Monatsgruß September 2004
 Monatsspruch
 das Wanzka
 Der Kirchenchor sucht Sängerinnen und Sänger!
 Rentnerrüstzeit in Marienbad
 Hoffnung aus Griechenland
 Kinderseite im Netz
 Treffen mit unseren Partnern aus Emmen
 Liebe Gemeindemitglieder und Freunde der Treptow - Köpenicker Kirchengemeinden,...
 Gemeindekirchenratswahl 2004
 Gottesdienst Gemeinde 2004 am 19. September
 Tag des Ehrenamtes auf dem Alexanderplatz
 Gespräche über den Glauben
 Einladung zu einem besonderen Konzert
 Reise der Träume
 Festkonzert 10 jähriges Orgeljubiläum in Treptow
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.
Psalm 127,1
"Alles umsonst!!!" Wie oft hört man das. Da müht man sich ab und es kommt nichts dabei raus. Alle Mühe umsonst! Was soll man nun noch machen! Aufgeben? Noch einmal versuchen? Die Hände in den Schoß legen und andere machen lassen? Es hat doch keinen Sinn!
Das kann bei ganz kleinen Angelegenheiten so sein. Nun, bei den kleinen Dingen des Lebens ist es vielleicht nicht so schlimm, aber was, wenn sie sich häufen, wenn es immer wieder schief geht, wenn man immer und immer wieder enttäuscht wird, wieder und wieder nichts bei all den Mühen herauskommt. Dann wird aus den vielen kleinen "Umsonst" ein ganz großes "Umsonst":
"Wozu das ganze eigentlich, wozu strenge ich mich in der Schule an, wenn ich den ersehnten Ausbildungsplatz doch nicht bekomme? Wozu habe ich diesen Beruf erlernt, wenn ich ihn doch nicht ausführen kann? Wozu gebe ich mein Bestes, meine Lebenszeit, wenn ich keine Erfolge sehe? Wozu habe ich Kinder in die Welt gesetzt, wenn sie mich am Ende doch alleine lassen? Wozu lebe ich eigentlich?" Und dann ist der Schritt nicht weit: "Ist nicht alles umsonst, das ganze Leben, es kann ja ganz plötzlich vorbei sein, und dann, ist dann nicht alles umsonst gewesen, wenn am Ende nur das Ende kommt? Was kommt dabei heraus - nur nichts! Alles umsonst?"
So eine Sicht der Dinge, so eine Sicht des Lebens kann ganz schön gefährlich werden: Resignation, Depression, Vereinsamung, bis hin zu Suizid-gedanken oder womöglich das selbst gewählte Wegwerfen des größten Geschenks, des Lebens. Weil es eben nicht zu leisten ist, die Antwort auf die Frage nach dem Warum und Wozu selber zu geben.
Die Beter des 127. Psalmes wissen, dass das Übel im Kleinen anfängt. Aber sie wissen eben auch, dass auch die Rettung im Kleinen anfängt, wenn man denn Hausbau und Stadtbewachen als etwas Kleines ansehen kann. Vielleicht sagt es der Psalm für unsere Ohren ein wenig zu übertrieben, ein wenig zu radikal: "Wenn der Herr nicht baut, wenn der Herr nicht bewacht…" - so als wäre unsere Aktivität eben völlig umsonst, so als sollten wir die Hände in den Schoß legen, weil unser Tun und Lassen sowieso nur Haschen nach dem Winde ist. Vielleicht möchten wir das am Ende sogar, denn dann wären wir ja von aller Sorge und vor allem von Mühe und Arbeit befreit, könnten wirklich die Hände in den Schoß legen und falten und zum Herrn sagen "Du, Du musst alles tun! Und wenn es dann schief geht haben wir sogar einen Schuldigen."
Vielleicht sagen die Beter des Psalmes das aber auch so radikal, um uns zu zeigen, dass Gott eben auch bei den Kleinigkeiten des Lebens schon mit einbezogen werden muss, bei den Alltäglichkeiten, eben im Alltag, damit es dann in den großen Angelegenheiten eingeübt ist, ihn mit dabei zu haben. Wenn die kleinen Schritte des Lebens in Gottes Namen getan werden, begleitet von Gebet und Dank, dann ist er vielleicht bei den großen Schritten des Lebens auch mit dabei, dann kann auch im großen ganzen vielleicht der Dank am Ende stehen und nicht nichts. Wenn die kleinen Fragen des Lebens mit Gott und in seinem Sinne beantwortet werden, dann lassen sich so auch die großen beantworten. Und wenn ich in den kleinen Angelegenheiten des Lebens nicht alles von mir und meinem Tun erwarte, und mich nicht von den kleinen Umsonst entmutigen lasse, dann kann ich vielleicht in der großen Frage, beim Fundament meines Lebens, mit mir selbst auch etwas barmherziger sein. Dann kann ich die Basis meines Lebens eben im großen Ganzen bei ihm suchen, und muss mich in meinem Urteil über mich selbst nicht von meinem Versagen und all den kleinen und großen "Umsonst" abhängig machen.
"Die Hände, die zum Beten ruhn, die macht er stark zur Tat", heißt es in dem schönen Mittagslied "Der Tag ist seiner Höhe nah" - in diesem Sinne ist es gut, die Alltäglichkeiten, die ganz normalen Profanitäten des Lebens im Namen Gottes unter Fürbitte und Dank zu beginnen und auszuführen, damit das ganze Leben dann in Fürbitte und Dank enden kann. Das wünsche ich Ihnen allen und mir selbst natürlich auch.
Reinhard Kees


