Monatsgruß April 2003
 Argentinien - was soll's?
 Brief vom Bischof
 Gründonnerstag "Und dann kräht der Hahn"
 Karfreitag "Mensch Jesus."
 Ostersonntag, "Höhepunkt des Kirchenjahres"
 Ostermontag "Mit Jesus unterwegs"
 Baumschulenweger im Alten Ägypten
 "Aggression und Bergpredigt"
 Ökumenischer Kirchentag
 Wer will im Gemeindehaus wohnen?
 Hausmusik: "Theacher's Passion"
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
STELLT EUCH NICHT DIESER WELT GLEICH, SONDERN ÄNDERT EUCH DURCH DIE ERNEUERUNG EURES SINNES, DAMIT IHR PRÜFEN KÖNNT, WAS GOTTES WILLE IST.
RÖMER 12,2

Die Welt des Paulus sah damals doch etwas anders aus, als unsere, oder? Vieles hat sich geändert seitdem, aber vieles haben wir mit der damaligen Welt auch gemeinsam: Das Recht des Stärkeren - wer es sich leisten kann, wer die mächtigste Armee der Welt hat, kann sich über alle Regeln des Zusammenlebens hinwegsetzen. Ist das nicht makaber: gerade mit Menschenrechten und Demokratie einen Angriffskrieg zu rechtfertigen? Ich sage nur: Unmenschlich! Oder das Streben nach Profit - nur das zählt, was man zählen kann. Ist das nicht makaber: wenn die Bomben fallen, geht der Dax in die Höhe? Ich sage nur: Unmenschlich! Der Mensch hat sich seit damals nicht gebessert - oder doch? Kennt die Welt Gottes Wille: "nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene" wie es in unserem Vers weiter heißt? Jeder Mensch weiß, was menschlich ist, was dem Menschen eigentlich gemäß ist: Nicht "Irren ist menschlich", wie das Sprichwort sagt, sondern Lieben ist menschlich, Frieden ist menschlich, Teilen ist menschlich, eben: menschlich sein, ist menschlich. Das weiß die Welt - denn, so hat es Paulus im ersten Kapitel entfaltet, jeder Mensch hat ein Gewissen. Gott hat dem Menschen sein Gesetz ins Herz geschrieben, und eigentlich kann jeder Mensch wissen, was gut ist und was der Herr von ihm fordert: Menschlichkeit. Doch solange sich die Welt nicht danach richtet, solange ist Paulus' Aufforderung richtig: "Stellt Euch nicht dieser (unmenschlichen) Welt gleich." Du lebst zwar in dieser Welt und du lebst auch für diese Welt, aber du mußt nicht alles mitmachen, nicht alles gut finden. Allein Gottes Wille ist der Maßstab - nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. Aber eben da streiten sich die Geister. Was wird im Namen Gottes nicht alles legitimiert: Unmenschlichkeit und Krieg hundertfach, auf beiden Seiten. Doch Jesus läßt in seiner Verkündigung nichts offen - Paulus im Übrigen auch nicht: alle Gebote Gottes sind in dem einen zusammengefaßt: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Das ist die Erfüllung des Gesetzes. (Röm 13,9.10) Das ist menschlich, das ist gut, wohlgefällig und vollkommen - und ganz und gar gegen die Ellenbogengesellschaft, ganz und gar gegen die Profitgesellschaft. Insofern sind wir, wenn wir unser Christsein ernst nehmen irgendwie doch Exoten. Aber wir sind nicht allein, sondern verbunden mit allen Menschen guten Willens. Wie erfreulich, es sind so viele auf die Straßen gegangen weltweit, um den Krieg zu verhindern. Würden doch auch so viele auf die Straße gehen, wenn es darum geht, Frieden zu schaffen, z.B. durch Entschuldung, z.B. durch Verzicht auf Profite, z.B. durch Beschneidung der Rüstungslobby, durch Verbot von Rüstungsexporten. Da ist noch viel zu tun. Erneuerung. Fangen wir bei uns an!
Reinhard Kees


