Monatsgruß Juni 2004
 Monatsspruch
 Meditativ-kreativ-Rüste in Mötzow
 Gemeindewochenende in Hirschluch abgesagt
 Besuch aus Palästina vom 15.-30.Juni
 Konfirmation 2004
 Gemeindekirchenratswahl 2004
 Marienbad vom 9. bis 20. 8. August
 Äthiopisch Orthodoxe Christen am 1. Juni zu Gast in unserer Gemeinde
 Orgel plus Instrumente
 Wieder mal nach Tempelhof
 Tag der Hunderttausend
 Orgelmusik
 Goldene Konfirmation
 Termine

Monatsspruch
Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark! Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.
1Kor 16,13-14

Viele Paare wählen sich diesen Spruch "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." zu ihrem Hochzeitsspruch. "Alles" - ist das nicht etwas zuviel verlangt, von sich, vom anderen, von ihrer Liebe? Ist da die Enttäuschung nicht schon vorprogrammiert? Oder ist das etwa von vornherein nur als ein "frommer Wunsch" zu verstehen? Und eigentlich ist jedem klar, dass das zwar schön wäre, aber die Realität ganz anders aussehen wird. Schließlich: "Wer kann denn schon immer lieb sein?" Was hat sich Paulus wohl dabei gedacht, als er mit diesen Worten am Ende seines Briefes ja nicht nur die Ehepaare ermahnte, sondern alle Christen in Korinth? Vielleicht kann der erste Teil des Spruchs weiterhelfen: "Seid wachsam" - ich überlege, wann und wo Menschen wachsam sind und mir fällt eine Menge ein. Und darunter ist zunächst viel Wachsamkeit aus Angst und Misstrauen. So achten wir z.B. wachsam auf unser Reisegepäck, auf den Straßenverkehr, bringen Sicherheitsschlösser an, sind wachsam gegenüber Feinden, lesen aufmerksam das Kleingedruckte und behalten die Konkurrenz im Auge. Solche Wachsamkeit hat etwas Gutes - uns passiert weniger. Aber wenn wir nur auf Sicherheit bedacht sind und mit einer durch Angst und Misstrauen motivierten Wachsamkeit in die Welt blicken, kann es auch schnell passieren, dass unser Blick eingeengt und eingetrübt ist. Wenn wir andere nur noch wachsam, wie durch eine Luke des Turmes betrachten, in dem wir uns sicher eingerichtet haben, dann kann uns die Mücke schnell als Elefant erscheinen und entsprechend unangemessen ist unsere Reaktion. Der eine schickt eine Armee los, der andere greift zum Rotstift und ein dritter fängt an zu schreien oder zu schlagen. Aber wir kennen auch noch andere Arten der Wachsamkeit: "Oh, guck mal ..." - höre ich mehrfach am Tag. Immer, wenn mein zweijähriger Sohn auf etwas aufmerksam machen will, was sein wachsames Auge entdeckt hat und ihn freut. Heute waren es die erste Fliege in der Wohnung nach dem Winter, die Regentropfen am Fenster, die Tauben auf dem Dach und der "kleine Käfer da". - Seid wachsam! Nehmt nicht alles als selbstverständlich hin, sondern geht mit wachen Sinnen durchs Leben und freut euch mit anderen zusammen an den vielen Dingen, die ein Grund zur Freude sind. Darüber hinaus denke ich aber auch an eine soziale Wachsamkeit unter uns Menschen, die darauf achtet, dass es uns allen miteinander gut geht, dass keiner allein gelassen wird und womöglich in ein Loch fällt, aus dem er oder sie allein nicht mehr herauskommen. So fand sich neulich in meiner Post eine E-Mail, in dem einer aus unserem Vikariatskurs sich erkundigte, wie es mir geht, ob ich Hilfe brauche, denn er hätte schon eine Weile von mir nichts mehr gehört und gesehen und hätte gern ein "Rauchzeichen" von mir, weil er sich Sorgen mache. Das hat mir gut getan, auch wenn ich in diesem Fall zum Glück das Zeichen "alles im grünen Bereich" geben konnte. "Steht fest im Glauben" - Glaube ist für Paulus das Vertrauen auf Gott, der für ihn der Inbegriff von Liebe ist. Denn in Jesus von Nazareth hat sich Gott allen Menschen noch einmal neu bekannt gemacht als der, der sich uns Menschen bedingungslos zuwendet, uns nahe ist und uns annimmt, wie wir sind. Und in dieser Liebe sollen auch wir leben, damit das Leben gewinnt und nicht die Gleichgültigkeit und die Feindschaft und der Tod. In der Liebe sollen wir einander leben lassen und zu neuem Leben verhelfen, die Eltern, die Kinder, die Jungen, die Alten, die Einheimischen, die Fremden, die Etablierten, die Außenseiter, die, die haben, diejenigen, die nichts haben usw. Ja, auch die Feindesliebe in der Nachfolge Jesu ist mit gemeint. Allen und natürlich auch den Paaren damals in Korinth und anderswo ist das gesagt. Es geht dabei nicht um ein "immer lieb und nett" sein, sondern, um die Liebe, die das Leben des anderen möchte und die sogar den Feind "lieben" kann. Selbst Paare können zu Feinden werden! Lasst alles bei euch in der Liebe geschehen? Ja, gerade dann ist Liebe wichtig, die sich bemüht, Wege über die Abgründe zu finden. Liebe wäre in einem solchen Moment, Fremdheit zueinander, ja auch Feindschaft, immer wieder auszuhalten, durchzuhalten, und sie auch gemeinsam zu bewältigen. Liebe ist insofern auch gute und vernünftige Streitkultur! Liebe ist, sich dann nicht von Gefühlen - z. B. des Hasses, der Wut oder des Selbstmitleids überwinden zu lassen, sondern ruhig und vernünftig danach zu suchen, was das Beste ist für beide und für das gemeinsame Leben. Das ist die Liebe, die nach den Worten des Neuen Testaments unter uns geschehen soll. In dieser Liebe, die nicht nur auf die eigenen Interessen schaut, sondern auch das Glück des anderen sucht und darin dann auch das eigene Glück und Leben, in dieser Zielrichtung mutig und stark sein, mit wachen Sinnen durchs Leben gehen und einander offen begegnen, dazu ermahnt und ermutigt uns dieser Monatsspruch. Und bei all dem müssen wir nicht bei Null anfangen, sondern können uns bewusst hineinnehmen, inspirieren lassen von der Liebe, die Gott uns Menschen in Jesus Christus entgegengebracht hat und uns auch immer wieder neu durch andere Menschen erfahren lässt. Ich wünsche uns, dass wir Gottes Liebe immer als warmen Wind im Rücken spüren und wir liebevolle Menschen um uns haben, die uns ermutigen und befähigen, wachsam zu sein, selbst anderen auch Freude, Aufmerksamkeit und Liebe entgegenbringen zu können.
Ihre/Eure Vikarin Katharina Draeger


