Monatsgruß März 2005
 Monatsspruch
 Gespräche über den Glauben im März - Von der Heiligkeit des Lebens
 Gemeindefasching für Klein und Groß
 „Jetzt wird’s bei uns endlich richtig griechisch!!“
 Rentnerrüste im Juni
 Fahrradaktion der Diakonie
 Pflege- und Gesundheitszentrum
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
So steht’s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern.
Lukas 24,46-47
„Lieber Lukas, Du Evangelist, wer immer du gewesen bist, Lukas, Du Arzt, Du hochgebildeter Geschichts- und Geschichtenschreiber! Danke, dass du alles mit Fleiß gesammelt und aufgeschrieben hast. Danke, dass du nicht gemeint hast, Markus hätte ja schon alles geschrieben und du bräuchtest dich nicht mehr anzustrengen. Es war bestimmt nicht leicht, in ein vorhandenes Evangelium all das einzuflechten, was du noch so von Jesus gehört, gelesen und zusammengetragen hast. Aber was wären wir ohne dich, Lukas. Wir würden bestimmt nicht Weihnachten feiern, mit dem so schönen „Es begab sich aber zu der Zeit…“ das Kind in der Krippe, die Hirten, der Stall, die Engel, die Botschaft, all das hätten wir nicht, denn das lesen wir ja nur bei Dir. Und unsere Gebetskultur wäre auch viel, viel ärmer. Das Ave Maria, der Lobgesang des Engels bei der Verkündigung an Maria, und das Benediktus, der Lobgesang des Zacharias, sowie das Nunc dimittis, der Lobgesang des greisen Simeon bei der Darstellung des Herrn, und der wunderbare Gesang der Maria, das Magnifikat, Du hast es uns überliefert, was würden wir in den Stundengebeten ohne deine Überlieferungen an neutestamentlichen Hymnen beten, was würden wir singen? Und erst die Gleichnisse: ohne die von Dir überlieferten Gleichnisse wäre die Verkündigung Jesu viel ärmer auf uns gekommen: Der reiche Mann und arme Lazarus, der verlorene Sohn, der barmherzige Samariter, so viele uns vertraute Gleichnisse lesen wir nur bei dir. Und es sind die schönsten! Und schließlich all die guten Geschichten, die du uns über Jesus überliefert hast: Vor allem die von den Emmausjüngern, was für eine wunderbare Osterpredigt – ja auch unser Osterfest wäre ärmer, hättest Du nicht fleißig noch mehr gesammelt als Markus und Matthäus. Und ein Fest der Himmelfahrt hätten wir auch nicht. Dein Evangelium, deine Verkündigung, dein fleißiges Sammeln für deinen „hochverehrten Theophilus“ hat uns geistliche Schätze überliefert, die uns reich machen. Ganz zu schweigen von der wunderbaren Apostelgeschichte, mit der Du uns hinein genommen hast in die Zeit der ersten Christen. Dafür sind wir Dir, und unserem Herrn, der Dich beauftragt hat, sehr, sehr dankbar Lukas.“ Hätten wir das Ergebnis unseres ersten Bibelgesprächs der diesjährigen Bibelwoche zu Texten des Lukas in einen Dankesbrief gefasst, hätte der ungefähr so ausgesehen. Pfarrer Hecker hatte uns ja lebhaft, frisch und faszinierend, begeisternd – wie es nun mal seine Art ist - die Leistung des Lukas vor Augen gestellt, und wir werden sie in den kommenden Bibelgesprächen weiter entdecken und entfalten. Ja, auch unseren Monatsspruch verdanken wir dem eifrigen Sammeln und Überliefern und Kommentieren des Lukas, denn auch diese Verse sind in so dichter Form und an so exponierter Stelle – am Ende des irdischen Wirkens des Auferstandenen – einmalig bei Lukas. Das erste Wort Jesu, das erste öffentliche Auftreten in Nazareth, wo Jesus aus dem Propheten Jesaja ein Gottesknechtslied vorliest und die Schrift kommentiert: „Heute ist dieses Wort erfüllt vor euren Augen.“ – und dieses allerletzte Wort, sie legen sich gegenseitig aus. Für Lukas steht, das haben wir bei der Beschäftigung mit seinen Texten gesehen und werden es weiter sehen, ein Konzept hinter dem ganzen Christusgeschehen: Der leidende Gottesknecht. Und darum werden wir auch die Texte vom leidenden Gottesknecht aus dem Jesajabuch im Karfreitagsgottesdienst lesen und hören, wenn wir uns mit den Texten des Lukas in das Leiden unseres Herrn versenken. Wenn ich Sie jetzt habe interessieren können, dann kommen Sie doch noch in die verbleibenden nächsten Bibelgespräche. In Johannithal dienstags abends um 19 Uhr (bis 15.3.) und in Baumschulenweg donnerstags vormittags 9.30 Uhr bis (17.3.). Und wenn es uns weiter fesselt, dann können wir auch in den Wochen nach Ostern in vierzehntägigem Rhythmus oder einmal monatlich Lukas weiterstudieren. Es lohnt sich, denn Lukas macht uns geistlich reich!
Ihr Pfarrer Kees