Argentinien - was soll's ?
Mein Kollege und und Mitstreiter für eine ökumenische und solidarische Kirche, Claus-Dieter Schulze, ist seit ein paar Monaten im Unruhestand. Er ist in Argentinien. Seine Berichte, die er mir und anderen Freunden aus der 5%-INITIATIVE regelmäßig schickt, sind so interessant, daß wir ihn gebeten haben, einmal eine Kurzfassung für die Gemeindeblätter zu verfassen. Hier sein Bericht, den er mir vor ca. vier Wochen geschickt hat.
R.Kees

Irak ist das Thema - nach dem schwarzen 11. September und Afghanistan. Wen interessiert schon Argentinien? Mich! Für einige Monate bin ich dort: eine kleine, ursprünglich deutsche Minderheitskirche besuchen; studieren, wie sich eine verarmte Gesellschaft im Strudel ihrer Auslandsverschuldung hilft; förderungswürdige Projekte ausfindig machen, um schlimmster Armut etwas abzuhelfen, - aktuelle Menschenrechtsarbeit. Argentinien war mal ein reiches Land, vor allem durch die Ausfuhr von Fleisch, Wolle und Getreide, das europäischste von Lateinamerika. Seit der Unabhängigkeit von Spanien sind im 19. und 20. Jahrhundert mehrere, auch deutsche, Einwanderungswellen aus dem hungernden oder kriegszerstörten Europa ins Land gekommen. Die evangelischen Deutschen, auch ehemalige Wolgadeutsche, haben zusammen mit den Schweizern unter preußischer Obhut die Ev. Kirche am Rio de la Plata gegründet. Eine Dreiländerkirche von Paraguay, Mittelargentinien und Uruguay bis hinunter nach Patagonien, z.Zt. etwa 50.000 Menschen. Oft liegen die kleinen Kolonistengemeinden nebst Filialen, die sich zusammen einen Pfarrer (neuerdings auch eine Pastorin) leisten können, mehrere hundert Kilometer auseinander. In der 13-Millionen-Stadt Buenos Aires gibt es neun Gemeinden. Vikare, ausgebildet an der dortigen Ökumenischen Fakultät, müssen schon im zweiten praktischen Jahr in den Provinzen in solchen verstreuten Gemeinden selbständig arbeiten. Als pensionierter Predigerseminarleiter aus Berlin begleite ich sie jeweils wochenweise, z.Zt. fünf in drei Ländern, und wir lernen voneinander durch unsere höchst unterschiedlichen Lebenserfahrungen. Die Vikare waren entpolitisierte Schüler während der Militärdiktatur (1976-83) gewesen, die durch den verlorenen Malvinen/Falklandkrieg zuende ging. 30.000 politische Gegner waren bis dahin verschwunden - gefoltert und liquidiert. Einige Flüchtlinge hatten wir in unserer Dahlemer Gemeinde aufgenommen. Mit der "Demokratisierung" (mit Generalamnestie für die Militärs) blieb die Mafia der einflussreichen Familien. Mit viel Geld vom Internationalen Währungsfond erlebte das Land in den 90er Jahren eine neoliberale Scheinblüte. Fast alle Staatsbetriebe aus der Peron-Zeit (Eisenbahnen, Strom, Post/Telefon, Wasser, Ölindustrie...) wurden an internationale Grossunternehmen in den USA und der EU verkauft , der Markt von Auslandskonkurrenz überschwemmt und die einheimische Industrie zugrundegerichtet, aber die Agrarexporte durch europäische Schutzzölle weitgehend ferngehalten. Nach Währungszusammenbruch und Regierungssturz im Dezember 01 leben jetzt Zweidrittel der 37 Mio. Argentinier unter der Armutsgrenze, davon die Hälfte als Bedürftige mit weniger als 120 Euro monatlich für eine vierköpfige Familie. Kirchen und Hilfsorganisationen fördern Suppenküchen, Nähstuben/Kleiderbörsen und Ausbildungen in Werkstätten in den besonderen Elendsvierteln. Der Mittelstand, bei fünfmal so hoher Arbeitslosigkeit wie in Deutschland, hat sich eine Zeitlang mit Tauschbörsen für Wertgegenstände, Selbstgebackenes und Dienstleistungen über Wasser gehalten, aber ohne Bereitwilligkeit zu einfacher Produktion läuft das aus. Viele Gemeindeglieder der La-Plata-Kirche sind in solch einer Situation, manche - wie so viele Nachfahren der spanischen und italienischen Einwanderer - fliehen zurück nach Europa, - falls sie reingelassen werden. Ich schaue mich nach Projekten um, im Elendsgürtel von Buenos Aires und in den Provinzen, durch welche Menschen hier im eigenen Land eine Zukunft haben, Hilfe zur Produktion von Gütern, die ohne Markennamen Menschen ernähren können. Nach einer Welle der Resignation gibt es inzwischen erfreulich viel phantasievolle Solidarität. Oft fehlt die Anschub- und bei wachsender Kriminalität - alles wird geklaut! - die Erhaltungsfinanzierung! Wir könnten helfen. Aber ohne einen Wandel in den Welthandelsverhältnissen bleiben Hilfsprojekte Tropfen auf heißen Steinen. Es muss ja Kaufkraft entstehen können. "Alle sollen abhauen" verkünden Maueraufschriften den etablierten Politikern, die anders als in Brasilien die Präsidentschaftswahlen im April/Mai wieder unter sich ausmachen werden. Sie gelten hier nur als Geschäftsführer und Nutznießer des internationalen Großkapitals ( einschl. deutscher Spekulanten mit argentinischen Staatsanleihen). Die La-Plata-Kirche versucht dem Weltkirchenrat und den deutschen Landeskirchen einsichtig zu machen, dass Lateinamerikas Auslandsschulden durch willkürliche Zinserhöhungen schon mehrfach bezahlt wurden. Und wir (West-?)Deutschen müssen lernen, dass unser Lebensstandard, der seit 1990 durch die Öffnung zum Osten sank, noch weiter sinken MUSS, wenn wir ernsthaft durch fairen Handel , d.h. echtes Teilen des Gewinns, das Elend anderer Kontinente bekämpfen wollen. Übrigens eine gute langfristige Terrorismusbekämpfung, bei der Christen vorangehen sollten - und können!
Pfr. Claus-Dieter Schulze, Cordoba