atemholen - atempause Meditativ-kreativ-Rüste in Mötzow
Es war ein Wagnis: Fast fünfzig Personen zum gemeinsamen Atem-holen zusammenzubringen. Aber es ist gelungen: Dank der idealen Bedingungen in Mötzow, des fantastischen Geländes am Wasser, der guten Küche und der Bastel-möglichkeiten drinnen und draußen waren es gute, ausgefüllte und doch freie Tage zum Atemholen, Pausen machen. Und so waren wir ungefähr halbehalbe Kinder und Erwachsene, auch einige Jugendliche im Konfir-mandenalter waren dabei. Sie waren mal Erwachsene und mal Kinder. Freude an der Ruhe, Freude an der Schöpfung, Freude an der Gemeinschaft und Freude an Gott - diese vier Themen eröffneten uns an den vier Tagen jeweils nach dem Frühstück den Start ins Kreative. In großer Runde feierten wir unsere Andacht meist im Freien an der Feuerstelle - angesichts des Kälteeinbruchs war es ganz gut, dass die Jugendlichen aus lauter Freude am Element, das Feuer vom Vorabend noch mal entfacht hatten. Die drei Gäste aus Swaziland, die von Donnerstag bis Samstag mit dabei waren und schrecklich froren, brachten uns mit ihrer Art zu singen und sich zu bewegen ordentlich in Schwung. Wer wollte, konnte sich dann in Ölmalerei versuchen. Unter fachlicher Anleitung von Frau Hampe, einer Künstlerin, die leider vor zwei Jahren aus unserer Gemeinde verzogen ist, uns allen aber noch durch die Ausstellung vor drei Jahren in guter Erinnerung ist, sind sehr beeindruckende Werke entstanden. Wir werden sie im September im Gemeindesaal ausstellen. Wer wollte, konnte aber auch unter meiner Anleitung "Objekte in Holz" gestalten. Alte, tote Weiden, beeindruckende Holzkunstwerke des Schöpfers gibt es in Mötzow mehr als genug. Da brauchte nur ein wenig nachgeholfen werden: ein bisschen gesägt, geputzt, geschliffen und gewachst - und schon waren ebenfalls beeindruckende Objekte entstanden. Manchmal fehlte den Kindern und Jugendlichen ein wenig die Ausdauer, und manchmal fehlte es uns, den vieren vom Team, Frau Eberhardt, Frau Hampe, Frau Draeger und mir an Armen und Beinen, um überall gleich-zeitig zur Stelle zu sein, Hilfe zu leisten, oder einfach nur mitzuspielen und zu rudern. Aber auch für uns war es dennoch eine gelungene - wenn auch nicht ganz stressfreie - Abwechslung. Den krönenden Abschluss bildete dann der Gottesdienst am Sonntag, in dem wir Gott gegenüber unsere Dank-barkeit zum Ausdruck brach-ten, Dankeskerzen entzün-deten und dieses Licht uns zum Symbol werden ließen, wie wir Gott in unserem Leben - auch wenn es noch so labyrinthisch zugeht - entdecken, bzw. mit welchen Hilfsmitteln wir ihn suchen können. Alles in Allem hat es wohl allen Seelen ganz gut getan, mal meditativ-kreativ in Gemeinschaft ein paar Tage zu verbringen - mir jedenfalls:
Reinhard Kees


