Monatsgruß Januar 2002
 Monatsspruch
 Gottesdienst mit Tischabendmal
 Schon wieder ein Wechsel
 Noch ein Abschied
 Allianzgebetswoche
 Abrahams gefallene Kinder
 GKR-Zusammensetzung
 Vier Bibelabende zu Texten aus dem Buch Exodus
 Gemeindefasching
 Bericht über Besuch in Äthiopien im Frauenkreis
 Fürbitte
 Termine


Du hast mich durch deine Taten froh gemacht, Herr, ich will jubeln über die Werke deiner Hände. Psalm 92,5
Freude an den Taten Gottes - Jubeln über seine Werke - ist Ihnen das schon einmal begegnet? Vielleicht denken Sie jetzt an einen wunderschönen Sommerabend, oder einen besonderen Urlaub zurück, wo Sie in Ruhe den Aufgang oder auch den Untergang der Sonne beobachteten und staunend vor dem Spiel der Farben und dem Wechsel der himmlischen Stimmungen verharrten. Oder Sie haben ähnliche Erinnerungen an andere fesselnde Naturschauspiele vor Augen - in solchen Augenblicken, da spüre ich etwas von der Größe und Erhabenheit dessen, der Himmel und Erde geschaffen hat. Doch was lösen solche Begebenheiten bei mir aus? Freude, Staunen, Sprachlosigkeit oder auch Jubel, Musik, vielleicht ekstatisches Rufen oder ausgelassenes Tanzen? "Du hast mich durch deine Taten froh gemacht, Herr, ich will jubeln über die Werke deiner Hände." Der Beter des Psalms ist angefüllt von Freude - Freude über die Taten seines Gottes! Und diese Freude läßt ihn jubeln. Aber was ist eigentlich dieses „Jubeln“? Wie macht man das? Ist es ein lauter freudiger Ruf? Oder aber ist „Jubeln“ ein Lachen, das so ansteckend ist, daß jeder, der es hört, mitlachen muß? Oder aber ist „Jubeln“ ein fröhlicher, ausgelassener Gesang? Ist es Ekstase? Vielleicht denken Sie jetzt, na der hat wohl nicht viel zu lachen, der sich solche Gedanken macht! Und recht haben Sie! Man kann das Jubeln nicht lernen oder auch nicht verordnen. Vielleicht kann man sich einen schöne Kulisse schaffen, Freude vorgaukeln, aber verändern und anstecken, ja begeistern wird man mit solcher Freude niemanden. Vielleicht kann mit solcher vorgetäuschten Freude, mit solchem „trainierten Jubel“ manipuliert werden - das gab es ja schon häufiger in der Geschichte - aber von Bestand waren diese Verführer nicht. Was ist „Jubeln über Gottes Werke“? Wenn meine Frau und ich unsere kleine Tochter beobachten, wie sie mit ihren fast 6 Monaten die Welt um sich herum entdeckt, sich freut über ein Lächeln eines anderen Menschen, sich eine lange Zeit am Spiel der Bäume, am Fallen der Blätter oder an einem Tuch oder einer Feder freuen kann und dann schallend aufjuchzt, dann wird uns immer wieder bewußt wie wunderbar diese Welt ist und wieviel Grund zur Freude eigentlich bestünde, wenn wir das, was uns umgibt mit offenen Augen, mit allen Sinnen und mit behutsamen Händen entdeckten und verwalteten, so wie es Gott uns Menschen ja aufgetragen hat. Und solche ausgelebte, ansteckende Freude, die kann ich nicht erlernen oder vorspielen. Solche Freude kommt aus dem Erfahren und aus einem Angerührtsein, so daß einem das Herz fast überläuft und ich meine Freude herausrufe, heraussinge oder auch genießerisch auskoste. Solches Sehen und Spüren wünsche ich uns nicht nur für diesen Monat, sondern für unsere gesamte Zeit hier auf Erden. Solche Freude an Gott und seinem Wirken in der Gemeinde habe ich in den letzten 8 Monaten häufig in der Gemeinde „Zum Vaterhaus“ erleben dürfen. Ich habe gespürt wie lebendig und jubelnd, aber dabei auch ernsthaft und kritisch in dieser Gemeinde gelebt und geglaubt wird. Und das hat mich angerührt und hat auch mich verändert. Du hast mich durch deine Taten froh gemacht, Herr, ich will jubeln über die Werke deiner Hände. Mit diesen Gedanken grüßt Sie Ihr
Vikar Steffen Madloch.