Das Wanzka
Unsere Gipsmasken Was ist eigentlich das Wanzka? Was nach einem trendigen IKEA - Wandregal für nur 4,90 € klingt, das in nur 5 Stunden ganz fix aufzubauen ist, befindet sich nicht in einem schwedischen Möbelkatalog, sondern in einem roten Deutschland-Reiseatlas ganz oben in der äußersten, linken Ecke der Seite 26 und stellt in Wirklichkeit ein kleines, beschauliches Dorf irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern dar.

Wanzka wirkt mit seinen schmucken Häuschen, einem schönen See und verträumten weiten Feldern ringsherum fast noch ein bisschen unberührt und herrlich still und auch wenn die immer wiederkehrenden großen Lastwagen und scheinbar kriechenden Traktoren bereits die liebevoll erhaltenen Kopfsteinpflasterstraße entdeckt haben, so lädt das Dorf zum Verweilen und Entspannen ein und sich vielleicht für ein paar Tage auf "Die Bühne des Lebens" zu begeben und ein wenig über sein "Ich" und seine Rolle nach-zudenken.

So versuchten es auf unserer diesjährigen Sommerrüste 45 Jugendliche aus 5 Gemeinden (Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide, Oberschöneweide und Treptow) und waren dabei sehr erfolgreich und gleichzeitig auch noch kreativ. Wir versuchten unser "Ich" zu entdecken und machten dabei eine kleine Reise zu verschiedenen Rollen und versteckten uns hinter so manch interessanter Maske. Wer sind wir wirklich, welche Rollen nehmen wir ein und wie werden diese von unseren Mitmenschen wahrgenommen, waren nur einige Fragen, die uns die Tage begleiteten. Wir stellten Masken her, fertigten Bilder über unser innerstes Ich an und schrieben sogar einen Brief an uns selbst, um uns über unseren Stärken und Schwächen klar zu werden.

Hinter Masken können wir uns verstecken und unser wahres Gesicht verbergen, in Rollen können wir für einen Moment lang schlüpfen oder nehmen sie bewusst oder unbewusst ein. Wir können eine Rolle spielen, weil wir uns schützen oder uns nicht mit der Wirklichkeit konfrontieren wollen oder wir leben sie, weil wir es so wollen und es gerne tun. So oder so bleiben wir Teil einer Gesellschaft und werden in einem Netz von Freunden, Mitmenschen, Nachbarn, Bekannten…. aufgefangen, beeinflusst und geformt. Jeder nimmt dabei unbewusst eine Rolle ein und dabei ist jede einzelne bedeutsam.

Es ist fast so wie ein IKEA - Wandregal. Jedes Einzelteil hat seinen bestimmten Platz und seine bestimmte Rolle. Einige Menschen sind vielleicht die unzähligen Schrauben, die das Regal zusammen hält, man sieht sie kaum und sie scheinen eher unsichtbar in unserer Gesellschaft zu sein, aber sie sind da und wir brauchen sie, da ohne sie das Regal nicht zusammenhalten würde. Andere Menschen fungieren vielleicht als Bretter, die dem Regal den nötigen Charakter und Stabilität verleihen und andere wiederum stellen die vielfältige Dekoration dar, die im Regal ihren Platz findet. Sie sind die liebevollen Details, die uns Freude machen, ohne die wir nicht auskommen würden. Jedes Einzelteil ist wichtig und ergibt zusammen ein großes Ganzes- ein Wanzka eben.

