Monatsgruß Oktober 2004
 Monatsspruch
 Es wächst zusammen....
 Abschied von Katharina Draeger
 Ausstellung – Albinea
 Aus dem Kirchenchor
 Gemeindekirchenratswahl 2004
 Tag der offenen Tür und Kinder aus Weißrußland in Hirschluch
 Rentnerausflug per Schiff!
 Bibelgespräch am Vormittag
 Herbstferien
 Evangelischer Erwachsenenunterricht
 Saubermachen kann Jede und auch Jeder...
 Bilder aus Äthiopien
 Langfristig Planen: Termin für die Rentnerrüste freihalten
 Erntedankfest
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
2. Korinther 3, 17
„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, liegen darunter verborgen, und dann ist, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.“ So textete und sang Reinhard Mey seinen Song. Er, der in der kirchlichen Jugendarbeit Berlin-Tegel seine Wurzeln hatte, beschreibt Eindrücke, Empfindungen und Beobachtungen auf einem Flugplatz. „Über den Wolken...“ ist aber auch doppeldeutig. Einmal kann das auf einen Flug in den Himmel bezogen werden, zum anderen auf Gott hindeuten. Und bei ihm wird die Freiheit wohl grenzenlos sein, denn die Flüge in den Himmel sind schon lange nicht mehr – oder waren sie es nie? – die pure Freiheit. Uns fällt vieles dazu ein – Kriegserlebnisse, Entführungen, Zusammenstöße, Abstürze u.v.a.m. Wo ist die Freiheit zu finden? In der Philosophie galt Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit. Für Paulus ist Freiheit in Gottes Geist begründet. Und er sagt der Gemeinde in Korinth: Ihr dürft ohne Angst und in voller Offenheit und Freiheit Gott begegnen. Ihr braucht keine ausformulierten Gebote wie Mose, die dem Übertreter den Tod ankündigen und auf steinerne Tafeln graviert wurden. Ihr braucht nicht euer Gesicht vor der Lichthelligkeit Gottes zu verhüllen - wie Mose – Ihr blendet oder verblendet niemanden mit Gottes Schein auf eurem Antlitz. Das Gottesvolk hatte ein anderes Gottesbild als wir, es hat sich verändert. Wir dürfen frei und offen Gott begegnen. Es trennt uns weder Tradition, noch Theologie oder Frömmigkeit von Gott. Wir schauen und erleben Gott nicht in besonders wirksamen Erlebnissen und Erfahrungen, sondern das zeigt sich in einer neuen Einstellung zum Leben und zum Sterben. Und dabei erleben wir die Begleitung durch Gottes Geist, der uns in aller Freiheit in unserer säkular geprägten Zeit zu neuen Ufern führt und geleitet.
Heidrun Elliger


Es wächst zusammen....
Pfarrsprengel „Berlin-Oberspree-West“ in Gründung

In den letzten Jahren ist die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden immer intensiver geworden. Seit 1997 werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Treptow und Baumschulenweg gemeinsam unterrichtet. So entstand auch eine Junge Gemeinde, die aus Jugendlichen beider Gemeinden bestand. Dazu kamen viele Jugendliche aus anderen Gemeinden, vor allem aus Johannisthal, aber auch Köpenick und darüber hinaus. Diese Arbeit lief viele Jahre – was die Personalkosten angeht – über unsere Gemeinde. Das momentan praktizierte Modell bringt da mehr Gerechtigkeit, denn alle beteiligten Gemeinden beteiligen sich auch an den Personalkosten des Jugendpfarrers. Mit 50% ist Pfarrer Hecker in unserer Region für die Jugendarbeit angestellt und diese Gehaltsanteile werden auf die fünf Gemeinden entsprechend ihrer Gemeindegliederzahlen umgelegt. Wir freuen uns, dass auch Oberschöneweide inzwischen in diese gemeinsame Arbeit eingestiegen ist. Zurzeit ist Pfarrer Hecker im Entsendungsdienst, daher war diese Konstruktion ohne juristische Schwierigkeiten möglich.