Brief an die Gemeinden der Landeskirche, Gemeindekirchenräte, Pfarrerinnen und Pfarrer anlässlich des Kriegsbeginns gegen den Irak am 20.3.2003
Liebe Schwestern und Brüder,

mit dem militärischen Angriff auf den Irak sind die Bemühungen um eine politische Lösung des Irakkonfliktes abgebrochen worden. Ohne ein Mandat der Vereinten Nationen wird unter Führung der amerikanischen Regierung militärische Gewalt eingesetzt. Tausende Opfer in der Zivilbevölkerung werden zu beklagen sein. Flüchtlingsströme, Hunger, Elend und Not werden dem Bombardement folgen. Die diplomatischen Möglichkeiten wurden nach Überzeugung vieler Vertreter im UNO-Sicherheitsrat nicht ausgeschöpft. Bei aller darin begründeten Kritik an der Entscheidung der US-Regierung ist nicht vergessen: Die Ursache des Irak-Konflikts liegt im Bemühen von Saddam Hussein, über Massenvernichtungswaffen zu verfügen. In der Hand eines Diktators sind solche Waffen ein un-kalkulierbares Risiko für unsere Welt. Aber über alle Grenzen hinweg sind Christen in der Gewissheit verbunden, dass die Antwort auf diese Situation nicht in einen Teufelskreis der Gewalt führen darf, der das Leiden der betroffenen Menschen vermehrt, statt es zu beenden. Deshalb halten wir uns auch in diesen Tagen an das Wort des Apostels Paulus: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." (Römer 12,21). Seit mehreren Wochen versammeln sich in vielen Gemeinden unserer Kirche und weit darüber hinaus Menschen zum Friedensgebet. Die Angst vor einem neuen Krieg, die Furcht vor Terroranschlägen und die Bitte um eine friedliche Beilegung des Irakkonfliktes hat Tausende von Christinnen und Christen im Gebet vereint. Ich bitte Sie auch für die kommenden Tage und Wochen: öffnen Sie die Kirchen und laden Sie in Ihren Gemeinden dazu ein, die Klage über diesen Krieg vor Gott zu bringen, für die Opfer zu beten und Gott um eine schnelle Beendigung des Krieges zu bitten. Viele Menschen warten auf diese Möglichkeit. Die Diakonie-Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisationen engagieren sich im Irak und seinen Nachbarstaaten, um Hunger zu stillen, Wunden zu versorgen und Not zu lindern. Herzlich bitte ich Sie um Ihre Unterstützung dieser Arbeit. Kollekten und Spenden an die Diakonie-Katastrophenhilfe unter dem Kennwort "Irak" - Konto 502 707 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 sind herzlich und dringend erbeten. Mit herzlichen Segenswünschen zur Passionszeit grüßt Sie im Gebet um eine schnelle Beendigung dieses Krieges
Ihr Dr. Wolfgang Huber
20.3.2003