Gespräche über den Glauben im März - Von der Heiligkeit des Lebens
In der ersten Runde in Baumschulenweg, als wir nach der persönlichen Interessenlage im Blick auf die die konkreten ethischen Probleme fragten, wurde klar: Man wollte sich thematisch nicht auf ein Entweder-Oder festlegen lassen. Eigentlich wollten alle gern alles miterleben. Außerdem war es uns schwer geworden, für jedes der drei vorgeschlagenen Themen an jedem der beiden Wochenenden Referenten zu finden. Das Thema das sich mit dem Beginn des Lebens (Pränatal-diagnosik und Schwangerschaftsabbruch) beschäftigt, fand kaum Interesse – das mag an der altersmäßigen Zusammensetzung der Teilnehmenden liegen. Wir werden daher das Angebot im März verändern. Wir werden nicht, wie ursprünglich angekündigt zweimal thematisch dasselbe anbieten, sondern zwei thematisch unterschiedliche Wochenenden durchführen. Es steht Ihnen frei, an beiden Wochenenden und Themen teilzunehmen. 11.-12.3. in Baumschulenweg: Das machbare Idealleben – ethische Probleme im Zusammenhang der Vervollkommnung des Lebens. Am Freitagabend ab 18 Uhr steigen wir ein mit Nachdenken über den vollkommenen, womöglich kopierten und geklonten Menschen. Am Samstag dann ab 9.30 Uhr haben wir eine Medizinerin zu Gast, Ines Lange, die gerade an einer Promotion arbeitet. Mit ihr werden wir die Probleme von Stammzellenforschung, Embryonalforschung, Genforschung und Genmanipulation und Gentests besprechen. 18.-19.3. in Johannisthal: Das „machbare“ Idealsterben – ethische Probleme im Zusammenhang mit dem Ende des Lebens. Am Freitagabend ab 18 Uhr steigen wir ein mit dem Nachdenken über das freiwillige, selbstbestimmte Ausscheiden aus dem Leben (Suizid). Am Samstag dann ab 9.30 Uhr haben wir Pfarrer Kleucker, einen emeritierten Krankenhausseelsorger zu Gast, mit dem wir die Probleme von aktiver und passiver Sterbehilfe, von selbstbestimmtem, würdigem Leben und Sterben, sowie über die Patientenverfügungen sprechen. Da es sich um ein neues Konzept handelt, bitten wir alle – auch die, die sich bereits im Herbst 2004 in die Liste eingetragen haben – sich nochmals im Gemeindebüro Baumschulenweg 532 81 96 anzumelden. Auf Ihr Kommen freuen sich die Pfarrer
Jürgen Huhn, Armin Vergens und Reinhard Kees


