Monatsgruß März 2002
 Monatsspruch
 Friedensdemo - eine Geschichte
 "Du sollst ein Segen sein"
 Heiliger Geist, erfülle uns
 AA-Meeting jeden Montag in unserer Gemeinde
 Gottes Lob mit Bewegung - eine Einladung nach Johannisthal
 Ökumenischer Kirchentag
 "Aggression und Bergpredigt"
 Rentnerrüstzeit - noch einige Plätze frei
 Kinderrüstzeit
 Wie die Zeit vergeht
 Termine


Monatsspruch
Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe.
Psalm 62, 2
"Mach mal Pause....", mit diesem Slogan versucht die Werbung und die Freizeitindustrie unsere freie Zeit einzufangen - und lässt unsere Seele dabei meist außen vor! Aber auch viele von den in den "wohlverdienten Ruhestand" Geschickten oder die zum unverdienten Ruhestand der Arbeitslosigkeit Verurteilten finden für ihre Seele keine Ruhe, sind unzufrieden und unruhig und viele drangsalieren ihre Familie damit. Auch der Beter unseres Psalms kommt ja aus großer Unruhe. Er weiß sich verfolgt und klagt: "Wie lange stürmt ihr auf einen einzelnen ein, wollt ihn gar morden. Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen an Lügen; mit dem Mund segnen sie, aber im Herzen fluchen sie." Klingt das nicht fast wie eine Beschreibung von Erfahrungen, die jede/r von uns in der Gesellschaft machen kann: Den wachsenden Konkurrenzkampf, z. B. "Mobbing", üble Nachrede u.a. Der Beter hat sich in das Haus Gottes geflüchtet, hier sucht er Ruhe, die er nirgendwo anders finden kann. "Allein bei Gott - Ruhe". Von der Ruhe Gottes ist viel in der Bibel zu hören: Am wichtigsten erscheint mir die Nachricht im 1. Schöpfungsbericht, wo es heißt, dass Gott am 7. Tage seiner Schöpfung "ruhte", nachdem er alles, was er gemacht hatte, "gut befand". Dieser Ruhetag Gottes aber ist der 1. Tag, den der Mensch erleben darf, ausgestattet mit der großen Gabe, Ebenbild Gottes, Gesprächspartner und Statthalter Gottes zu sein. Diese Gabe macht ja seine Menschenwürde aus! Wenn also der Beter Ruhe sucht, dann flüchtet er sich in die Ruhe Gottes, dann findet er seine Menschenwürde wieder, die ihm andere absprechen wollen. Da kann er befreit sagen: "Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott." Und so gestärkt kann er auch frei heraustreten und anderen guten Rat erteilen: "Hofft auf Gott, schüttet euer Herz bei ihm aus, was sind dagegen Menschen, auch große Leute täuschen nur. Verlaßt euch nicht auf Gewalt und setzt nicht auf Raub eure eitle Hoffnung. Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran." Ich denke, mit diesem Psalm können wir uns locken lassen, Ängste zu überwinden und uns einer anderen Wirklichkeit zuwenden. Das allerdings setzt uns in Bewegung! Eine andere Übersetzung unseres Spruches lautet: "Nur auf Gott zu findet meine Seele Ruhe!" Ich wünsche uns allen solche Erfahrung von Ruhe!
Gerda Nitschke


Wir danken der Kirchengemeinde Johannisthal für diesen Artikel. Frau Nitschke ist pensionierte Pastorin und predigt des öfteren in Niederschöneweide.