Weil wir die Arbeit aber dauerhaft mit einer richtigen Pfarrstelle absichern wollten, mussten wir erstens ein festes Finanzierungskonzept erstellen und zweitens musste das juristisch verbindlich sein. Alle Gemeindekirchenräte haben da zusammengearbeitet und gleichlautende Beschlüsse gefasst, die in der Kreissynode im kreiskirchlichen Sollstellenplan auch ohne Abstriche abgesegnet wurden. Wobei der Kirchenkreis – was verständlich ist bei der Errichtung und Besetzung einer Pfarrstelle – auf noch mehr Verbindlichkeit gedrungen hat. Er hat diese Konstruktion einer - inzwischen 60% - Jugendpfarrstelle nur unter der Bedingung zugestanden, dass wir die Beschlüsse zur gemeinsamen Finanzierung und Anstellung in eine verbindliche juristische Form bringen: Diese verbindliche Form ist der Pfarrsprengel, früher sagte man mit dem griechischen Fremdwort Parochie – Pfarre. Pfarrsprengel bedeutet: Zwei oder mehrere Gemeinden teilen sich einen oder mehrere Pfarrer, die dann von einer Vollversammlung aller beteiligten Gemeindekirchenräte gewählt werden müssen. Ansonsten bleibt jede Gemeinde selbständig, mit einem konkret zuständigen Pfarrer (jeweils 50%), eigenem Haushalt, eigenem Namen, eigenen Gebäuden und eigenen Predigtstätten etc. Uns ist dieser Gedanke ja nicht mehr ganz fremd, denn wir reden ja schon lange davon, zum 1. Januar 2005 einen Pfarrsprengel mit Johannisthal zu gründen, weil ich ab 1. Januar Johannisthal pastoral mitversorgen soll – abzüglich der Konfirmanden und Jugendarbeit versteht sich. Beides bedingt einander: Nur wenn die Konfirmanden- und Jugendarbeit für alle fünf Gemeinden in einer Hand liegt, kann man es schaffen zwei Gemeinden zu versorgen. Der GKR hat nach langen Vorarbeiten im Regionalrat nun am 13. 9. einen entsprechenden Beschluss gefasst und damit von unserer Gemeinde aus den Weg zur Bildung der Parochie ermöglicht. Wenn die anderen Gemeinden entsprechende Beschlüsse fassen, wird es zum 1. Januar 2005 einen Pfarrsprengel „Berlin-Oberspree-West“ geben. Ein besserer Name konnte nicht gefunden werden. Der Name sollte den Bereich des Pfarrsprengels hinreichend beschreiben. Ein Name einer Gemeinde kam bei den fünfen nicht in Frage und Treptow-Nord fiel deshalb aus, weil Oberschöneweide ja nie Treptow gewesen ist. Oberspree ist der Name unseres ehemaligen Kirchenkreises, der ja in dem Namen unseres fusionierten Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree mit enthalten ist. Insofern ist die Parochie eindeutig zu lokalisieren. Wir geben mit der Einbindung in einen Pfarrsprengel ein Stück Eigenständigkeit auf und geben damit den anderen Gemeinden das Mitspracherecht bei der Besetzung der Pfarrstelle, erhalten aber auch Mitspracherecht wenn es beispielsweise darum gehen sollte, die Jugendpfarrstelle einmal neu zu besetzten. Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, den Pfarrer zu teilen, und dennoch sollte der Pfarrer möglichst in seinen Gemeinden präsent sein. Dazu muss es möglich werden, effektiver zu arbeiten. Ich möchte beispielsweise als Pfarrer von Johannisthal nicht nur alle vierzehn Tage dort und als Pfarrer von Baumschulenweg nur alle vierzehn Tage hier Gottesdienst halten. Wenn man dann die Rüstzeiten und freien Wochenenden dazu einkalkuliert, dann entsteht bei vierzehntägigem Rhythmus schon schnell mal ein Monat, in dem ich überhaupt nicht in meiner Gemeinde Gottesdienst halte, es sei denn, wir finden uns damit ab, dass es keine Wochenendfahrten mehr gibt und ich überhaupt keine freien Wochenenden mehr habe – was der Beziehungspflege (Familie, Freundschaft, Verwandtschaft) sehr abträglich wäre. In der Regel soll der Pfarrer alle sechs Wochen ein freies Wochenende haben, also 8 im Jahr – was schon jetzt ziemlich utopisch war. Zudem wird es immer schwieriger, andere Prediger zu finden. Auch das macht viel Arbeit, alle vierzehn Tage jemanden für diese Aufgabe zu gewinnen. Und es ist wohl auch nicht gut, wenn die Hauptzahl der Gottesdienste von Emeriti gehalten werden, wenn dann noch Rüstzeiten und freie Wochenenden dazukommen... Lange Rede kurzer Sinn: Wir müssen nun doch an den Gottesdienstzeiten etwas verändern und müssen in den sauren Apfel beißen, dass der Pfarrer mit mehr oder weniger wehendem Talar (je nachdem wie kurz oder lang die Gottesdienste sind) von einem zum anderen Gottesdienstort eilt. Ich persönlich kann mir das vorstellen, wenn dafür Rüstzeiten und freie Wochenenden gewährleistet sind. Ein Nachteil dieser Regelung – ich kann nach dem Gottesdienst nicht mehr bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit meiner Gemeinde „schwatzen“ – aber Sie untereinander können das noch und vielleicht schwatzt es sich ja ohne Kees viel freier. Und hin und wieder wird es auch Gottesdienste geben, an denen ich nicht „davonwehen“ muss und wir gemeinsam ein Predigtnachgespräch haben, eine Ausstellung eröffnen, Mittagessen essen oder eben nur eine Tasse Kaffee oder Tee trinken. Nun sind auch die anderen Gemeinden in diese Diskussion eingestiegen. Wenn wir nämlich gleichermaßen unterschiedliche Gottesdienstzeiten hätten, entweder um 9.30 Uhr oder um 11.00 Uhr ließen sich auch die Kantorin und der Kantor flexibeler einsetzen. Bereitschaft von ihrer Seite haben sie schon signalisiert. Also hoffen wir auf Einsicht bei allen Betroffenen. Übrigens, in meiner Heimat in der Prignitz war das alles schon vor 30 Jahren Gang und Gäbe. Alles in allem werden wir uns in Baumschulenweg an eine neue Gottesdienstanfangszeit gewöhnen müssen: 9.30 Uhr – eine halbe Stunde eher – Johannisthal wird auf 11.00 Uhr gehen müssen. Das ist eine ganze Stunde später. Wem 9.30 Uhr zu früh ist, der kann getrost mit nach Johannisthal fahren, und wem in Johannisthal 11.00 Uhr zu spät ist, der kann getrost zu 9.30 Uhr nach Baume kommen. So wächst zusammen... Ihr Pfarrer Kees