Spielst du noch eine Rolle oder lebst du sie schon?
Lydia Götze August 2004


Der Kirchenchor sucht Sängerinnen und Sänger!
Damit unser Chor nicht "überaltert", wünschen wir uns sehr, dass sangesfähige und sangesfreudige Menschen zu uns finden. Wir können in jeder Stimmlage neue Sänger und Sängerinnen brauchen. Vielleicht haben Sie ja schon lange mit dem Gedanken gespielt mitzusingen, sich nur noch nicht gewagt, also geben Sie sich einen Ruck, denn:
  • Sie singen gern, und singen befreit vom Alltagsstress
  • Sie sind gern mit fröhlichen Menschen zusammen
  • Sie wollten schon immer etwas mehr in diese Gemeinde hineinwachsen und aktiv mitmachen
  • Sie lieben die Musik, besonders Kirchenmusik
  • Sie lernen gern unter kundiger Anleitung gute neue Werke kennen
  • Sie lassen sich gern fordern und fördern.
Wir proben wöchentlich für das Singen in Gottesdiensten und für Konzerte, die wir auch mit anderen Chören unserer Region gemeinsam gestalten. Dazu kommen wir jeden Mittwoch von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr in unserem Gemeindesaal zusammen. Vielleicht konnten wir Ihr Interesse wecken, und Sie kommen einfach mal zu einer - vielleicht auch erst einmal "Probe-Probe". Wenn Sie Genaueres wissen wollen, rufen Sie unsere Chorleiterin, Frau Langhoff an. Es freut sich auf jede und jeden, die zu uns finden
Der Baumschulenweger Kirchenchor!


Rentnerrüstzeit in Marienbad
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Das kann als Überschrift über unserer diesjährigen Rentnerrüste stehen. Je näher der Tag der Abreise heranrückte, desto kleiner wurde die Schar der Teilnehmer, so dass wir zum Schluss alle in einen Kleinbus passten und froh und munter unsere Reise am 09.08. nach Marienbad antraten. Und was für einen hervorragenden Fahrer, Reiseleiter und Pfarrer wir am Steuer hatten, das zeigte sich jeden Tag aufs Neue. Was haben wir alles vom schönen Böhmerland gesehen, herrliche Wälder, viele Schlösser und Burgen, die jetzt wieder in altem Glanz erstrahlen. Und immer führte auch jede Fahrt in ein ‚Kaffee, wo wir es uns schmecken ließen. Überhaupt wird hier, auch in unserem Hotel, viel gekocht und aufgetischt. Viel zu reichlich! Aber wir waren auch sonst eine kleine frohe Runde, beim Singen, Andacht und beim Betrachten von Frauen der Bibel. Auch Gute - Nacht - Geschichten z. B. von Michael Ende wurden vorgelesen. An mehreren Abenden bekamen wir ein besonderes Schauspiel im Kurpark zu sehen. Bei schöner Musik erstrahlte der Springbrunnen in vielen Formen und Farben, so auch an unserem letzten Abend als uns eine Zugabe zu der eigentlichen Musik, die nur wenige Minuten erklingt, "Die Moldau" von Smetana. zu sehen und zu hören geboten wurde. Das war ein besonderer Höhepunkt. Viele Menschen finden sich alle zwei Stunden zu diesem Ereignis ein. Nur zu schnell gingen die Tage vorbei, und wir sind Herrn Pfr. Kees für diese Tage der Gemeinschaft und Harmonie sehr dankbar.
Gudrun Fellechner