Friedensdemo - eine Geschichte
"Warst du auf der Anti-Kriegs-Demo am Sonnabend?" wurde Charlotte immer wieder von ihren Freunden und Bekannten gefragt. Nein, sie war nicht unter den 500 000 an der Siegessäule. Sie kann sich noch gut an ihre Kinderzeit erinnern, an die Nächte im Bunker, wenn die Sirenen heulten und die Erde von den Einschlägen der Bomben erschüttert wurde. "Aber ich als einfache Hausfrau kann doch nichts gegen den Krieg tun", sagte sie zu ihrer Freundin Gerda. "Die Reichen verdienen ja an den Bomben, mit denen sie hauptsächlich die Schwachen, die Alten und die Kinder töten." "Gerade deshalb muss ich etwas tun und wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist," sagte Gerda ungeduldig. "Die Geschichte, die ich dir jetzt erzählen werde, sprach und sang Konstantin Wecker so ähnlich auf der Demo. Vielleicht macht sie dich nachdenklich. Es war Winter - Eiszeit - der klirrende Frost hatte die Natur bewegungslos gemacht. Aber sieh dort, eine Schneeflocke und noch eine. Es begann zu schneien. Es wurden immer mehr Schneeflocken, die wirbelnd durch die Luft tanzten. Eine dicke, aufgeplusterte, schwarze Krähe saß auf einem Baum. Sie starrte vor Kälte und vor Langeweile vor sich hin. Da begann sie die Schneeflocken zu zählen. Eins, zwei, drei, ..., hundertsieben, ..., tausenddreiundzwanzig, ..., zehntausendvierhundertdreiundsiebzig. Der Schnee hüllte die Erde in ein weißes, weiches Kleid, die Krähe aber gähnte und langweilte sich immer noch. Sie hätte zu gerne gesehen, dass sich die Schneeflocken gegenseitig den Platz streitig machten und bekriegten. Sie riss ihren Schnabel weit auf und krähte sehr laut auf die Schneeflocken ein. Die aber setzten sich sanft auf den Baum, auf die Äste und auf die Krähe. Sie zählte weiter. So kam sie bis zur Zahl Zwölfmillionendreihundertsiebzig-tausendfünfhundertsechsundachtzig. Und dann, dann fiel eine einzige Schneeflocke, die 12 370 587 ste, vom Himmel auf die Krähe - und der Ast, auf dem die Krähe saß, brach unter dem Gewicht des Schnees ab. Die Krähe war erstarrt, sie stürzte in den tiefen Abgrund. ... Verstehst du, Charlotte, jede winzige kleine Schneeflocke war nötig. Jeder einzelne Mensch wird gebraucht, damit etwas verändert wird ..., " sagte Gerda.
Regina Burow,Johannisthal


"Du sollst ein Segen sein"
Frieden-Schalom-Salam Die abrahamitischen Religionen und ihr Zusammenleben Unter diesem Thema wollen wir am 16. März einen Jugendgottesdienst in unserer Kirche gestalten. Der Jugendchor Johannisthal "joyful voices" wird unter Leitung von Herrn Fehland singen, auch eine Band hat sich eigens zu diesem Gottesdienst zusammengefunden. Die "neue" Jugendleiterin von Johannisthal, Katharina Kristinowa und ich, wir bereiten mit den Jugendlichen Aktualisierungen zum Thema vor. Wir nehmen damit das Thema des Kirchentages vorweg und bedenken es vom biblischen Ursprung her in der aktuellen Situation. "Du sollst ein Segen sein" dieses Wort hat Gott zu Abraham gesagt, der den großen Schriftreligionen gleichermaßen als Ahnherr gilt - den Juden, den Christen und den Muslimen. Alle drei berufen sich auf ihn - und damit auf sein Programm: "Du sollst ein Segen sein". Doch in jeder Religion gibt es Fanatiker - und jede Religion wird durch Machtmenschen mißbraucht. Sei es Sharon, sei es Bush oder sei es Bin Laden, alle mißbrauchen ihre Religion, alle treten das Erbe des Stammvaters Abraham mit Füßen. Wir wollen darüber im Gottesdienst nachdenken und vor Gott ausbreiten, was uns in unserer aktuellen Situation bewegt.
Pfarrer R.Kees


Heiliger Geist, erfülle uns
Unter diesem Motto steht der Weltgebetstag am 07. März. Der Libanon ist in diesem Jahr im Mittelpunkt der Aktion, ein Land, das durch Bürgerkrieg und militärische Intervension der Nachbarländer seit den 70er Jahren schwer erschüttert wird. Vor allem die mehr als 350.000 Palästinenser, die in den Libanon geflohen sind und dort zum Teil seit 50 Jahren unter erbärmlichen Umständen leben, tragen die Last des Nah-Ost-Konfliktes.