Abschied von Katharina Draeger
Liebe Gemeinde, ich danke Ihnen für die gemeinsame Zeit in der Baumschulenweger Gemeinde. Es war für mich in vieler Hinsicht eine schöne Zeit mit persönlichen Begegnungen und wichtigen Erfahrungen. Zugleich war es auch eine nicht ganz unbeschwerte Zeit. Aber auch der Umgang mit und manchmal auch einfach das Vermeiden oder Beheben von unnötigen und lähmenden Belastungen will gelernt sein. Im Einüben typischer Aufgaben des Pfarrberufs und durch die Auseinandersetzung damit habe ich nun eine klarere Vorstellung von meiner künftigen Tätigkeit als Pfarrerin gewonnen. Und ich bin nun gespannt auf den weiteren Austausch mit den anderen VikarInnen hier im Predigerseminar Brandenburg, besonders über Fragen des Gemeindeverständnisses, des Gemeindeaufbaus und der PfarrerInnen-Rolle. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich noch mal besonders bei allen, die meine Arbeit durch ihre Fürbitten mitgetragen haben und bei allen, die mir durch ihre Rückmeldungen auf meine Arbeit weitergeholfen haben. Auch an meinem Sohn ist das Gemeindevikariat nicht spurlos vorübergegangen. Jonas wohl eindrücklichste Erinnerung daran ist mit der Kreativrüste in Mötzow verbunden. Unsere Gäste aus dem Swaziland und mit ihnen das Lied „Siyahamb’ ekukhanyen’ kwenkhos’“ (Wir gehen weiter auf dem Weg mit Gott), das sie mit uns eingeübt haben, müssen ihn sehr beeindruckt haben, denn bei jedem, der so aussieht als käme er aus dem Swaziland, sagt er zu mir: „Guck mal, Mama: Siyahamba!“. Siyahamb’ ekukhanyen’ kwenkhos’ - Wir gehen weiter auf dem Weg mit Gott. Das wünsche ich uns allen. Und ich wünsche uns auch, dass wir diesen Weg so fröhlich gehen können, wie es uns die Melodie und die Stimmung des Liedes nahe legen. Gebe Gott uns allezeit die Quelle dieser Freude, sein Licht und seine Kraft für den Weg, den er mit allen Menschen gehen will. Es grüßt Sie herzlich
Katharina Draeger