Hoffnung aus Griechenland
Es ist wie im Kino - nur umgekehrt. Dort sitzt man fest im Sessel und das Geschehen auf der Leinwand bewegt sich an uns vorbei. Wir - eine Gruppe aus mehreren Gemeinden der Region unter Leitung von Pf. Kees - gleiten in einem Reisebus vorbei an den saftig, grünen Wiesen mit den dunkelroten Mohnblumen, an Oliven- und Orangenplantagen, die der ungewöhnlich starke Frost des letzten Winters teilweise vernichtet hat, vorbei an schroffen Felsen mit Klöstern in schwindelnder Höhe wie Adlerhorste, an verfallenen Burgen, an Dörfern und Städten und vorbei an den heute dort lebenden Menschen. Manchmal hält der Bus an. Dann bewundern unsere Augen die Kirchen, Klöster, Kastelle. Unsere Hände betasten die Steine der 3000-jährigen Tempelreste in Delphi und Olympia. Unsere Ohren staunen über die Akustik des riesigen 2400 Jahre alten Amphitheaters in Epidaurus. Und unsere Seele ist andächtig in Philippi an der Stelle, an der der Apostel Paulus vor über 2000 Jahren die erste Christin (Lydia) in Europa getauft haben soll. "Auf den Spuren des Apostels Paulus" ist der Titel unserer Reise. Aber Griechenland ohne die Kultur der alten Götter- und Heldensagen und ohne die Kultur der heutigen Orthodoxen Kirche ist nicht denkbar. Der Bus fährt weiter ... Er quält sich einen Berg hinauf, die farbigen Wiesen verschwinden, der Weg schmiegt sich links an die kahlen Steine, rechts geht es steil den Abhang hinunter. Hinter jeder Felsenkurve erwarten wir das orthodoxe Kloster, das wir besuchen wollen. Unsere Ungeduld wächst. Dann empfängt uns Gesang aus einer Kirche, deutsche Worte in dieser Einöde - extra für uns, wie wir später erfahren. Nach der Andacht führen uns die Nonnen in den Aufenthaltsraum und erzählen, wir dürfen fragen. Etwa 18 junge Nonnen (ungefähr 25 bis 45 Jahre alt) leben hier abgeschieden von der Welt ohne Fernsehen und Radio aber doch sehr nah am Geschehen der Welt durch Telefon und Internet. Vor drei Jahren begannen sie in den Ruinen eines alten Klosters heimisch zu werden. Sie hatten kein Geld, keine Nahrung, kein Dach über dem Kopf - aber die Idee, diese Gebäude aufzubauen für eine Klostergemeinschaft und auch für Menschen, die für kurze Zeit von der Hektik des Alltags abschalten möchten, um Kraft zu schöpfen für die gewaltigen Aufgaben unserer Zeit auf dieser Erde. Die orthodoxen Nonnen kamen aus mehreren Ländern - nicht nur aus Griechenland, aus England, Österreich, Deutschland, Japan. Trotz aller Unterschiede der Sprache, der Kultur und des Charakters versuchen sie ein vertrauenvolles, gemeinsames Leben zu führen. Die Oberin sagt uns, das Wichtigste dabei ist, nicht nur das Brot sondern auch alle Freuden und Misserfolge miteinander zu teilen. Sie erzählen uns mit großer Begeisterung von ihrem harten Leben mit Ackerbau und Viehzucht, mit Bauarbeiten, mit Handwerken, die sie teilweise erst erlernen mussten - ohne Konsumgüter, ohne Bildzeitung, ohne Gewalt. Ein Paradies? Das bestimmt nicht, aber der Versuch, die Bergpredigt von Jesus zu verwirklichen. Es mag einfacher sein, diesen Versuch in der Einöde auf einem Berg zu wagen als unter den Versuchungen unseres Alltags. Aber die Hoffnung wird in uns erneuert, dass es auch hier unten in unserer Ebene gelingen kann trotz vieler gegenteiliger Erfahrungen. Wir nehmen Abschied. Der Bus fährt weiter - nach Hause. Die vielfältigen Eindrücke in unserem Geist und in unserer Seele warten darauf vertieft und wirksam zu werden.
Regina Burow


Kinderseite im Netz
Hallo, liebe Kinder,
nun hat das neue Schuljahr begonnen und ich denke, alles geht wieder seinen Gang. Damit Ihr auch genau wisst, wie es mit der Christenlehre weitergeht, hier ein paar kurze Informationen. Vielleicht habt Ihr dabei auch gemerkt, dass unser Kinderraum ein neues Gesicht hat?

Die Zeiten für die Christenlehre findet Ihr auf der Seite 9 dieses Monatsgrußes.
Die erste Klasse trifft sich zum ersten Mal erst nach den Herbstferien,

Auch die Keramikkreise haben wieder begonnen (siehe)

Seit kurzem gibt es auch eine Webseite für Euch Kinder.
Ihr findet sie unter der Adresse: www.kirche-baumschulenweg.de /kinder

Dort findet ihr auch unser Ferienangebot, das ich euch auch hier kurz beschreiben will.
Am 5. Oktober werden wir nach Glashütte, einem Museumsdorf fahren.
Am 6. Oktober in ein Museum in Berlin
Und am Donnerstag, d. 7. Oktober werden wir uns zu einem Basteltag treffen.
Nähere Informationen gibt es noch in der Christenlehre oder sie sind bei mir zu erfragen.
Anmeldungen, auch für die einzelnen Tage, erbitte ich sobald als möglich.
Antje Eberhard


