Monatsgruß Januar 2001
 
 
 
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„Grenzenlos glauben“
Bibelabende zu Texten aus dem
Matthäusevangelium

„Gehet hin...“ Kirchen und Gemeinden beginnen angesichts ihrer personellen und finanziellen Situation darüber nachzudenken, wie sie diesem Auftrag Jesu entsprechen können. Denn „eine Kirche, die den Anspruch, wachsen zu wollen, aufgegeben hat, ist in der Substanz gefährdet,“ hat die EKD Synode 1999 formuliert. Und weiter sagt sie: "Wer glaubt, kann nicht stumm bleiben. Wer glaubt, hat etwas zu erzählen von der Güte Gottes. Darum tragen wir die Bilder des Lebens, des Trostes und der Sehnsucht weiter und treten ein für die Sache Gottes - leise und behutsam, begeistert und werbend. So folgen wir dem Auftrag Jesu Christi. Dafür brauchen wir die Gemeinschaft mit anderen: die Gemeinschaft der Mütter und Väter, die vor uns geglaubt und ihre Erfahrungen mit dem lebendigen Gott in Geschichten und Liedern, Bildern und Gebeten zum Ausdruck gebracht haben, und die Gemeinschaft der Geschwister, die gemeinsam und vielsprachig für den Glauben eintreten." Die Frage, wie wir heute angemessen zum Glauben an Jesus Christus einladen, ist die eine Seite der Medaille, deren andere die Frage ist, wie Gemeinden ermutigt und befähigt werden, über ihren Glauben zu erzählen. Die Texte der Matthäusbibelwoche unter dem Leitthema „grenzenlos glauben“ bieten gute Gelegenheiten, diesen Fragen nachzugehen.
Ich wünsche mir, daß wir durch die Beschäftigung mit diesen zum Teil sehr bekannten Evangelientexten hilfreiche Impulse und Wegweisungen für unser Leben, unseren Glauben entdecken und daß wir als Gemeinde Mut bekommen, Menschen einladend von unserem Glauben zu erzählen.
Wir wollen diese Bibelabende jeweils vierzehntägig dienstags 19.30 Uhr für die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal gemeinsam anbieten - darum werden wir die ersten Abende in Baumschulenweg und einige Abende gegen Schluß der Reihe (je nach Beteiligung) in Johannisthal halten. Näheres wird mit den Teilnehmenden  vereinbart und dann in den Monatsblättern rechtzeitig veröffentlicht. Wir hoffen so einander besser kennenzulernen und als Nachbargemeinden näher zusammenzurücken. Auf Ihr Kommen freuen sich Pfarrer Jürgen Huhn und

Pfarrer Reinhard Kees
16.01. Matth. 2,1-12
         Mehr als ein Stern
30.01. Matth. 5,17-26.38-48
        Zugunsten des Lebens
13.02. Matth.15,21-28
        Über die Enge hinaus
27.02. Matth. 18,1-6.15-20
         Um des lieben Friedens willen
13.03. Matth. 21,1-17
        Gegen den Strom
27.03. Matth. 25,31-46
        Mit offenen Augen


Kennen Sie dieses Berliner Original?

Waisenkind, christlicher Glücksritter, Spekulant, Fischhändler und Betreiber einer Großgärtnerei. Im Winter hackte er sogar das Eis des Landwehrkanals auf und verkaufte es als Stangeneis. Klar ging er pleite, hatte aber dann die beste Idee seines Lebens. Er kam auf die Milch.
Er schickte Pferdefuhrwerke durch die Stadt. 
Die priesen mit einer
Glocke - die sorgte für den Beinamen des Gesuchten - die Milch an. Und die Berliner kauften wie verrückt. Die Konkurrenz kämpfte tapfer, wurde aber bald geschluckt. Bald fuhren an die 200 Fuhrwerke durch die Stadt und bimmelten, was das Zeug hält. Übrigens, weil er es mit der Hygiene sehr genau nahm, sank die Säuglingssterblichkeit spürbar. Na, Sie wissen wer gemeint ist?  Genau: „Bimmel-Bolle“. Wenn Sie mehr hören wollen,

kommen Sie
 am 10.Januar 15 Uhr  zur Dichterlesung.
Frank Pauli liest bei uns im Gemeindesaal aus seinem Buch: „Bimmel-Bolle. Ein christlicher Unternehmer in Berlin“ - nicht nur für den Frauenkreis.
Es lädt ein und freut sich Helga Böhnke


Neujahrssegen
Die neuen Tage öffnen ihre Türen.
Sie können, was die alten nicht gekonnt.
Vor uns die Wege, die ins Weite führen:
Den ersten Schritt.
Ins Land. Zum Horizont.
Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehn wir los.
Doch reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir verstehn zuletzt: das Ziel ist mitgegangen,
denn der den Weg beschließt und
der ihn angefangen, der Herr der Zeit
geht alle Tage mit.
Klaus-Peter Hertzsch

Fürbitte

kirchlich bestattet wurden
am 15. Dezember
    Gerhard Seidel

und am 20. Dezember
    Margarete Arndt
 

siehe auch Termine

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