An diesem Abend wollen wir in dieses Land "reisen". Bilder, Informationen und Lieder werden und begleiten und uns das Land näher bringen. Viele fleißige Hände werden libanesische Kostproben für uns zubereiten. Die Gebetsordnung, die von Frauen aus dem Libanon vorbereitet wurde, wird sich wie ein großes Band durch den Abend ziehen. In unsere Gebete wollen wir die Menschen aus dem Libanon einschließen und gemeinsam mit den Christen der ganzen Welt unsere Verbundenheit ausdrücken.
Ihre Tordis Kober


AA-Meeting jeden Montag in unserem Gemeindesaal
"Die Anonymen Alkoholiker" (Selbsthilfegruppe) treffen sich seit Juni 2001 jeden Montag 17 bis 19 Uhr in unserem Gemeinderaum. Jede Frau und jeder Mann, die/der den aufrichtigen Wunsch hat, mit dem Trinken aufzuhören, ist herzlich willkommen. AA ist 1935 in Amerika entstanden, einfach dadurch, daß sich zwei hoffnungslose Säufer - ein Arzt und ein Börsenmakler - getroffen haben und dabei zu ihrer großen Überraschung feststellen durften: so lange wir miteinander reden, müssen wir nicht trinken. Der Sucht-Druck ist weg! So funktioniert AA inzwischen auf der ganzen Welt, auf der Grundlage eines einfachen spirituellen Zwölf-Schritte-Programms. Viele Freunde sind davon überzeugt, dass AA ein Geschenk einer Höheren Macht an die Menschen ist. Allein in Berlin und Brandenburg gibt es über hundert AA-Gruppen, und eine eben auch in Baumschulenweg. Bei AA herrscht große Freiwilligkeit. Niemand wird zu irgend etwas gezwungen, man muß nicht Mitglied werden und nur das von sich preisgeben, was man selber will. Man spricht einander mit dem Vornamen an und bleibt ansonsten anonym. Wir erhalten uns durch eigene Spenden, auch die sind freiwillig. Wer nichts hat, muß nichts geben. Wir glauben an die positive Führung einer Höheren Macht, und daran, dass wahre Hilfe einzig darin besteht, den Anderen in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Jedes unserer Meetings endet mit dem Gelassenheitsspruch: Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. PS: An jedem ersten Montag im Monat ist die Gruppe offen, das heißt: Angehörige, Freunde von Alkoholikern oder sonstige Interessierte sind herzlich willkommen."


Gottes Lob mit Bewegung - eine Einladung nach Johannisthal
Gesang und Musik sind feste Bestandteile in unserem Gemeindeleben, darin drücken wir Dank und Freude aus. Warum nicht durch Bewegung? Im Reich Gottes stehen die Menschen an erster Stelle. Gottes Schöpfung bewahren bedeutet also auch uns selbst Aufmerksamkeit und Pflege zukommen zu lassen. Wie oft engagieren wir uns für eine saubere, gesunde Umwelt, aber vernachlässigen dagegen ganz sträflich unsren eigenen Leib. (Da wird gefuttert und getrunken, Pillen geschluckt und möglichst jede körperliche Anstrengung vermieden) Ein Heilmittel gegen diese Entwicklung heißt: sich regen - bringt Segen! Deshalb soll, ehe noch der Lenz beginnt, das angekündigte Bewegungsangebot am Dienstag, 4. März 2003, starten. Da von der Jungen Gemeinde keine Rückmeldung erfolgte, dagegen erfreulicherweise viel Interesse von der älteren Generation gezeigt wurde, verändert sich das Bewegungsangebot. Von 18.00 - 19.00 Uhr sind alle rüstigen RentnerInnen zu geselligen Kreistänzen, altersgerechten gymnastischen Übungen mit Musik, zur Rücken- und Atemschulung herzlich eingeladen. Die Zeit von 19.15 - 20.15 Uhr ist den besonders aktiven Frauen, die gern auch mal ordentlich schwitzen wollen, vorbehalten. Bei flotten Rhythmen werden Muskeln gestrafft und gedehnt, die Kondition gestärkt und der gesamte Körper so richtig in Schwung gebracht. Anschließend gibt es von 20.30 - 21.30 Uhr speziell für Männer ein Angebot. Durch vielseitige spielerisch motivierende Aufgaben, wodurch Körper, Seele und Geist wachgehalten werden, verbessert sich das allgemeine Wohlbefinden, wobei Freude und Spaß an der Bewegung und Musik nicht zu kurz kommen sollen. Leider ist heute nichts mehr umsonst. Ein kleiner Beitrag von 3,- Euro für Raummiete und Unterricht wird erbeten.