Gründonnerstag "Und dann kräht der Hahn"
Zum Gründonnerstag laden wir wie jedes Jahr zum Gottesdienst mit Tischabendmahl ein. Ausgehend von dem auf dem Titelblatt abgebildeten Kirchenfenster von Otto Dix wollen wir uns selbst prüfen, wann und wo wir über uns weinen müßten, wie damals Petrus, der felsenfeste Nachfolger Christi, geweint hat, nachdem er Christus dreimal verleugnet hat.


Karfreitag "Mensch Jesus."


Ein Meisterwerk aus dem Spätmittelalter wird uns bei der Betrachtung der Stationen der Passion Jesu leiten. Der flämische Maler Hans Memling plaziert das Passionsgeschehen in die Kulisse einer mittelalterlichen Stadt. Das Bild lädt zu einer Entdeckungsreise ein: Wer sich mit dem Künstler auf den Weg durch die Stadt macht, wird das biblische Geschehen mit neuen Augen sehen. Die menschliche Seite Jesu, die Ohnmacht, aber auch seine Würde, mit der er das Leid erträgt, rückt in den Mittelpunkt der Betrachtung. Er ist der "Mensch der Menschen". Lassen Sie sich einladen zu diesem Gottesdienst, in dem wir auch miteinander Abendmahl feiern wollen.


Ostersonntag, "Höhepunkt des Kirchenjahres"
Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl, mit nüchternem Magen in aller Herrgottsfrühe um 5.15 Uhr noch in der Dunkelheit in die unbeleuchtete Kirche zu kommen und beim Hören der biblischen Lesungen von der Schöpfung, vom Sündenfall, von der Sintflut und von der babylonischen Gefangenschaft, das Anbrechen des neuen Tages zu erleben. Es ist nicht irgendein Tag, sondern der Tag des Anbruchs neuen Lebens, der Tag der Auferstehung des Herrn. Ostern. Und es ist eindrücklich, die Ausbreitung des Oster-Lichtes, das Anschwellen des Auferstehungsgesanges und das anschließende Abendmahl im überaus hell erleuchteten Altarraum zu erleben. Lassen Sie sich einladen zu dieser ganz besonderen Feier, die mit dem anschließenden Osterfrühstück im Gemeindesaal zu den Höhepunkten des Kirchenjahres gehört. Wer etwas zum Osterfrühstück beitragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Am besten, sie melden dies vorher im Gemeindebüro an. Um 10 Uhr ist dann für alle, die noch nicht so früh auf den Beinen sein wollen oder können der Osterhauptgottesdienst, in dem wir in diesem Jahr eine Taufe feiern werden.


Ostermontag "Mit Jesus unterwegs"
Wie inzwischen schon Tradition geworden, feiern wir den Ostermontagsgottesdienst in unserer Nachbar- und Muttergemeinde in Treptow. Die Chöre von Baumschulenweg und Treptow werden unter Leitung von Frau Langhoff den Gottesdienst musikalisch festlich gestalten. Pfarrer Hilse wird die Festpredigt halten.


Baumschulenweger im Alten Ägypten
Wir mußten gar nicht weit reisen. Unser Gemeindesaal wurde zur Oase. Ob Dokumente mit Hieroglyphen zusammen kleben und entziffern, ob Mumien wickeln, ob Kulinarisches oder Tanzen - für alle war was dabei. Hier ein paar Impressionen um allen, die nicht dabei waren, zu zeigen, was sie versäumt haben.