Ausstellung – Albinea
Albinea grüßt Berlin Ein Gedenkstein am Sterndamm erinnert an den in Italien ermordeten Antifaschisten Hans Schmidt aus Johannisthal. Eingraviert ist dort der Name der italienischen Gemeinde Albinea, die Hans Schmidt postum zu ihrem deutschen Ehrenbürger ernannte. Im Kriegsjahr 1944 bewies er gemeinsam mit vier gleichgesinnten Wehrmachtskameraden Zivilcourage und nahm Kontakt mit der italienischen Resistenza auf. Der Plan der fünf Kriegsgegner, die deutsche Kommandantur in Albinea nebst einer dort untergebrachten Funkzentrale der deutschen Luftwaffe unblutig an die italienischen Partisanen zu übergeben, misslang. Der Feldwebel Hans Schmidt und Erwin Bucker wurden gleich bei ihrer Festnahme umgebracht; die Obergefreiten Erwin Schlünder, Martin Koch und Karl Heinz Schreyer am folgenden Tag von einem deutschen Exekutionskommando standrechtlich erschossen. Dem persönlichen Mut des Pfarrers von Albinea, Don Alberto Ugoletti, und eines unbekannten deutschen Soldaten ist es zu verdanken, dass die fünf Toten nicht namenlos verscharrt, sondern identifiziert und auf dem Friedhof der Gemeinde beigesetzt wurden. Fünfzig Jahre später, am Jahrestag der Befreiung Albineas durch die Alliierten und die mit ihnen operierenden Partisanenverbände, gedachte man dort im März 1995 auch der fünf im Jahre1944 umgebrachten deutschen Kriegsgegner und erklärte sie postum zu Ehrenbürgern der Gemeinde Albinea. Eine solche Würdigung ehemaliger Wehrmachtsangehöriger ist in Italien bis heute ohne Beispiel. Seit 1997 verbindet Albinea und den ehemaligen Bezirk Treptow eine Städtepartnerschaft. Der Grafiker Werner Laube gehört zu den Initiatoren dieser Partnerschaft und hat diese von Beginn an mit Herz und Fotoapparat begleitet. Ab 12. Oktober sind seine Fotos auch in der Kirche zum Vaterhaus zu sehen. Historische Dokumente, Landschaftsaufnahmen und immer wieder Bilder von Begegnungen der Bürger von Albinea und Treptow – Köpenick. Am Mittwoch, den 20. Oktober, um 15 Uhr lädt der Frauenkreis der Kirche interessierte Gemeindeglieder und Besucher zu einem Autorengespräch mit Werner Laube in der Ausstellung herzlich ein.