Ökumenischer Kirchentag 28.5.- 1.6.2003 in Berlin
Nun nehmen die Vorbereitungen zum Kirchentag Gestalt an. Ich habe mich als Beauftragte für Privatquartiersuche in Baumschulenweg zur Verfügung gestellt und hoffe sehr auf Ihre Unterstützung als Gastgeber. Helfen Sie mit, dass der Kirchentag für die Menschen aus Nah und Fern zu einem Erlebnis wird, an das sie gern zurückdenken. Öffnen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung und schütteln Sie die Kissen auf - die Kirchentagsbesucher freuen sich über jedes Bett oder Liege. Sie können sicher sein, es kommen vertrauenswürdige und ehrliche Leute. Alle Gäste werden registriert, sind also mit Namen und Anschrift bekannt. Sie gehen auch keine weiteren Verpflichtungen ein. Ihre Angaben werden ausschließlich für die Quartiersvermittlung benutzt und nicht für andere Zwecke gespeichert. Wenn Sie einen Gast aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte in unserem Gemeindebüro. Dort sind Handzettel vorrätig, die Sie informieren. Ab Anfang Mai erhalten Sie Informationen über den Namen und die Anschrift Ihres Gastes, damit Sie schon vor dem Ökumenischen Kirchentag Kontakt aufnehmen können, wenn Sie wollen. Sie wissen also rechtzeitig, wer Sie besuchen wird. Lassen Sie sich mit dem Zuspruch ermuntern: "Gastfreundschaft bringt Freu(n)de"
Lieselotte Simmer


"Aggression und Bergpredigt"
Der Kreis Junger Erwachsener fährt vom 11. bis 13.April 2003, also am Wochenende vor Ostern, am Anfang der Osterferien zu einer Wochenendrüste in das Haus unseres Kirchenkreises nach Wanzka bei Neustrelitz. Ein paar Plätze sind noch zu vergeben, Interessenten melden sich bitte im Gemeindebüro. Das Wochenende kostet neben der eigenen Anreise und selbst mitgebrachten Lebensmitteln (alles oberhalb der Butter) pro Erwachsenen 20 Euro und pro Kind 10 Euro. Als Thema haben wir uns vorgenommen: "Gewalt fängt im Alltag an - vom Umgang mit der Aggression." Ist Gewaltbereitschaft und Aggression angeboren, unvermeidlich, oder was haben wir als Mittel dagegen? Wie können wir Kindern das Austragen von Konflikten beibringen, ohne angestaute Aggressionen einfach zu verbieten? Fragen die uns alle, nicht nur Eltern, bewegen. Also, laßt Euch einladen, auch solche, die bisher noch nicht dabei waren sind herzlich willkommen.
Pfarrer Kees