Gemeindewochenende in Hirschluch abgesagt
Laßt uns miteinander ... unter diesem Titel hatten wir Baumschulenweger und Johannisthaler Gemeindeglieder zur Gemeinderüstzeit nach Hirschluch geladen. In Erinnerung an die schönen Wochenenden in den vergangenen Jahren waren 75 Plätze in drei Häusern gebucht. Doch bis heute (1. Juni) hatten wir aus Baumschulenweg ganze 10 und aus Johannisthal gerademal drei Anmeldungen - also 13 Gemeindeglieder und dazu noch sechs Mitarbeiter/innen, die das Wochenende leiten und gestalten wollten. Dieses Mißverhältnis hat uns nicht gerade motiviert. Unser Problem: Wir buchen die Häuser meist ein oder anderthalb Jahre im Voraus, weil wir sonst keine Häuser bekommen würden, da können wir von Ihnen aber noch keine verbindlichen Anmeldungen erwarten. Aber spätestens zehn Tage im Voraus, sollte man meinen, daß die, die mitfahren wollen, sich gemeldet haben. Wer doch mitfahren wollte, sollte sich das nächste mal rechtzeitig verbindlich entscheiden und anmelden. Wir haben das Wochenende nach langem Ringen abgesagt. Das ist nicht nur eine Enttäuschung auf der ganzen Linie, sondern auch ein finanzielles Fiasko, denn wir müssen 60% der Kosten, die bei normaler Belegung angefallen wären, tragen. Rausgeschmissenes Geld!! Schade. Eine kleine Entschädigung: Die Johannisthaler laden uns am 13.Juni zu 10 Uhr zum Gottesdienst ein. Eine kleine Sonntagswanderung durch die Königsheide zum Gottesdienst - ist ja auch ein Gemeindeausflug.
K.Draeger, I.Seeger, J.Huhn, R.Kees, T.Kober, W.Klötzsch