Aus dem Kirchenchor
Damit unser Chor nicht „überaltert“, wünschen wir uns sehr, dass sangesfähige und sangesfreudige Menschen zu uns finden. Wir können in jeder Stimmlage neue Sänger und Sängerinnen brauchen. Vielleicht haben Sie ja schon lange mit dem Gedanken gespielt mitzusingen, sich nur noch nicht gewagt, also geben Sie sich einen Ruck, denn:
  • Sie singen gern, und singen befreit vom Alltagsstress
  • Sie sind gern mit fröhlichen Menschen zusammen
  • Sie wollten schon immer etwas mehr in diese Gemeinde hineinwachsen und aktiv mitmachen
  • Sie lieben die Musik, besonders Kirchenmusik
  • Sie lernen gern unter kundiger Anleitung gute neue Werke kenne
  • Sie lassen sich gern fordern und fördern.
Wir proben wöchentlich für das Singen in Gottesdiensten und für Konzerte, die wir auch mit anderen Chören unserer Region gemeinsam gestalten. Dazu kommen wir jeden Mittwoch von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr in unserem Gemeindesaal zusammen. Vielleicht konnten wir Ihr Interesse wecken, und Sie kommen einfach mal zu einer – vielleicht auch erst einmal „Probe-Probe“. Wenn Sie Genaueres wissen wollen, rufen Sie unsere Chorleiterin, Frau Langhoff, an. Es freut sich auf jede und jeden, die zu uns finden
der Baumschulenweger Kirchenchor


Gemeindekirchenratswahl 2004
Am 24. Oktober findet die Wahl des Gemeindekirchenrats statt. Dies stellt wieder einen Höhepunkt in unserem Gemeindeleben dar. Wir werden, wie alle drei Jahre, sechs der 12 Ältesten und drei Ersatzälteste wählen. Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung, damit die gewählten Ältesten auch wirklich die Ältesten der Mehrheit der Gemeinde sind. Voraussetzung zur Teilnahme an der Wahl ist, dass Sie ein Gemeindeglied der Kirchengemeinde Baumschulenweg sind und konfirmiert wurden, sowie das 14.Lebensjahr vollendet haben. In den letzten Wochen haben wir viele Vorschläge gesammelt. Die Vorgeschlagenen wurden um ihr Einverständnis gebeten. Daraus ergibt sich die Kandidatenliste der zur Wahl stehenden Gemeindeglieder (in alphabetischer Reihenfolge). Die Vorgeschlagenen werden sich im Gottesdienst am 10. Oktober persönlich vorstellen und auch gerne Ihre Fragen beantworten. In diesem Gottesdienst wird damit auch der Gesamtwahlvorschlag bekannt gemacht und anschließend ausgehängt. Für Gemeindeglieder, die am 24. Oktober nicht an der Wahl teilnehmen können, besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl. Wenden Sie sich dazu bitte an unser Gemeindebüro. Nachdem unser Gemeindebüro das Wahlberechtigtenverzeichnis geprüft hat, liegt es im Zeitraum 26. Sept. – 9. Okt. im Gemeindebüro zur Einsicht für Sie aus. Falls Änderungen notwendig werden, sollten Sie dies bis zum 9.Oktober mitteilen. Die Wahl findet am 24. Oktober nach dem Gottesdienst bis 18.00 Uhr in unserem Gemeindesaal statt. Anschließend findet die öffentliche Auszählung der Stimmzettel statt, zu der Sie herzlich eingeladen sind. Im Gottesdienst am 31. Oktober werden die Ergebnisse der Gemeindewahl 2004 bekannt gegeben. Die neu gewählten Ältesten werden im Gottesdienst am 21. November in ihr Ehrenamt eingeführt. Damit ist auch die Entpflichtung der ausscheidenden Ältesten verbunden. In der Zwischenzeit findet vom 12. – 14. November eine Gemeindekirchenratsrüste aller GKR-Mitglieder(bisherige und neu gewählte) zu Fragen des Gemeindelebens statt. Damit werden die neu gewählten Mitglieder auf ihr künftiges Ehrenamt vorbereitet. Nun noch einmal die eindringliche Bitte an alle Gemeindeglieder: Beteiligen Sie sich an der Gemeindekirchenratswahl 2004 und unterstützen Sie damit den Gemeindekirchenrat bei seiner Arbeit im Ehrenamt.
Ihr Wilfried Bauer