"Aggression und Bergpredigt"
Der Kreis Junger Erwachsener fährt vom 11. bis 13.April 2003, also am Wochenende vor Ostern, am Anfang der Osterferien zu einer Wochenendrüste in das Haus unseres Kirchenkreises nach Wanzka bei Neustrelitz. Ein paar Plätze sind noch zu vergeben, Interessenten melden sich bitte im Gemeindebüro. Das Wochenende kostet neben der eigenen Anreise und selbst mitgebrachten Lebensmitteln (alles oberhalb der Butter) pro Erwachsenen 20 Euro und pro Kind 10 Euro. Als Thema haben wir uns vorgenommen: "Gewalt fängt im Alltag an - vom Umgang mit der Aggression." Ist Gewaltbereitschaft und Aggression angeboren, unvermeidlich, oder was haben wir als Mittel dagegen? Wie können wir Kindern das Austragen von Konflikten beibringen, ohne angestaute Aggressionen einfach zu verbieten? Fragen die uns alle, nicht nur Eltern, bewegen. Also, laßt Euch einladen, auch solche, die bisher noch nicht dabei waren sind herzlich willkommen.
Pfarrer Kees


Gastfreundschaft bringt Freu(n)de
Ökumenischer Kirchentag vom 28.5.- 1.6.2003 in Berlin

Inzwischen läuft die Werbung um Privatquartiere zum Kirchentag seit einem viertel Jahr. Das zentrale Leitungsteam hat viele gute Ideen dazu entwickelt und auch realisiert. Dennoch läßt der erhoffte Erfolg sehr auf sich warten. Das gesetzte Ziel sind 20.000 Betten, aber bis zum 25.3.03 sind erst 3.717 Betten von 1794 Gastgebern in ganz Berlin und Potsdam zur Verfügung gestellt worden. Davon sind 15 Gastgeber aus unserer Gemeinde, die 21 Besucher beherbergen wollen. Ihnen sei jetzt schon vielmals dafür gedankt. Ob sich die Zahlen noch steigern lassen? Deswegen möchte ich nochmals an Ihre Hilfsbereitschaft appellieren und herzlich bitten, sich doch noch für die Aufnahme eines Gastes zu entscheiden. Sie können sicher sein, es kommen vertrauenswürdige und ehrliche Leute. Alle Gäste werden registriert, sind also mit Namen und Anschrift bekannt. Sie gehen auch keine weiteren Verpflichtungen ein. Ihre Angaben werden ausschließlich für die Quartiersvermittlung benutzt und nicht für andere Zwecke gespeichert. Anmeldeformulare sind im Gemeindebüro vorrätig. Das Programm für den ersten Ökumenischen Kirchentag ist jetzt erschienen und bietet 3200 Veranstaltungen an. Sie finden es bereits im Internet unter www.oekt.de und ab April an allen Verkaufsstellen der S-Bahn.
Lieselotte Simmer


Wer will im Gemeindehaus wohnen?
Die Wohnung über den Gemeindesälen im Gemeindehaus steht leer. Zunächst hatten wir den Plan, die Wohnung zu teilen, doch das erwies sich als außerordentlich schwierig und aufwändig. Nun bleibt die Wohnung, wie sie ist: 148 m2: 2 große Zimmer, 2 mittlere Zimmer und ein kleines, Küche, Bad und Extratoilette. Der ortsübliche qm-Preis entsprechend der Ausstattung liegt bei 4,83 Euro, die Nettokaltmiete also bei ca. 700 Euro dazu kommen ca. 150 Euro für Betriebs- und Heizkosten. Wir suchen Mieter, die sich darauf einlassen, mit der Betriebsamkeit des Gemeindehauses zu leben. Als Zugabe und Anreiz: Es gehört zur Wohnung ein großer Garten hinter der Kirche und eine Garage. Interessenten melden sich bitte im Gemeindebüro oder bei mir persönlich.
Pfarrer Kees


Hausmusik: "Theacher's Passion"
Sonnabend, den 5. April um 17.00 Uhr

Lutz Ebert und Robert Hoffmann, zwei junge Musiker, wollen uns ein abwechslungsreiches Programm präsentieren.Kurz gesagt ist von Bach bis Blues alles dabei. Auf ihren Gitarren erklingen lateinamerikanische Rhythmen, Klassik, Jazz und Blues. Sogar Eigenkompositionen werden wir hören. Lassen Sie sich also einladen zu einer Stunde "vielsaitiger" Art.


Fürbitte:
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurden:
  21.3. Ingeborg Rütze   87 Jahre
  28.3. Edwin Abig   72 Jahre