Treffen mit unseren Partnern aus Emmen
Wer am nächsten Treffen mit unseren Partnern aus Emmen(NL) mit dabei sein möchte, melde sich bitte unter Anzahlung von 30 Euro im Gemeindebüro an. Wir haben ein Haus in der Lüneburger Heide vom 15.-17.10. 2004. gebucht. Insgesamt hat das Haus 40 Plätze. Wir können also von beiden Gemeinden maximal 20 sein. Der Ort liegt zwischen Amelinghausen und Uelzen. Wir beginnen am 15. mit dem Abendessen 19.00 Uhr. Wir müssten in Berlin spätestens gegen 15.30 Uhr mit Auto oder Kleinbus losfahren und sind dann gegen 18.30 Uhr da. Wir schließen am Sonntag mit dem Mittagessen und sind dann gegen Abend wieder zu Hause.
Wir treffen uns am 7.September 19.30 Uhr im Arbeitskreis Ökumenische Partnerschaft, um das Treffen vorzubereiten. Wir würden uns freuen, wenn neue interessierte Gemeindeglieder mitfahren würden. Wer etwas länger bleiben will, kann das gern tun, weil die Woche danach noch nicht belegt ist. Thematisch soll es um den Islam und die Frage der Integration muslimischer Gläubige in unserer Gesellschaft gehen. Das Thema wird von den Emmenern vorbereitet. Gerade angesichts der unsäglichen Kopftuchdebatte können wir vielleicht von den Holländern allerlei lernen. Die Preise sind: Vollpension pro Person und Tag im DZ je nach Ausstattung zwischen 32 und 38 Euro und im Einzelzimmer je nach Ausstattung zwischen 34 und 40 Euro. Wenn wir Bettwäsche und Handtücher mitbringen sparen wir den Aufpreis von 4 Euro der bei nur zwei Übernachtungen dazukäme. Auf Ihre Zusage freut sich
Pfarrer Kees


Liebe Gemeindemitglieder und Freunde der Treptow - Köpenicker Kirchengemeinden,
Nach 11-jähriger Arbeit ist es nun soweit. Nachdem das Bezirksamt Treptow - Köpenick am 27. April 2004 die LokaleAgenda 21 beschlossen hat, bekannte sich auch die Bezirks-verordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 25.Juni 2004 einstimmig dazu. Damit ist Treptow-Köpenick der erste Berliner Bezirk, dessen Kommunalpolitiker sich verpflichtet haben, allen Ent-scheidungen die 20 Leitbilder der Lokalen Agenda 21 zugrunde zu legen. Das ist für alle Bürger und Bürgerinnen des Bezirks ein Grund zum Feiern! Darum laden wir Sie alle sehr herzlich zu einer Festveranstaltung am 11.September 2004 ein. Dort wird unser Bürgermeister die Lokale Agenda 21-Broschüre an die Öffentlichkeit, und damit auch an die Kirchengemeinden, zur Umsetzung übergeben Das Nachmittagsprogramm beginnt mit einer Andacht um 14.00 Uhr in der St. Laurentius Stadtkirche. Als Fest- Prediger konnte Herr Hans-Ulrich Schulz, Generalsuperintendent aus Potsdam, gewonnen werden. Ab 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr findet im Ratssaal des Rathauses Köpenick die Fest-veranstaltung mit der Agendaübergabe statt und anschließend ab 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr ein Markt im Rathausinnenhof mit Info- und Aktionsständen und buntem Kultur-programm. Bereits ab 11.00 Uhr kann der Interkulturelle Garten (Wuhle-garten) am Cardinalplatz 1 besichtigt werden.

Köpenicker ökumenisches Büro
im Förderverein Lokale Agenda Treptow- Köpenick e V
Tel./Fax: 030/6510140
e-mail: KIGEW@t-online.de