Tag der offenen Tür und Kinder aus Weißrußland in Hirschluch
Vielen von uns ist bekannt, dass alljährlich strahlengeschädigte Kinder aus Gomel in Weißrußland in den Sommerferien nach Hirschluch kommen, um sich zu erholen. In diesem Jahr kamen 25 Kinder, davon 15 Mädchen und 10 Jungen. 12 der Kinder sind behindert. In den 23 Tagen ihres Aufenthaltes in Hirschluch spielten die Kinder im Freien, sie bastelten, sie malten und sie übten das Märchen “Dornröschen” ein. Höhepunkte waren eine Busfahrt zum Berliner Zoo und der Tag der Offenen Tür in Hirschluch, an welchem viele Gäste anreisten, um mit den Kindern zusammen zu sein, das war am 24. Juli. Das eingeübte Märchen “Dornröschen” wurde den Gästen pantomimisch vorgespielt. Die Malereien und Basteleien wurden in einer kleinen Ausstellung gezeigt. Bei einer Tombola konnten die Gäste Geschenke aus Gomel gewinnen. Nicht zuletzt sorgte das schmackhafte und reichliche Essen für aller Wohlbefinden. Den Helferinnen vom Aktionskreis “Kinder von Tschernobyl” sei ein herzliches Dankeschön gesagt. Mit einer Andacht, in der zweisprachig gesungen und gebetet wurde, ging der Tag der Offenen Tür zu Ende. Vor ihrer Rückreise wurden die Kinder eingekleidet, und jedes Kind bekam eine russische Kinderbibel.
Ihr Heinrich Hauch


Rentnerausflug per Schiff
Der 6. September 2004 war ein strahlend schöner Sommertag, an dem unser Seniorendampfer mit etwa 50 Seelen an Bord am Märkischen Ufer startete. Die Fahrt ging in Richtung Süden in die schöne Umgebung von Berlin. Nachdem wir das Stadtgebiet mit seinen vielen neu geschaffenen Badestellen, den Treptower Park und die Türme von Köpenick hinter uns gelassen hatten, ging’s durch die Müggelspree zum Müggelsee, an Rahnsdorf vorbei zum Dämmeritzsee und weiter nach Grünheide am Werlsee. Es war eine wunderschöne Fahrt. Die meisten genossen auf dem Sonnendeck die schöne Umgebung, die Ruhe, die Wärme, die frische Luft. Man konnte den Alltag mal vergessen, konnte die Augen und die Gedanken schweifen lassen, gute Gespräche führen. So erreichten wir am zeitigen Nachmittag Grünheide, wo uns Pfarrer Madloch, allen noch bekannt aus seiner Zeit als Vikar in Baumschulenweg, herzlich begrüßte. Er führte uns zunächst in die schöne kleine Kirche von Grünheide und erzählte uns einiges über ihre Entstehungsgeschichte und ihre künstlerische Ausstattung. Inzwischen hatte Frau Böhnke mit gewohnter Umsicht im Gemeindehaus eine reichhaltige Kaffeetafel mit viel leckerem Kuchen für uns gedeckt, so dass sich alle nach den Strapazen der Fahrt stärken konnten. Bald jedoch hieß es Abschied nehmen von diesem schönen idyllischen Ort, denn unser Dampfer mußte in See stechen, um uns rechtzeitig nach Hause zu bringen. Dieser erholsame Tag wird sicher allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank Herrn Pfarrer Kees und seinen Helfern, die diese Fahrt vorbereitet und ermöglicht haben.
Ihre Isolde Unger