Gottesdienst mit Tischabendmahl am 6.Januar
In diesem Jahr werden wir den ersten Tischabendmahlsgottesdienst nicht zur Jahreslosung halten. Die wird uns im Laufe des Jahres vielleicht noch öfter beschäftigen. Aber Epiphanias ist nur an einem Tag im Jahr, nämlich am 6.Januar. Das ist ein großes Fest der Christenheit. So wichtig, daß alle folgenden Sonntage bis zur Passionszeit als Sonntage nach Epiphanias gezählt werden. Doch meist ist es ein ganz normaler Wochentag. Dies Jahr fällt Epiphanias auf einen Sonntag. Das gibt uns die Chance einmal über dieses alte Fest der Christenheit nachzudenken, das bei uns so an Bedeutung verloren hat. Fest der Heiligen drei Könige, als solches ist es in unserem Bewußtsein.: Sternensänger ziehen in manchen Gegenden Deutschlands umher, singen für einen guten Zweck - die Parteien machen ihr Dreikönigstreffen - und und und. Das Titelbild dieses Monatsgrußes ist dem 6.Januar gewidtmet. Es ist wieder eine Buchillustration aus dem Evangeliar Otto III, das im Kloster Reichenau am Bodensee Ende des 10. Jahrhunderts entstanden ist. Im Vergleich zu den hier abgebildeten ca. 200 Jahre später entstandenen Illustrationen zum Epiphaniasfest aus dem Speyerer Evangeliar von 1197, wirkt unser Titelbild noch sehr archaisch, stilistisch schlicht, ganz und gar von der östlichen Tradition beeinflusst - bzw. es ist damals noch eine Tradition gewesen. Man sieht am Speyerer Evangeliar, wie sich im Westen in den 200 Jahren im Vergleich zum Osten, eigene Formen und eine eigene Bildsprache entwickelt haben. Zudem spielt offensichtlich die Anbetung durch die Heiligen drei Könige im Osten in der Ikonographie nicht so eine große Rolle wie im Westen.
R.Kees


Schon wieder ein Wechsel - wer ist für das Praktische da?
Wieder einmal ist eine Zivizeit schneller um, als man es erwartet: Das liegt auch daran, daß man die Zivizeit schon wieder um einen Monat verkürzt hat. Zivi Sven Ditten So ist die Zeit von Sven Ditten bei uns mit dem 31.12.2001 zu Ende. Er hat als gelernter Elektriker so allerlei in unserem Hause und in der Kirche geleistet, auch Malern und Tischlern gehörten zu seinen Aufgaben. Nicht zu vergessen Saubermachen und Abwaschen - was nicht gerade seine Leidenschaft war - und Tischeschieben. Er war uns - und vor allem den älteren Damen, für die er eigekauft und Kohlen geholt hat - eine gute Hilfe. Dennoch hat der GKR beschlossen, die Zivistelle erst zum September wieder zu besetzen, da wir den Zivi vor allem im Winter und ganz besonders in der Advents- und Weihnachtszeit brauchen, während in der Sommerpause ja kaum jemand da ist, der dem Zivi Aufgaben geben kann. Überhaupt entstand die Idee, damit man nicht alle neun Monate sich auf einen neuen Menschen einstellen und diesen einarbeiten muß, ob man das Geld - so ein Zivi kostet uns im Jahr ca. 7.500 DM - nicht genausogut für eine 630-DM-Anstellung verwenden könnte. Wenn also jemand einen rüstigen Rentner, oder einen zuverlässigen Studenten weiß, der bei uns als Hausmeister, Tische und Stühlerücker, Sau­ber­macher, Repa­rateur und Hand­werkerersatz 3x die Woche ca. 2-3 Stunden vormittags arbeiten könnte, darf er uns einen Hinweis geben. Wichtig ist, daß die Person zuverlässig, patent, bereitwillig, folgsam und handwerklich geschickt ist und dabei doch auch ganz selbständig arbeiten können muß - wenn es denn so einen Menschen überhaupt gibt.