Besuch aus Palästina vom 15.-30.Juni
Wie schon mehrfach in den vorangegangenen Monatsgrüssen erwähnt, werden wir vom 15. - 30. Juni eine Gruppe aus Palästina zu Besuch haben. Kinder, Jugendliche im Kon-firmandenalter und Erwachsene von der lutherischen Schule in Beit Sahour bei Bethlehem werden 14 Tage in unserer Gemeinde zu Gast sein. Sie sind einzeln oder zu zweit in Gastfamilien mit gleichaltrigen Kindern bzw. Jugendlichen untergebracht, müssen aber des Öfteren (vor allem alltags zum Frühstück) im Gemeindehaus versorgt werden. Hin und wieder werden wir auch mit den Gästen zusammen Kaffeetrinken. Am Sonntag den 20.Juni werden die Gäste unseren Gottesdienst mitge-stalten. Danach wollen wir gemeinsam im Gemeindegarten grillen. Zu diesen Veranstaltungen sind interessierte Gemeindeglieder herzlich eingeladen. Neben anderen kürzeren Wander- und Radausflügen wollen wir am Freitag den 25. Juni einen Ausflug zum Schar-mützelsee per Bahn und auf dem See per Dampfer machen. Wer Lust und Zeit hat, daran teilzunehmen, ist auch herzlich eingeladen. Zeit und Preis erfahren Sie im Büro. Wer beim Frühstückmachen, oder ab und zu beim Mittagkochen helfen will, oder einen Kuchen oder zum Grillfest einen Salat beisteuern möchte, oder bereit ist, die Gruppe bei dieser oder jener Aktion zu begleiten, ist dazu herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich bei Frau Kober im Büro.
Reinhard Kees


Konfirmation 2004
Glaubensbekenntnis entstanden auf der Rüstzeit in Alt Buchhorst

Wir glauben an Gott,
den Schöpfer allen Lebens, der Himmel und Erde erschaffen hat und die Quelle des Glaubens ist.
Gott ist der Vater aller Menschen und er ist bei uns in guten und schlechten Zeiten.
Und wir glauben an Jesus Christus, seinen ihm geborenen Sohn,
der auf die Erde kam, um die Botschaft von Gottes Liebe und Güte zu verbreiten
und für die Vergebung der Sünden der Menschheit zu sterben.
Wir glauben, dass uns Jesus, unser Vorbild, hilft den richtigen Weg einzuschlagen
und uns nicht von der Straße des Lebens abkommen lässt.
Wir glauben, dass jeder Mensch individuell von Gott geschaffen wurde
und Gott ihm und allen und jedem barmherzig ist.
Wir bekennen uns zur christlichen Kirche,
die uns bekräftigt, als Kinder Gottes zu leben.
Jeder Dank gebührt Gott, denn er ist alles.
A M E N



