Monatsgruß Juli und August 2000
 
 
 
 
  Rückblicke:     Hirschluch
  Ausblicke:       Fest der Erde
  Monatsspruch: Psalm 36,6
  Zur Ausstellung im Vorraum der Kirche
  Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
  Gemeindeleben: Dampferausflug am Montag, den 4.9.2000
  Interreligiöse Zusammenarbeit
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                        Rückblicke Hirschluch



                            Die nicht gehaltene
                            Begrüßungsansprache
                            von Rolf Letzig

                            Hirschluch 2000 war einer der Höhepunkte in unserem diesjährigen Gemeindeleben,
                            ganz besonders für den Kreis der Ökumenischen Partnerschaft. Hundert Christen aus Usti, Emmen
                            und Baumschulenweg hatten sich zu einem Wochenende unter dem Thema
                            „Christsein in (politischer) Verantwortung“ getroffen. Es war ein rundum gelungenes Fest,
                            von dem jeder viel mit nach Hause nehmen konnte: die Begegnung mit lieben Freunden, neue Gedanken
                            und Anregungen für ein verantwortliches Leben als Christ und den Nachklang von Gespräch,
                            Gesang und Gebet.
                            Das dichte Programm hatte nur einen Haken: Für die Grußworte unseres Kreises
                            für Ökumenische Partnerschaft fand sich keine sinnvolle Gelegenheit. Aber dafür haben wir
                            ja glücklicherweise den Monatsgruß. Und so will ich die wichtigsten Gedanken hier aufzeigen.
                            Unsere Partnerschaft mit Emmen begeht wiederum ein Jubiläum,
                            wir blicken auf 15 Jahre Gemeinsamkeit zurück.
                            Grund für mich, in den „Archiven“ unserer Partnerschaft zu stöbern.
                            Ich fand dabei den ersten Brief mit dem Wunsch zur Aufnahme der Partnerschaft.
                            Und siehe da, sie ist eigentlich schon 16 Jahre alt:

                            Emmen, 15. Juni 1984
                            Sehr geehrter Herr Kollege Meinel,
                            von der Familie Havemann hörten wir von Ihnen. Sie haben uns von den Kontakten mit Ihnen
                            und Ihrer Gemeinde erzählt. Sie fragten uns, ob es nicht möglich wäre,
                            dass unsere Gemeinde mit Ihrer Gemeinde in Kontakt kommen könnte, damit man sich,
                            obwohl wir in unterschiedlichen Verhältnissen leben, gegenseitig im Glauben stärken können.
                            Hoffentlich werden unsere Vorhaben in Entscheidungen umgesetzt werden können,
                            damit ein offizieller Kontakt zwischen Ihrer und unserer Gemeinde entstehen kann,
                            in jedem Fall zu unserer gegenseitigen Ermutigung.
                            Mit herzlichen Grüßen in Christi  G.D.Harmsen

                            Diese Hoffnung wurde vielfältige Wirklichkeit. Nach der „Einbahnstrasse“ bis 1990
                            kamen die gegenseitigen Besuche, die bis heute nichts an Frische und Bedeutung eingebüßt haben.
                            Auch die daraus gewachsenen persönlichen Freundschaften und Begegnungen gehören dazu.
                            Es kamen auch Zweifel auf, ob es noch sinnvoll sei, nach der Wende und der Angleichung der
                            Lebensverhältnisse diese Partnerschaft weiter zu pflegen. Thematisiert wurde die in dem Güstrower
                            Treffen von mehreren niederländisch-deutschen Partnerschaften unter dem Titel „Der Traum ist aus !?“
                            – über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der gegenseitigen Inspiration bei kirchlichen Kontakten.
                            Wir kamen einhellig zu dem Schluss, dass wir weiter machen sollten. Und es hat sich gezeigt,
                            dass das richtig war. Mehr noch, wir sind einen Schritt weiter gegangen. Wir überlegten uns,
                            ob es nicht richtig und notwendig sei, den Gedanken der gegenseitigen Partnerschaft weiter zu tragen
                            in Richtung Osten. Und so kam es, dass der Partnerschaftskreis im Frühjahr 1993 zum ersten Mal
                            nach Usti fuhr, dass sich daraus eine stabile Partnerschaft ergab, zu der 1995 auch unsere
                            Emmener Freunde stießen.
                            Und nun haben wir uns in Hirschluch getroffen, zur größten Begegnung unserer
                            Partnerschaftsgeschichte mit 30 Freunden aus Emmen und 10 Freunden aus Usti.
                            Besonders gefreut haben wir uns, dass diesmal aus Emmen und Berlin viele Gemeindeglieder
                            mitgekommen sind, die nicht zum „harten Kern“ gehören. Denn es ist ein Fakt, dass mit den 15 Jahren
                            Partnerschaft auch die Hauptakteure 15 Jahre älter geworden und nur wenige nachgewachsen sind.
                            Es ist und bleibt das Problem für Emmen und Baumschulenweg, die Jugend mehr in diese
                            wichtige Arbeit einzubeziehen. Unsere Freunde aus Usti können uns da als Vorbild dienen.
                            Mit dem Aufschreiben dieser Gedanken denke ich nochmals mit Freude an das herrliche Wochenende
                            und wünsche mir noch viele solche Begegnungen.