Neun Monate und was dabei rauskommt -
noch ein Abschied

Steffen Madloch Das Kirchenjahr beginnt bekanntlich am ersten Advent und hat selbstverständlich 12 Monate. Monate, wo keiner wie der andere läuft. Advent, Weihnachten, Epiphaniaszeit, Passionszeit, Ostern, Osterzeit, Pfingsten, Trinitatiszeit und dann Ewigkeitssonntag. Die Weisheit des gegenwärtigen evangelischen Konsistoriums zu Berlin will es aber, daß ein Vikar - also ein zukünftiger Pfarrer der evangelischen Kirche - während seines Gemeindevikariats nur 3/4 davon mitbekommt. Denn im Gegensatz zu meiner Vikariatszeit im Jahr 1983 bei Pfarrer Meinel, die wirklich ein ganzes Jahr dauerte, wurden unserem Vikar Steffen Madloch nur neun Monate in der Gemeinde als Gemeindevikariat gewährt. Pasion und Ostern blieben außen vor - ist ja vielleicht für einen zukünftigen Pfarrer auch nicht so wichtig wie der Einsatz im Religionsunterricht. Genau dorthin muß Steffen nämlich - nach einem zweimonatigem Katechetischen Vikariat - für weitere sechs Monate wechseln. Bis einschließlich der Sommerferien ist er dann intensiv im Religionsunterricht beschäftigt - wie weise. Nun hat er in zweierlei Hinsicht der Weisheit des gegenwärtigen evangelischen Konsistoriums zu Berlin ein Schnippchen geschlagen. In erster Hinsicht, was Ostern betrifft: bereits vor dem offiziellen Anfang seines Vikariats hat er an der Osternacht mitgerwirkt und so unsere besondere Baumschulenweger Tradition kennengelernt. Und in zweiter Hinsicht kommt das Schnippchen noch: Herr Madloch hat uns versprochen hin und wieder bei uns Gottesdienste zu halten. Das kann zur Zeit, da er sich noch in der Ausbildung befindet, kein offizieller Predigtauftrag sein, aber das tut der Qualität seiner Predigten keinen Abbruch. Also, freuen wir uns auf das Kommende, und seien wir dankbar für das Gewesene. Neun gute Monate - nicht nur für ihn, wie er sagt, auch für uns, und ganz besonders für mich als Vikariatsvater, oder Mentor, wie man heute sagt. Ich habe gern mit ihm zusammengearbeitet, habe gegeben aber auch viel profitiert. Seine frische, lebendige, ehrlich-offene Art, durch die er uns gewonnen hat, sein Engagement - trotz der familiären Umstellung von Ehepaar auf Elternpaar - und sein Ideenreichtum sowie seine echte Frömmigkeit machen mich, und vielleicht auch Sie, dankbar für die Begegnungen, die uns geschenkt waren.
R.Kees