Bibelgespräch am Vormittag - statt Bibelstunde am Nachmittag?
So ist das bisher: Es ist schon stressig nachmittags zu 15.00 Uhr ins Gemeindehaus zu eilen. Der wohlverdiente Mittagsschlaf bleibt da meist auf der Strecke, und eine müde Zeit ist es auch oft. So geht es nicht nur mir. Darum entstand auf den Dampfer eine Idee: Wie wäre es, wenn wir mit der Bibelstunde auf den Vormittag gingen, z.B. auf den Donnerstagvormittag, evtl. von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr. Eine Tasse Tee kann man auch am Vormittag trinken – und man ist insgesamt viel frischer und aufnahmebereiter. Sagen Sie mir mal, wenn Sie noch nicht in der Bibelstunde sind, ob Sie Lust und Energie hätten, an den Bibelgesprächen am Vormittag teilzunehmen, und wenn Sie bisher schon die Bibelstunde besucht haben, was Sie von der Verschiebung halten. Die Bibelabende, an denen wir die Texte der Bibelwoche besprechen wollen, bleiben davon unberührt. Diese werden an 5 bis 7 Dienstagen nach Aschermittwoch also ab 15. 2. 2005 stattfinden. Parallel dazu könnten wir dann in den Bibelgesprächen am Vormittag die Texte auch besprechen. Ich bin gespannt, was Sie davon halten.
Ihr Pfarrer Kees


Herbstferien
Hallo, liebe Kinder und Eltern! Was ist bei uns während der Herbstferien los? Diesmal fahren wir nicht weg, sondern unternehmen in und um Berlin spannende Sachen. Am 05. Oktober fahren wir nach Glashütte, einem Museumsdorf in der Nähe von Baruth. Dort gibt es nicht nur viel zu sehen (Töpferei, Naturlehrpfad, Glasbläserei), sondern auch die Möglichkeit viel auszuprobieren. Wir werden den Naturlehrpfad gemeinsam kennenlernen und das glasblasen versuchen. Am 6. Oktober werden wir nach einem Besuch im Museum Dahlem (Indianer) töpfern wir wie die Puebloindianer, und am 7. Oktober werden wir einen kreativen Basteltag im Kinderraum unserer Kirchengemeinde in Baumschulenweg gestallten. Nähere Informationen könnt ihr(können Sie) bei mir (532 8932) oder im Büro erfragen.
Antje Eberhardt


Evangelischer Erwachsenenunterricht
Wie ist die Bibel entstanden? Wie soll man sie lesen und verstehen? Warum ist Jesus gekreuzigt worden? Wie soll man als Christ leben? Warum gibt es eigentlich die Kirche? Wie vertragen sich Glaube und Naturwissenschaften? Oder viel existentieller: Warum lebe ich und wozu? Was ist der Sinn von allem, von meinem Leben, von der Welt? Woher gewinne ich Sicherheit in unsicheren Zeiten? Fragen über Fragen!! Bei einigen ist es schon lange her – und hat vor allem in einer Zeit stattgefunden, in der man an allem anderen, aber nicht an Geistlich-Biblischem interessiert war. Andere haben es nie erfahren. Die Rede ist vom Konfirmandenunterricht, in dem versucht wurde, auf o. g. Fragen Antwort zu geben. Darum will ich ab November wieder Erwachsenenunterricht für Interessierte anbieten und mir mit Ihnen für diese Fragen Zeit nehmen. Ich habe in letzter Zeit mit vielen Paaren zu tun gehabt, bei denen ein Partner nicht in der Kirche war, weil er oder sie das eben zu DDR-Zeiten nicht mitbekommen hat, aber heute durch den christlichen Partner dem ganzen irgendwie offen gegenübersteht. In erster Linie für diese Sympathisanten biete ich den Kurs an. Ich stelle mir vor, mindestens 14 tägig an einem zu vereinbarenden Abend der Woche jeweils 20.00 – 21.30 Uhr zusammenzukommen, um dann bis Ostern oder wenn gewünscht bis zum Sommer 2005 über die Bibel, Jesus, unsere Gottesvorstellungen, die Kirche, unseren Lebenssinn und alles andere, was von Interesse ist, ins Gespräch zu kommen. Also melden Sie sich am besten mit konkreten Terminwünschen im Gemeindebüro oder bei mir.
Pfarrer Reinhard Kees