Gemeindefasching für Klein und Groß
Am Samstag, den 5. Februar versammelten sich der König Reinhard von Baumschulenweg mit seinem Gefolge, den Prinzen, Prinzessinnen, Rittern, Ritterfräulein und Hofdamen, zu einem riesigen Fest. Ein zünftiges Ritterbuffet versorgte alle mit Speis und Trank. Dank an alle Köche und Köchinnen. Unterstützt von einem hochmodernem Hightechgerät, gesponsert vom Hofnarren (Michael Aust), kam richtig Stimmung auf und die kleinen Prinzen und Prinzessinnen machten das Fest zu ihrem. Zur Unterhaltung organisierte Prinzessin Susi (Frau Eberhardt) ein „Spiel für die Mutigsten“ unter den Kindern. Ein Würfel entschied welche Aufgaben sie bestehen mussten. Doch mit einem guten Schwert ließ sich sogar der stärkste Drache bekämpfen. Zur Belohnung und für die mutigsten unter dem Gefolge war der Schlag zum Ritter ein unvergessliches Ereignis. Mit einem abschließenden Kampf mit Schaumstoffknüppeln wurde der Abend glorreich beendet und die Kleinsten unter den Gästen fielen müde ins Bett. Großer Dank gilt allen Beteiligten, die nach dem Feste beim Aufräumen geholfen haben, sodass am nächsten Tag der normale Alltag wieder weitergehen konnte. Wir sind gespannt in was sich der Gemeindesaal im nächsten Jahr verwandelt!
Jessica Naeth





„Jetzt wird’s bei uns endlich richtig griechisch!!“
Osterlammessen am Ostermontag Zum Osterfest gehört bei den Griechen – und nicht nur bei ihnen - das Osterlamm. Wir wollen auch mal ein Osterlamm braten und zwar am Ostermontag, den 28. März, nach dem Gottesdienst bei gutem Wetter in unserem Pfarrgarten, sonst im Gemeindesaal. Bitte melden Sie sich dazu unbedingt im Gemeindebüro an.


Rentnerrüste im Juni
Allerletzte Chance zur Anmeldung: Rentnerrüste mit Pfarrer Kees von 20.Juni bis 3.Juli 2005 13 Tage in Gernrode: Gemeinsames Singen, Beten, Gottesdienste-Feiern, Essen, Feiern, Wandern, Spielen, Hören, Reden, Ausruhen, Stille. Preis 400 im Einzelzimmer 500 Euro!!


Fahrradaktion der Diakonie
Fahrräder, die nicht mehr gebraucht werden, können an neun über ganz Berlin verteilte Sammelstellen abgegeben werden. Die Räder werden von arbeitslosen Menschen in unserer Stadt aufgearbeitet und ab April an Bedürftige ausgegeben. Damit wollen Kirche und Diakonie einen Beitrag leisten, der steigenden Armut in Berlin an einem ganz konkreten Punkt entgegenzutreten. Nähere Informationen zu dieser Aktion und zu den Sammelstellen erhalten Sie in unserem Gemeindebüro bzw. an der Infowand vor dem Büro.


Pflege- und Gesundheitszentrum
Das Betreuungs- und Pflegeteam der neueröffneten Tagespflegestätte in der Kiefholzstraße 177 bat uns, ihren folgenden Artikel zu veröffentlichen, was hiermit wir gern tun.

Als Betreuer gut mit sich selbst umgehen – Sich als Helfer Hilfe gönnen Die Pflege- und Gesundheitszentrum Treptow PGZ gGmbH, in der Kiefholzstraße 177, in Baumschulenweg bietet Ihnen diese Hilfe. Die PGZ gGmbH ist ein Träger sozialer Einrichtungen mit gerontopsychiatrischer Ausrichtung. Die gerontopsychiatrische Tagespflegestätte wurde am 2. Februar 2005 eröffnet. Das Tagespflegeangebot richtet sich speziell an die Gruppe der Demenzkranken (u. a. Alzheimer) und ist somit auf alle Formen gerontopsychiatrischer Erkrankungen ausgerichtet. Da wir wissen, dass die Familien und die Angehörigen unverzichtbares Glied in der Versorgungskette sind, diese auch sehr oft die Hauptlast der Versorgung Ihrer an Demenz erkrankten Angehörigen tragen, wollen wir Sie hierbei unterstützen. Denken Sie daran, mit Ihren eigenen Kräften zu haushalten. Sie sind oft Pfleger, Diätassistent, Beschäftigungstherapeut und vieles mehr. Es ist nicht egoistisch, wenn Sie sich einige freie Stunden in der Woche verschaffen. Auch ist es kein Eingeständnis von Unzulänglichkeit, wenn Sie sich von außen Hilfe holen oder die Verlegung des Betreuten in eine Pflegeeinrichtung erwägen. Zögern Sie nicht, den ersten Schritt zu tun und holen Sie sich professionelle Hilfe.