Gemeindekirchenratswahl 2004
Am 24. Oktober diesen Jahres findet unsere nächste Wahl des Gemeindekirchenrats statt, auf der wir sechs der 12 Ältesten und die drei Ersatzältesten wählen werden. Voraussetzung zur Teilnahme an der Wahl ist, dass Sie am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, zum Abendmahl zugelassen sind und ein Gemeindeglied der Kirchengemeinde Baumschulenweg sind. Sie sind aufgerufen, Ihre Vorschläge auf einem im Gemeindebüro erhältlichen Formblatt bis zum 12. September 2004 abzugeben. Es ist nicht notwendig, die vorzuschlagenden Gemeindeglieder vorher zu befragen. Die folgenden GKR-Mitglieder sind bis zum Jahre 2007 gewählt und brauchen daher nicht vorgeschlagen werden: G. Fellechner, A. Kant, T. Kober, D. Pakulat, M. Rudolph, M. Ziebarth Für das Ältestenamt kann jedes Gemeindeglied vorgeschlagen werden, das am Wahltag mindestens 18 Jahre alt, zum Abendmahl zugelassen und in der Kirchengemeinde Baumschulenweg wahlberechtigt ist. Wir bitten Sie, jeden Ihrer Wahl-vorschläge auf ein extra Blatt zu schreiben, da nach dem Ältesten-wahlgesetz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg vom 16. Juni 2000 jeder Wahlvorschlag von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeinde-gliedern unterstützt und unterschrieben sein muss. Falls Sie die notwendige Anzahl von zehn Unterschriften für Ihren Wahlvorschlag nicht selbst einholen wollen oder können, werden wir Sie bei vorzeitiger Abgabe des Wahlvorschlags im August darin unterstützen, indem die unvollständigen Wahlvorschläge im Gemeindebüro bzw. anlässlich der Gottesdienste und der verschiedenen Gemeindeveranstaltungen zur Vervollständigung ausgelegt werden. Entsprechend Ältestenwahlgesetz ist bis zum 22. August vom Gemeinde-kirchenrat eine Wahlkommision zu bilden, an die Sie sich dann auch mit Ihren Fragen und Einwänden wenden können. Die vollständigen Wahlvorschläge müssen spätestens am 12. September 2004 im Gemeindebüro vorliegen, um die termingemäße Vorbereitung des Gesamtwahlvorschlages bis zum 10. Oktober 2004 zu gewährleisten. Dabei ist bis zum 4. Oktober von den vorgeschlagenen Gemeindegliedern auch die Bereitschaft zur Kandidatur zu erklären, was dann die Wahlkommission erledigen wird. Am 10. Oktober 2004 wird der Gesamt-wahlvorschlag der Gemeinde bekannt gegeben. Das Wahlberechtigtenverzeichnis liegt vom 26. Sept. - 9. Okt. 2004 im Ge-meindebüro zur Einsicht aus. Sollte man nicht im Wahlberechtigtenverzeichnis enthalten sein, kann man sich in dieser Zeit noch aufnehmen lassen. (Das passiert oft bei Umgemeindungen) Es besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl. Der Antrag auf Briefwahl sollte bis zum 20.Oktober gestellt werden. Helfen Sie bitte mit, viele Kandidaten für den Gemeindekirchenrat zu finden. Eine große Anzahl von Vorschlägen und dementsprechend von Kandidaten ermöglicht uns am 24. Oktober eine echte Wahlmöglichkeit bei der Wahl der sechs Ältesten und drei Ersatzältesten.
Ihr Wilfried Bauer

Die Formulare für die Wahlvorschläge liegen im Gemeindebüro!!!


Marienbad vom 9. bis 20. 8. August - noch sind Plätze frei
Wer noch aus Baumschulenweg Interesse hat, melde sich bitte umgehend zur Rentnerrüste unter Anzahlung von 150 Euro an. Wir bieten die freien Plätze ab sofort auch in Johannisthal an. Weiter Informationen im letzten Monatsgruß oder in Gemeindebüro.


Äthiopisch Orthodoxe Christen am 1. Juni zu Gast in unserer Gemeinde
Wir alle kennen die Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien, wie sie uns Lukas in Apostelgeschichte 8 erzählt. Wir haben sie gerade am 26. 5. unter der Leitung von Frau Draeger in der Bibelstunde ausführlich bedacht, und haben auch ein bisschen neidisch gesagt: "Schade, dass es nicht der Kämmerer aus Germanien war." Ja, das ist wirklich ein Grund für die Christen in Äthiopien stolz zu sein: der christliche Glaube hat schon in der ersten Generation den Weg nach Äthiopien gefunden, obwohl es ja nun nicht gerade das Nachbarland Israels ist. Und tatsächlich ist bis heute eine Jahrtausende alte Kultur und Sprache, Kunst und Volksmalerei in der Äthiopischen-Orthodoxen Kirche lebendig geblieben. Von 330 an bis zum Revolutionsjahr 1974 war das Christentum Staatsreligion. Seitdem sind Kirche und Staat strikt getrennt. Seit 1993 gibt es auch in Berlin eine Gemeinde der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche. Ihr gehören etwa 80 Mitglieder an. Zum 1. Juni 19.30 Uhr haben wir Vertreter der Gemeinde, mit denen ich im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg zusammenarbeite, in den Arbeitskreis Ökumenische Partnerschaft eingeladen. Alle anderen interessierten Gemeindeglieder sind herzlich mit dazugeladen, wenn Priester Abba Berhanemeskel Tedla Mengistu und Abraham Tezerra, der organisatorische Gemeindeleiter, uns mit Bild und Ton ihre in der Ökumene besondere Tradition vorstellen und uns über die Situation ihrer Gemeinde hier in Berlin erzählen. Auf Ihr Kommen freut sich
Reinhard Kees