Allianzgebetswoche
Allianzgebetswoche für die Einheit der Christen - 8. und 9. Januar Alte Nachbarn neu entdeckt. Seit Jahren, ja vielleicht seit Jahrzehnten, gibt es in Baumschulenweg eine freie evangelische Gemeinde. Doch solange ich in Baumschulenweg bin, und das ist ja immerhin schon bald 12 Jahre - also zu meiner Zeit gibt es keinerlei Kontakte dorthin. Seit einigen Jahren hat diese Gemeinde das Gebäude der ehemaligen Tanzschule Hanni Hook in der Kiefholzstrasse. Seitdem habe ich jedesmal wenn ich von einer Beerdigung gekommen und dort vorbeigegangen bin, gedacht, ich müßte doch einmal Kontakt zu den Christen aufnehmen, die mit uns - oder neben uns - in diesem Kietz leben und wirken. Endlich habe ich es getan. D.h. eigentlich habe nicht ich es getan, sondern das Köpenicker Ökumenische Büro hat durch seine unermüdliche Arbeit den Kontakt hergestellt. Die Mitarbeiterinnen des ökumenischen Büros haben nämlich nun schon zweimal - und das dritte Treffen steht im Januar bevor - alle christlichen Gemeinden des neuen großen Stadtbezirkes an einen Tisch geladen. Dabei habe ich den neuen Pfarrer der freien evangelischen Gemeinde Baumschulenweg, Steve Swanson kennen und schätzen gelernt. Er kommt aus den USA und ist schon seit einigen Jahren Pfarrer einer anderen freien evangelischen Gemeinde in Berlin gewesen. Davon habe ich auf der Klausurtagung des GKR in Schönberg erzählt und erfuhr, daß es solcherlei Kontakte in den achtziger Jahren durchaus gegeben hatte. Es entstand die Idee, in der zweiten Januarwoche - der Allianzgebetswoche für die Einheit der Christen - einmal den Kontakt auf Gemeindeebene herzustellen. So haben wir Pfarrer Swanson mit einigen Gemeindegliedern in unseren Arbeitskreis für ökumenische Partnerschaft, am 8.Januar 19.30 Uhr eingeladen. Zunächst werden wir miteinander eine Gebetsstunde nach der Allianzordnung halten und uns dann - bei einer Tasse Tee und restlichem Weihnachtsgebäck - gegenseitig vorstellen und kennenlernen. Der Arbeitskreis für ökumenische Partnerschaft lädt alle interessierten Gemeindeglieder dazu herzlich ein. Im Gegenzug sind wir dann am Mittwoch, dem 9.Januar um 18.30 in die Kiefholzstrasse 192 zum Allianzgebet geladen.
R.Kees


Abrahams gefallene Kinder - Judentum, Christentum und Islam - Geschwister, Konkurrenten oder Feinde?“ in Woltersdorf 18. bis 20. Januar 2002
Inzwischen ist es schon Tradition, daß im Januar ein theologisches Wochenende angeboten wird. Wir haben dazu 31 Plätze im Haus Gottesfrieden in Woltersdorf gebucht. 27 Plätze sind schon besetzt. Wer also noch Interesse hat, melde sich unverzüglich im Gemeindebüro. Eingeladen sind alle erwachsenen Gemeindeglieder, die an diesem theologischen Thema, sowie an Gemeinschaft und Geselligkeit interessiert sind. Der Preis für das Wochenende beträgt je nach Unterbringung (EZ oder DZ) zwischen 60 und 50 Euro. Preisnachlaß kann in begründeten Ausnahmen gewährt werden.


Zusammensetzung unseres GemeindeKirchenRates nach der Wahl vom Oktober 2001
Auf der konstituierenden Sitzung am 17.Dezember wurden die Leitung des GKR und die Synodalen für die Kreissynode gewählt, die Ausschüsse wurden besetzt und weitere Tätigkeiten wurden verabredet. Es wurde beschlossen, ein Mitglied der Jungen Gemeinde in den GKR zu berufen. Dazu muß die JG noch jemanden dem GKR vorschlagen. Wir stellen Ihnen hier die GKR-Mitglieder mit ihren Geburtsjahrgängen und den erlernten bzw. ausgeübten Berufen, sowie mit den jeweiligen Zuständigkeiten in der Gemeindearbeit vor.