Gemeindekirchenratswahl 2004
Am 24. Oktober dieses Jahres findet unsere nächste Wahl des Gemeindekirchenrats statt, auf der wir sechs der 12 Ältesten und die drei Ersatzältesten wählen werden. Voraussetzung zur Teilnahme an der Wahl ist, dass Sie am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, zum Abendmahl zugelassen sind und ein Gemeindeglied der Kirchengemeinde Baumschulenweg sind. Sie sind aufgerufen, Ihre Vorschläge auf einem im Gemeindebüro erhältlichen Formblatt bis zum 12. September 2004 abzugeben. Es ist nicht notwendig, die vorzuschlagenden Gemeindeglieder vorher zu befragen. Die folgenden GKR-Mitglieder sind bis zum Jahre 2007 gewählt und brauchen daher nicht vorgeschlagen werden: G. Fellechner, A. Kant, T. Kober, D. Pakulat, M. Rudolph, M. Ziebarth Für das Ältestenamt kann jedes Gemeindeglied vorgeschlagen werden, das am Wahltag mindestens 18 Jahre alt, zum Abendmahl zugelassen und in der Kirchengemeinde Baumschulenweg wahlberechtigt ist. Wir bitten Sie, jeden Ihrer Wahl-vorschläge auf ein extra Blatt zu schreiben, da nach dem Ältesten-wahlgesetz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg vom 16. Juni 2000 jeder Wahlvorschlag von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeinde-gliedern unterstützt und unterschrieben sein muss. Falls Sie die notwendige Anzahl von zehn Unterschriften für Ihren Wahlvorschlag nicht selbst einholen wollen oder können, werden wir Sie bei vorzeitiger Abgabe des Wahlvorschlags im August darin unterstützen, indem die unvollständigen Wahlvorschläge im Gemeindebüro bzw. anlässlich der Gottesdienste und der verschiedenen Gemeindeveranstaltungen zur Vervollständigung ausgelegt werden. Entsprechend Ältestenwahlgesetz ist bis zum 22. August vom Gemeinde-kirchenrat eine Wahlkommision zu bilden, an die Sie sich dann auch mit Ihren Fragen und Einwänden wenden können. Die vollständigen Wahlvorschläge müssen spätestens am 12. September 2004 im Gemeindebüro vorliegen, um die termingemäße Vorbereitung des Gesamtwahlvorschlages bis zum 10. Oktober 2004 zu gewährleisten. Dabei ist bis zum 4. Oktober von den vorgeschlagenen Gemeindegliedern auch die Bereitschaft zur Kandidatur zu erklären, was dann die Wahlkommission erledigen wird. Am 10. Oktober 2004 wird der Gesamt-wahlvorschlag der Gemeinde bekannt gegeben. Das Wahlberechtigtenverzeichnis liegt vom 26. Sept. - 9. Okt. 2004 im Gemeindebüro zur Einsicht aus. Sollte man nicht im Wahlberechtigten-verzeichnis enthalten sein, kann man sich in dieser Zeit noch aufnehmen lassen. (Das passiert oft bei Umgemein-dungen) Es besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl. Der Antrag auf Briefwahl sollte bis zum 20.Oktober gestellt werden. Helfen Sie bitte mit, viele Kandidaten für den Gemeindekirchenrat zu finden. Eine große Anzahl von Vorschlägen und dementsprechend von Kandidaten ermöglicht uns am 24.Oktober eine echte Wahlmöglichkeit bei der Wahl der sechs Ältesten und drei Ersatzältesten.
Ihr Wilfried Bauer


Die Formulare für die Wahlvorschläge liegen im Gemeindebüro


Gottesdienst Gemeinde 2004 am 19. September
Am 19.September haben wir die weite Welt bei uns in Baumschulenweg zu Gast.
Die Gossner Mission wird zum Gottesdienst mit Gästen aus der weltweiten Ökumene kommen. Unsere Gäste vertreten christliche Gemeinden und Gruppen aus Nepal, Indien, Indonesien und Südafrika. Sie haben in Berlin an einer internationalen Konferenz zum Thema Engagement von Christen in sozialen und politischen Fragen teilgenommen. Sie werden im Gottesdienst über ihre Erfahrungen berichten und freuen sich auf Begegnung und Gedankenaustausch. Wir laden deshalb im Anschluss an den Gottesdienst bis ca. 14 Uhr interessierte Gemeindeglieder zum gemeinsamem Mittagessen und Gespräch ein. Bitte melden Sie sich dazu bitte bis 17.9. verbindlich im Gemeindebüro an, damit wir wissen, für wie viele gekocht werden muss.
R.Letzig


Samstag, 25. September 2004 Tag des Ehrenamtes auf dem Alexanderplatz
Die Ehrenamtlichen sind Kirche, sie verantworten und tragen die Kirche. Am 25. September auf dem Alex werden Sie erstaunt sein, wie vielfältig und wie zahlreich ehrenamtliches Engagement in unserer Kirche ist. Möglicherweise haben Sie auch schon an eine ehrenamtliche Tätigkeit gedacht, auf dem Alex werden Sie dafür Anregungen finden oder sogar gleich die für Sie passende Gruppe.