Sie wollen nur das Beste – wir helfen Ihnen dabei

Unsere Tagespflege ist für Menschen geeignet, die tagsüber von ihren Angehörigen nicht betreut werden können, abends und am Wochenende aber in die Familie zurückkehren. Auch möchten wir, dass Sie als Pflegender und auch Ihr Familienmitglied neue Kraft schöpfen und neue Eindrücke sammeln können, indem jeder für kurze Zeit einfach seiner „eigenen Wege“ geht. Denn: Nur ein gesunder und zufriedener Pfleger kann auf Dauer auch eine gute Pflege leisten. Das Programm unserer Einrichtung umfasst die Beschäftigung in der Gemeinschaft sowie körperliche und geistige Aktivierung.

Warum wir anders sind
Unser Ziel ist es, im Rahmen einer individuellen Betreuung und auch Pflege, die Lebensqualität zu erhalten. Aus diesem Grund haben wir bei der Gestaltung der Einrichtung auf den „Wohnzimmercharakter“ Wert gelegt. Alte Möbel und Gegenstände aus „Omas“ Zeiten sollen Erinnerungen wecken, zum Sammeln neuer Erfahrungen animieren, Wohlbefinden und Behaglichkeit fördern. Wir haben einen Ruheraum, Ruhesessel, eine kleine Bibliothek, eine gemütliche Wohnzimmerecke und einen Küchenbereich. Unsere Räume sind offen gehalten, so dass nicht der Eindruck des „Eingesperrtseins“ entsteht. Unsere Tagesgäste bestimmen die Aktivitäten und die Teilnahme an gesellschaftlichen Anlässen.
  • Feste feiern (Fasching, Ostern, Frühlingsfest . . .)
  • wir reden über frühere Erlebnisse - singen, tanzen (Sitztanz)
  • Haushaltstraining
  • Einzelbetreuung
  • kleine Einkäufe, spazieren gehen
  • kochen, backen
  • und alles was Spaß macht

  • Selbstverständlich bieten wir auch die Pflege, soziale Betreuung und ggf. medizinisch-therapeutische Leistungen an. Uns Mitarbeitern ist es wichtig, uns nach der dem Lebenslauf erwachsenen Identität und Normalität des Menschen zu richten, ihn auch „seelisch zu pflegen“. Wir möchten unseren Gästen die Möglichkeit eröffnen, sich daheim fühlen zu können, sich sinnvoll zu beschäftigen und sich zu bestätigen. Besuchen Sie uns, schauen Sie sich unsere Tagespflegestätte an oder vereinbaren Sie einen individuellen Termin mit der Geschäftsführerin Frau Klatt-Brieske oder der Pflegedienstleiterin Frau Geißler unter Telefon 030 / 53608613. Geben Sie sich und Ihren Angehörigen die „Ausgeglichenheit zurück“. Na dann, bis bald Ihr Betreuungs- und Pflegeteam der Tagespflegestätte der PGZ Treptow gGmbH in Berlin-Baumschulenweg, Kiefholzstraße 177


    Fürbitte
    Mit kirchlichem Geleit bestattet wurden:
    Am 11. Februar Edith Nikolai im Alter von 89 Jahren
    Am 11. Februar Rudi Kühn im Alter von 86 Jahren
    Am 18. Februar Lieselotte Zirkelbach im Alter von 92 Jahren