Michael Aust


Michael-Erich Aust, 1961
Informatiker
Vorsitzender des GKR,
in allen Ausschüssen,
Synodaler in der Kreissynode



Bauer,Wilfried



Dr. Wilfried Bauer, 1944
Dipl.Ing. f. Informationstechnik,
Ökumenische Partnerschaft, Personal und Ehrenamt




BobachAchim



Achim Bobach, 1941
Fachverkäufer
Gemeindearbeit,
Personal und Ehrenamt



Fellechner,Gudrun



Gudrun Fellechner, 1935
Krankenschwester
Diakonie,
Öffentlichkeitsarbeit/Monatsgruss



Kant,Anorte



Dr. Anorte Kant, 1973
Ärtztin i.P.
Gemeindearbeit,
Kirchenkreis u. Region, stellvertretende Synodale in der Kreissynode



Kees, Reinhard



Dr. Reinhard Kees, 1957, Pfarrer
stellvertretender Vorsitzender, in allen Ausschüssen







Kober, Tordis



Tordis Kober, 1966
Küsterin
Gemeindearbeit,
Ökumenische
Partnerschaft



Letzig,Rolf



Dr. Rolf Letzig, 1939
Mathematiker
Finanzen, Ökumenische Partnerschaft, Kirchenkreis und Region




Müller,Anita



Anita Müller, 1944,
Krankenschwester
Ökumenische Partnerschaft, Diakonie



Pakualt, Dieter



Dieter Pakulat, 1937
Vermessungsingenieur
Bau, Gemeinwesen, Personal und Ehrenamt



Rudolph,Margrit



Margrit Rudolph, 1938
Lehrerin
Gemeindearbeit, Ausländerarbeit




Bianka Winkler, 1976 Studentin
Gemeindearbeit,
Kirchenkreis und Region,
stellvertretende Synodale in der Kreissynode



Ziebarth, Mathias



Mathias Ziebarth, 1970
Finanzwirt
Finanzen, Kirchenkreis u. Region, Synodaler in der Kreissynode



Hier ist der Platz für den Vertreter der JG. Wir werden berichten.
Übrigens wird der Begrüßungsdienst zum Gottesdienst am Sonntag immer von GKR-Mitgliedern übernommen. Sie haben also dort immer Gelegeheit, Ihre Wünsche, Vorstellungen, Kritiken und anderes bei einem GKR-Mitglied loszuwerden.

Ersatzälteste Sie sind mit eingeführt, nehmen an allen Sitzungen teil und haben Stimmrecht, sobald gewählte GKR-Mitglieder fehlen.

Krausmann, Martin



Martin Krausmann, 1975
Student
Bau, Öffentlichkeitsarbeit/Monatsgruss



Podschus, Jan



Dr. Jan Podschus, 1961
Arzt
Gemeindearbeit,
Ausländerarbeit




Schulze, Norbert



Norbert Schulze, 1964
Mechaniker, Busfahrer
Bau, Gemeinwesen






Vier Bibelabende zu Texten aus dem Buch Exodus (2.Mose) Gott führt ins Leben - Gott geht mit seinem Volk.
Aber wohin führt der Weg? Viele wissen heute nicht, wohin sie laufen. Hauptsache sie laufen. Der Weg wird zum Ziel, und damit wird der Weg ziellos. Aber wie ist diese Wegführung im biblischen Buch Exodus, dem 2. Buch Mose? Da wird ein Mensch berufen, das Volk Gottes aus der Erstarrung herauszuführen. Da kommt Bewegung auf, weil Gottes Verheißungen greifen. Da gibt es klare Wegmar­kie­rungen, die aus der Gefangenschaft in Ägypten herausführen. Für Juden und Christen gehört das Buch Exodus zu den zentralen Wegmarkierungen der Geschichte Gottes mit seinem Volk. Wenn Israel das Passahfest feiert, steht der mitgehende Gott deutlich vor Augen, indem der Auszug aus Ägypten und damit die Geschichte des rettenden Gottes vergegenwärtigt wird. Und wenn Christen Abendmahl feiern, steht Gott vor Augen, der in Christus Mensch geworden und am Kreuz für uns gestorben ist, zu unserer Erlösung. Anklänge an das jüdische Passah sind nicht zu übersehen. Gott führt ins Leben - lassen Sie sich unter diesem Motto einladen, dem Weg Gottes mit seinem Volk nachzuspüren, um auch aus dieser unserer Wurzel, Kraft und Mut für unsere Wege zu ziehen. Die Reihe, die vierzehntägig dienstags jeweils 19.30 Uhr im Gemeindesaal stattfindet, beginnt am 28. Januar mit der Berufung des Mose 2.Mose 3. Weitere Termine sind also der 12. und 26. Februar, sowie der 12. März. Ich freue mich auf Ihr Kommen,
Ihr Pfarrer Kees