Orgel plus Instrumente
anlässlich des Orgeljubiläums findet in der Treptower Bekenntniskirche am Samstag, dem 19. Juni 19.30 Uhr in der Plesserstraße 3-4 ein Konzert mit dem Treptower Instrumentalkreis und Evelies Langhoff an der Orgel statt. Es erklingen Werke von Fasch, Tele-mann, C. Ph. E. Bach, J. Ch. Bach und anderen. Wir laden Sie recht herzlich dazu ein.


Wieder mal nach Tempelhof
Als die Emmener da waren, haben wir den Untergrund von Berlin, genauer des Flughafens Tempelhof, besichtigt. Die damalige Führung war so sehr ausgebucht, dass viele zu Hause bleiben mussten. Nun steht ein neue Termin fest: 29. Juni um 16.00 Uhr Ein paar Plätz sind schon vergeben, für diejenigen, die bei der ersten Führung das Nachsehen hatten, aber einige Plätze sind noch zu haben. Bitte melden Sie sich im Gemein-debüro!


Tag der Hunderttausend
120.000 Schüler besuchen in Berlin den Religionsunterricht. Der Senat kürzt die Mittel - gegen den Vertrag und das Grundgesetz. Millionenlücken sind entstanden, die die Kirche nicht mehr schließen kann. Eine Klage läuft, aber es dauert noch Jahre, bis es zur Entscheidung kommt. 80 Religions-lehrer müssen entlassen werden, d. h. 10.000 Schülern fehlt der Religions-unterricht, der ihnen nach dem Grund-gesetz Artikel 7 zusteht. Bis es in ca. 5 Jahren zu einem Urteil kommt, sind weite Teile der Schulbildung eingebrochen. Da muss etwas getan werden: "Aktionstag am 2. Juni 2004 - Tag der Hunderttausend", überall in der Stadt. In unserem Kirchenkreis werden wir am 2. Juni dagegen protestieren (siehe Plakat):


Bitte kommen Sie zahlreich! Es wird bunt! Quiz, Band, Kaffee und Kuchen, Spiel, Gospel, Basteln, Buttons, Plakate und viele Aktionen. Schirmherr ist Alt-bischof Dr. Albrecht Schönherr. In unserer Gemeinde wollen wir um 17.00 Uhr in der Kirche dazu ein Fürbittgebet halten.


Orgelmusik
03. Juni 19.30 Uhr
mit Heinrich Hauch Werke von Buxtehude, Lübeck, Bach und Reger

01. Juli 19.30 Uhr
mit Wolfgang Tretzsch Werke von Buxtehude, Bach, Eben u.a.

05. August 19.30 Uhr
mit Wolfgang Roemer Werke von Buxtehude, Bach, Mendelssohn-Bartholdy

02. September 19.30 Uhr
mit dem Bläserkreis der evangelischen Landeskirche unter der Leitung von Siegfried Zühlke und mit Evelies Langhoff an der Orgel



Goldene Konfirmation
Wir bitten alle, die 1954 konfirmiert worden sind und noch immer dem Glauben und der Kirche die Treue halten, sich am besten mit dem Konfirmationsspruch im Gemeindebüro zu melden. Wir haben die Jahrgänge 1939 und 1940 angeschrieben und zur Goldenen Konfirmation eingeladen. Dabei können wir aber auch Gemeindeglieder übersehen haben. Das bitten wir zu entschuldigen. Darum dieser Aufruf auch im Monatsgruß. Wir laden nicht nur die ein, die vor 50 Jahren in Baumschulenweg konfirmiert worden sind, sondern alle, die vor 50 Jahren wo auch immer, den selbstständigen Weg in den Glauben und die Gemeinschaft der Christen gegangen sind. Am Sonntag, dem 06. Juni, wollen wir dann im Gottesdienst mit Abendmahl die Goldene Konfirmation feiern.