Rentnerrüstzeit - noch einige Plätze frei
Brakel soll das Ziel unserer diesjährigen Reise sein. Zwischen Weser und Teutoburger Wald liegt Brakel, eine ehemalige Hansestadt mit gotischem Rathaus und Kapuzinerkirche, Kuranlagen mit Kaiserbrunnen, Mineralquelle, umgeben von ausgedehnten Laub- und Mischwäldern. Wir fahren mit dem Bus am 12. Juni hier vor der Kirche ab. 12 Tage werden wir dann dort eine gemeinsame Zeit verbringen, bevor uns der Bus am 25. Juni wieder nach Baumschulenweg zurück fährt. Wie in all den anderen Jahren werde ich für die Tage ein kleines Programm vorbereiten. Ausflüge, Gespräche, geselliges Beisammensein werden genauso dazugehören wie Freiraum für jeden einzelnen und Zeit für Spiel und Spaß. Besonders wichtig für Sie und mich sind sicherlich auch die gemeinsamen Mahlzeiten. Haben Sie Lust und Interesse, dann sprechen Sie mich an oder fragen im Gemeindebüro nach.
H.Böhnke


Kinderrüstzeit
Hallo, liebe Kinder, meint Ihr nicht auch, dass wir schon sehr lange nicht mehr in Lückendorf gewesen sind? Ihr kennt Lückendorf nicht? Dann wird es höchste Zeit, diesen Ort kennen zu lernen. Am 13. April beginnen die Osterferien und wir wollen am 13. April bis zum 17. April mit den Kindern der Christenlehre nach Lückendorf fahren. Näheres zum Inhalt der Fahrt hört ihr den nächsten Wochen (die Vorbereitungen laufen noch), aber auf alle Fälle sind Spielen, Basteln und viel Spaß und frische Luft angesagt. Ich freue mich auf alle, die Lust haben mitzukommen - Anmeldungen können entweder bei mir oder im Büro bis zum 7. März abgegeben werden.
Eure Antje Eberhardt


Wie die Zeit vergeht
Es ist erstaunlich wie schnell eine Woche Winterferien vorbeigehen kann. Und es ist ebenso erstaunlich wie lang zwei einzelne Ferientage sein können, wenn man sie mit Freunden in Alt-Buchhorst verbringt. Vielleicht liegt es daran, dass dort oft die Nacht zum Tag wird - auf jeden Fall weiß man nach den zwei Tagen nicht mehr, was man den Rest der Ferienwoche eigentlich gemacht hat. Die einzigen Erinnerungen drehen sich um die Geschehnisse im AB-Heim. Wenn man gefragt wird, was man denn in den Ferien gemacht hat, kommen Antworten wie: "Ich bin über das Wasser (1) gelaufen." Oder: "Ich hab eine neue Welt (2) erobert." Einigen sind sogar echte Schneeengel (!) erschienen. Wir haben uns auch gemeinsam Gedanken über unsere Zukunft gemacht. Dabei hat uns das Thema Arbeit am meisten beschäftigt. Denn was für Ansprüche stellen wir eigentlich an unseren zukünftigen Beruf? Geht es uns hauptsächlich ums Geldverdienen oder sollte der Beruf auch zur Berufung werden? Da viele von uns bald ihr Abitur in der Tasche haben, war diese Auseinandersetzung gar nicht so unpassend. Man weiß ja wie schnell die Zeit vergeht! Das Wetter hat auch wieder zum richtigen Zeitpunkt mitgespielt und uns supersonnige Wintertage verschafft. Da war ein Spaziergang um den See genau das Richtige - und natürlich anschließend ein heißer Apfeltee auf dem Steg. Diesmal brauchte man sich zwar nicht davor zu fürchten ins Wasser geschubst zu werden, dafür hat man im ungünstigsten Fall eine Ladung Schnee per Schippe oder sogar Eimer über den Kopf gekriegt. Irgendwozu muss das Zeug ja gut sein - und wenn man so viel Zeit hat! Das ist nun alles Vergangenheit, aber in der Zukunft wird es zum Glück noch viele solcher Tage geben, wenn es unsere Zeit zulässt!!!
Hanna

PS: Zeitzeugen haben im Internet weitere Fotos ausgestellt:
www.jg-baume.de.tf
(1) im festen Aggregatzustand
(2) "Siedler von Catan"