Auf hoher See - alles o.k.?! Gemeindefasching am 31. Januar
Ob Kinder, ob Jugendliche, ob junge Erwachsene, ob mittelalterliche Erwachsene, ob rüstige Rentner oder ob auch noch ganz andere - ob als "Wilde 13" oder als Käptn Blaubär, ob als Franz Drake oder als Seewolf, ob als blinder Passagier oder als Smutje - Sie sind uns willkommen, denn wir brauchen jede Hand an Bord. Und wir brauchen Leute mit Humor und mit Schifferklavier und natürlich brauchen wir eine ordentliche Verpflegung an Bord. Also: Jede und jeder bringt was mit, was man miteinander machen und spielen kann und was man an Bord gut verspeisen und schlucken kann. SCHIFF! Diesmal feiern wir den Fasching am Donnerstagabend (das ist der angestammte Termin der JG und des KJE). Am Freitag haben wir dann, weil ja schon Ferien sind, Zeit zum Aufräumen. Damit unsere Kleinen auch gut mitmachen können, beginnen wir schon um 18.30 Uhr. Wer Lust hat, mitzuplanen und mitzugestalten, ist herzlich eingeladen. Wir brauchen jede Menge maritimes Material, um unseren Gemeindesaal zum Schiff umzugestalten. Damit beginnen wir am Donnerstag um 10.00 Uhr. Es freuen sich auf Ihr Kommen
Tordis Kober und Reinhard Kees


Bericht über Besuch in Äthiopien im Frauenkreis - 23.1. 15.00 Uhr
Weil es thematisch um das Teilen von Brot und Lebenschanchen ging, haben wir bei den Geburtstagsfeiern seit Mai 2001 für ein Dorf in Äthiopien gesammelt. Konkreter, wir haben für die Gemeinden Müggelheim und Schmöckwitz gesammelt, die seit Jahren dieses Dorf unterstützen. Mit Geldern, die bei Benefizkonzerten gesammelt wurden, konnten eine Schule und ein Lehrerhaus errichtet werden. Pfarrer Menthel hat dieses Dorf im vergangenen Jahr besucht. Ein Kamerateam des SFB begleitete ihn. Und so ist ein sehr gutes Video entstanden, das sehr einfühlsam die Situation vor Ort beschreibt. Nun kommt Pfarrer Menthel am 23. Januar in den Frauenkreis, um das Video zu zeigen und selbst von dem Besuch und den Akltionen seiner Gemeinden zu erzählen. Alle interessierten Gemeindeglieder - auch solche, die sonst nicht zum Frauenkreis kommen, aber durch die Geburtstagsfeiern dafür interessiert wurden - sind herzlich eingeladen. Getauft wurden am 4. November Imke Maybrit Luise Dally und Lara Astrid Buchhammer, sowie am 2. Dezember Marten Felix Benjamin Kant.



Fürbitte
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurden am 1. November Berta Schnelle,
am 22. November Edith Hilbig,
am 30. November Ilse Lux
und am 19. Dezember Agnes Hahn.
Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt.


Siehe auch Termine!