Saubermachen kann Jede und auch Jeder...
Schon seit einigen Jahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir hatten auch eine ordentliche „Stammbesetzung“, die uns regelmäßig unterstützte. Viele sind aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr dabei. Darum nun dieser dringende Aufruf. Jeweils am Freitagvormittag wird der Gemeindesaal bzw. die Kirche für die Gottesdienste vorbereitet. Dabei handelt es sich nicht um Aufgaben wie Fenster putzen, oder schwere Tische und Stühle tragen, sondern um einfache Aufgaben wie Staub wischen, fegen, Staub saugen und ähnliche Dienste. Im Gemeindebüro liegt der Kalender und jede und jeder können sich den Termin aussuchen. Bei einer Gruppe von fünf bis sechs Helferinnen und Helfern wäre man in etwa alle anderthalb bis zwei Monate dran. Wenn Sie sich dazu entschließen uns zu helfen, dann kommen Sie mal im Gemeindebüro vorbei. Für Ihre Bereitschaft danke ich Ihnen sehr!
Ihre Tordis Kober


Bilder aus Äthiopien
Am 6. Oktober zeigt Pfarrer Menthel aus Schmöckwitz im Frauenkreis Bilder von seiner Reise mit Jugendlichen seiner Gemeinden nach Äthiopien. Die Kirchengemeinden Müggelheim und Schmöckwitz haben seit vielen Jahren Partnerbeziehungen nach Chanka zu den Christen der Mekane Jesu Kirche Äthiopiens. Wer Interesse hat, darf gern kommen, auch wenn er oder sie sonst nicht zum Frauenkreis kommt.
R. Kees


Langfristig Planen: Halten Sie sich den Termin für die Rentnerrüste frei
In diesem Jahr war die Beteiligung an der Rentnerrüste leider sehr mäßig, was die Quantität anbelangt. Von der Qualität her waren die Beteiligung und das Programm super. Lag es an dem Termin (August), lag es an dem Wechsel (von Frau Böhnke zu mir), lag es an dem Ort (Marienbad), lag es daran, dass die Frauen des Frauenkreises sich zu alt fühlten um mitzufahren, lag es daran, dass die Rentnerinnen und Rentner, die nicht im Frauenkreis sind, sich zu jung fühlten mitzureisen, lag es an HARTZ I - IV und der allgemeinen finanziellen und sozialen Verunsicherung – ich weiß es nicht. Um vorzubeugen heute schon der Termin und der Ort für die Rentnerrüste nächsten Jahres – ich habe es ja auch schon auf dem Rentnerdampfer für alle Gemeinden angesagt: Wir werden 13 Tage vom 20. Juni bis 3. Juli in Gernrode sein, und zwar im St. Cyriakus-Heim, das sich direkt neben der wunderbaren romanischen Kirche befindet. Dort kann man sehr schöne Andachten und Gottesdienste feiern. Bisher haben wir 20 bis 22 Plätze in zwei Häusern bestellt. Die Kosten belaufen sich pro Person im Doppelzimmer auf ca. 400 und im Einzelzimmer auf ca. 500 Euro. Ein Haus ist noch zu haben. Darum bitte ich Sie jetzt schon, ihr Interesse zu signalisieren. Wenn sich bis Ende Oktober genug Interessenten melden, werde ich noch Zimmer dazu bestellen. Verbindliche Anmeldungen mit Anzahlungen von 150 Euro erwarten wir dann bis Mitte Februar. Auf zahlreiche Anmeldungen freut sich
Ihr Pfarrer Kees


Erntedankfest
Am 3. Oktober feiern wir das Erntedankfest. Wie in jedem Jahr wollen wir die Kirche mit Blumen, Obst, Gemüse und allen erdenklichen Erntegaben festlich schmücken. Wer etwas aus Feld, Wald, Flur und Garten bringen möchte, kann das gerne tun. Ich erwarte Ihre Ernte-Spenden am Sonnabend in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr. Herzlichen Dank
Ihre Tordis Kober


Fürbitte
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurde:
Am 7. September Ferdinand Martin Schneider 102 Jahre

Kirchlich getraut wurden:
Am 10. September Andreas Matthias und Peggy Kandzia, geb. Wischnewski

Getauft wurde:
Am 10. September Lennard Werner Kandzia