Es erwarten Sie von 10 - 16 Uhr ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Informationen und Aktionen. Um 16 Uhr endet die Veranstaltung mit einem feierlichen Gottesdienst. Organisiert wird dieser Tag von unserer Kirche in Abstimmung mit der Bäckerinnung, die gleichzeitig auf dem Alex ihr "Fest des Brotes" feiert.
Monika Mews, Öffentlichkeitsarbeit Berlin Stadtmitte


Gespräche über den Glauben
Die dritte und damit letzte Runde in dieser Seminarreihe beginnt am Freitag, den 10. September 2004 um 18 Uhr mit dem gemeinsamen Abendbrot in Baumschulenweg und am 29. und 30. Oktober in Johannisthal.

Es geht um das Gesamtthema: "Die Zukunft von Religion bzw. Religiosität". Nachdem wir in der letzten Frühjahrsrunde (es geht immer von Freitagabend bis Sonnabendmittag) über psychologische und soziologische Aspekte dieses Themas gearbeitet haben, soll es in den beiden Wochenenden im Herbst darum gehen, wie wir als Christen unsern Glauben einordnen. Ist das Christentum eine Religion wie alle anderen auch, oder sind wir mehr als Atheisten zu betrachten, die allem Religiösen gegenüber eher skeptisch eingestellt sind?

Wenn Sie Interesse haben, mit-zumachen, zu hören, zu diskutieren und nachzudenken, dann melden Sie sich bitte im Kirchenbüro, geben uns Ihre Adresse und Sie werden mit allen weiteren Informationen von uns versorgt.
J. Huhn und R. Kees


Einladung zu einem besonderen Konzert
Am 18. September um 17 Uhr in der Friedenskirche Niederschöneweide.
Werke von Johann Sebastian Bach bis Gershwin werden von den beiden Musikern
Hans Hartmann (Klarinette) und Elisabeth Goetzmann (Orgel) zu Gehör bebracht.
Der Eintritt ist frei, eine Spende wird am Ausgang erbeten.



Reise der Träume
Palästinensische Schüler und Pfadfinder der Ev. Luth. Schule in Beit-Sahur, erzählen über ihre Traumreise nach Berlin vom 15.06. - 30.06 04

"Aus dem bedrückten Alltag und Chaos rauszukommen und in ein freies, diszipliniertes Leben hineinzuschlüpfen - bedeutete für uns ganz klar eine enorme aber auch seltene Abwechslung. Also der Anfang und das Ende der Reise war für mich sehr lang und furchtbar, betonte Vida. Mein Gott, 2 Tage schlafloses Fahren mit Erniedrigungen bei den Check - Points und dazu die unnormale Hitze war fast zuviel, aber alles das nahmen wir auf uns, um schöne Tage und ein unglaubliches Abendteuer zu erleben. Ja, aber dann wurden wir ganz herzlich und lieb am Flughafen von unseren Gastgebern empfangen, sagte Maram: Endlich mal im Lande der Freiheit und Sicherheit. Ich fliege auch zum ersten mal mit Flugzeug und fahre mit Zügen, das war wirklich mein Traum gewesen. Wir haben eine ganz andere Kultur kennen gelernt, und haben die deutsche Sprache richtig und original gehört - - - Nizar J. sagte:" Obwohl wir sehr müde waren, musste das Programm sofort am nächsten Tag rechtzeitig anfangen, das ist schon Disziplin. Das Brötchen schmeckte gut, die Dampferfahrt ließ uns unsere Müdigkeit vergessen. Wenn man durch eine Stadt mit dem Boot fährt und riesige Häuser an beiden Seiten hochragen schaut, dann spürt man die Mächtigkeit der Menschen und erinnert sich an Kulturen- Technologie in Deutschland, aber auch am einfachen Leben und Heiligkeit im Lande der Bibel. Ihab erzählt erstaunt über das Wetter dort und sagt:" Es war komisch, wir wünschen uns eigentlich viel Regen im Sommer bei uns, aber nichts kommt, nur Hitze und hier in Berlin, ein bisschen Regen ist schon gut aber jeden Tag und gerade bei der Dampferfahrt - - - nein das machte mich nervös, nächstes mal bringen wir Sonne mit, und Regen nehmen wir mit zurück." "Für mich war der Schulbesuch seltsam und fremd, obwohl wir die gleichen Fächer bei uns auch bekommen, aber Schulräume, Freiheit der Schüler, Nachmittagsprogramm und Schulaktivitäten, provozierten mich in Berlin zu bleiben, erzählte Marem weiter.... Mensch, sie haben es gut, sie fahren fast alle mit dem Rad zur Schule, bei uns ist es nicht möglich, erstens haben wir viele Steigungen, zweitens kaputte Straßen von den Panzern usw., drittens Fahrräder kosten Geld und Reparaturen, na ja was ´soll`s!" "Das Fahrrad fahren durch den Wald und auf den Straßen hat mir Spaß gemacht, es gab zwar Hindernisse unterwegs, aber die Fahrt von Baumschulenweg zum Müggelsee hat viel Spaß und Abenteuer gemacht erzählt Majdal." Ich möchte aber was anderes sagen..."Maher" kam dazwischen und sprach: "Ich möchte mich bei unseren Gastgebern bedanken, dass wir die Möglichkeit hatten über unsere Kultur, politische Lage, soziales Leben und Leiden erzählen zu dürfen. O k. vielleicht gab es immer wieder Kritiker an unserem Verhalten, die an der Seite der Israelis waren, aber ich glaube, die Reise selbst spricht für sich. Viele zeigten Sympathien an uns, verteidigten unsere Meinungen, informierten andere über die Trennungsmauer in Palästina, wie es beim Gottesdienst von Pastor Reinhard Kees geschah. Außerdem was das Berliner Missionswerk für uns macht, ist ja enorme Arbeit, die Leute dort arbeiten fleißig für palästinensische Kinder und Jugendliche. Ich möchte vielen Dank sagen an Frau Nothnagle und Frau Koschorreck! Sie haben uns mitgeteilt, dass sie viele Völker auf der Welt helfen, durch Besuche - Berichte ( im Lande der Bibel) finanzielle Unterstützungen an Waisenkinder und Stipendiaten. Die Patenschaft ist eine gesegnete Arbeit für viele Bedürftige. Rua sagt: " Die Menschen dort waren sehr nett zu uns, sie haben viele Sachen für uns vorbereitet, kümmerten sich um uns als ob wir doch Mitglieder der Familie sind, am besten würde ich dort bleiben, aber dann, wer soll in Palästina weiter wohnen Nein wir wandern nicht aus, es war zwar eine sehr schöne Traumreise, aber mein Land "Trotz vieler Tragödien" liebe ich und möchte bleiben." Julia erzählt weiter und äußerte sich über das Parlament und den RBB sehr fasziniert: " Das was die Deutschen an Technik haben, . . . bis wir das erreicht haben, brauchen wir noch ca. 50 Jahre, alles war interessant und schön. Ich wollte am liebsten live dort stehen an der Kanzel des Parlaments und laut schreien: " Wir brauchen auch Freiheit und Anerkennung, gibt uns eine ordentliche Kindheit und eine sichere Zukunft." Na ja was bringt es . . . Die Welt schläft auf ihren eigenen Interessen. Es sind wenige, die uns zuhören und doch reagieren, antwortete Nizar K. Auf jeden Fall, wir alle möchten vielen Dank sagen an die Evangelische Kirchengemeinde Baumschulenweg (speziell Antje Eberhardt, und Pfarrer Hecker und Pfarrer Kees) an alle Gemeindemitglieder, die uns sehr lieb betreuten, an Freunde und Bekannte, die uns besuchten, besonderen Dank an das Berliner Missions-Werk und das Amt für evangelische Jugendarbeit für die Unterstützung, an alle die am Ort im Einsatz waren und das Programm ermöglicht haben. Auch besten Dank an die Quartiersfamilien für ihre großartige Gastfreundschaft.
Die Gruppe von F.Lati "Ihab, Maher, Maram, Vida, Nizar J. Julia, Rua, Nizar K. Majdal" lässt grüßen.


Festkonzert 10 jähriges Orgeljubiläum in Treptow (Blesserstraße)
Am Sonntag, dem 19. September 17.00 Uhr
mit folgenden Werken:

J.S.Bach Kantate 99
Albertsberger Orgelkonzert B-Dur
Motart Exsultate jubilate
Haydn Kleine Orgelmesse


Ausführende:
Claudia Aust, Thomas Kober, den Chören aus Baumschulenweg und Treptow, dem Schmöckwitzer Kammer-orchester,
Leitung:
Evelies Langhoff


Fürbitte
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurde:
22. 08. Ursula Langenick
30. 07. Gerhard Hermann