Rolf Letzig

                         Die gehaltene
                         Begrüßungsansprache
                         von Peter van der Gaag

                            Liebe Freunde aus Usti und Berlin: Es freut uns sehr, dass wir wieder beieinander sind.
                            Hier in Hirschluch sind wir froh und dankbar, dass wir mehr als 15 Jahre mit Berlin
                            und 5 Jahre mit Usti diese, unsere Partnerschaft haben. Wir danken der Berliner Gemeinde,
                            dass sie uns eingeladen haben, uns hier miteinander zu treffen und gemeinsam als
                            3 Gemeinden des Herren zusammen zu sein, um zusammen zu reden, zu feiern und zu beten.
                            In der Zeit, in der wir uns einander begegneten, hat sich vieles geändert.
                            Als wir zum ersten mal nach Berlin gekommen sind, am 1. Advent
                            zum "Plätzchengottesdienst" im Dezember 1984, war da noch ein Checkpoint Charly
                            an der Friedrichstrasse.
                            Wer jetzt durch die Friedrichstrasse läuft, findet Geschäfte mit Sachen,
                            die man vor 15 Jahren für unglaublich gehalten hätte, z.B. Autos wie Rolls Royce und Bugatti.
                            Das Museum am CP Charly ist noch immer da und erinnert alle daran, wie es war.
                            Doch auch dies hat sich geändert. Damals hat man eine Eintrittskarte gekauft
                            für nur etwa 2 DM, jetzt kostet die gleiche Karte 10 DM. Vieles hat sich geändert,
                            hier, in Usti und auch bei uns in Emmen. Viel haben wir auch über diese Änderungen
                            miteinander geredet, aber eins ist geblieben, unsere Partnerschaft miteinander,
                            aber auch unsere Verbindung mit unserem Gott. Wie auch die Gruppe in Emmen
                            miteinander umgeht, miteinander diskutiert und miteinander feiert, ist sehr attraktiv.
                            Wir sind froh, dass wir so miteinander umgehen können. Aber es hat uns auch sehr
                            gefreut, dass andere Mitglieder unserer Gemeinde die Einladung angenommen haben,
                            mal mit zu gehen nach Berlin, um Ihre Gemeinde, Ihre Leute kennen zu lernen und sich
                            vielleicht der Berlijn-Gruppe anzuschließen, doch dies war keine Bedingung, wenn
                            man mitkommen wollte nach Berlin, aber es ist schön, dass Ihr dabei seid. Leider ist
                            es uns nicht gelungen auch Jüngere mit nach Berlin zu bringen. Vielleicht war es zu
                            spät im Jahr, oder es waren diejenigen, die Kontakt mit den Jüngeren haben, nicht in
                            der Lage mitzukommen. Ich hoffe und denke daran, dass es vielleicht nächstes Jahr
                            gelingen kann, wenn man früher fährt, weil dann die Jüngeren noch mit dem Unterricht
                            in den Gruppen beieinander sind und es vielleicht einfacher ist, sie mitzubekommen.
                            Wir werden bestimmt darüber reden. Es gibt aber noch ein "Leider". Willem und
                            Corrie sind an diesem Wochenende zum letzten mal mit dabei. Sie sind vor einigen
                            Jahren umgesiedelt und haben bis heute jedesmal mitgemacht, aber der Abstand zwischen
                            Emmen und Zutphen ist ziemlich weit, auch, wenn man bedenkt, dass unsere Gruppe
                            etwa 4 -6 im Jahr beieinander ist und daneben auch die Verwandten von Willem und
                            Corrie noch in Emmen wohnen, und nicht alle Geburtstage der Verwandte am Sonntag,
                            an dem sich die Gruppe trifft, gefeiert werden können. Also, an diesem Wochenende
                            verabschieden wir uns von Willem und Corrie Mulder und bedanken uns herzlich bei
                            ihnen für ihre Teilnahme an unserer Gruppe und im besonderen für die Arbeit die
                            Willem gemacht hat mit den Jüngeren aus unserer Gemeinden.
                            Herzlichen Dank, Willem und Corrie, und weiterhin alles Gute in Zutphen,
                            wo Ihr bereits eueren Platz gefunden habt, auch in der kirchlichen Gemeinde.
                            Co Manrho hat etwas gebastelt, um diesem Tag, diesem Wochenende, wo wir
                            miteinander feiern, singen und beten wollen, Gestalt zu geben.
                            Für die beiden Gemeinden habe ich einen Kerzenständer mit einer Kerze darauf
                            mitgebracht, die uns in diesem Jahr erinnern soll. Ich hoffe, dass diese Kerze lange
                            brennen wird und dass der Ständer nachher noch oft gebraucht wird. Dies alles im
                            Dank an unseren Gott der uns hier zueinander gebracht hat. Also möchte ich die Kerze
                            überreichen an die Gemeinden aus Baumschulenweg und aus Usti.

Peter van der Gaag


                        Ausblicke Fest der Erde

                           Kirchenkreis-Fest am 9.Juli 2000 Taborkirche Wilhelmshagen,
                           Schönblicker Str.

                       Vom „Fest der Erde“ haben Sie schon gelesen.
                       Unser neuer großer Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree,
                       in dem 35 Gemeinden vereinigt sind, feiert einen Kreiskirchentag.
                       In einer großen Runde haben wir aus verschiedenen Gemeinden
                       dieses Fest mit viel Mühe vorbereitet und sehen nun gespannt auf den 9.Juli.
                       Ein buntes Programm erwartet uns: ab 10.30 Uhr Vorprogramm,
                       11.00 Uhr Gottesdienst, dann Mittagspause mit Essen vom Ulmenhof
                       und verschiedenen Informations- und Verkaufsständen,
                       dann ein buntes unterhaltsames Bühnenprogramm mit Musik, Spaß,
                       Clownerie, Tänzen aus aller Welt, mit Sketchen, Bläserchor, Schauspiel,
                       mit Leichtem und Besinnlichem; alles rund um das Thema
                       „Die Erde, unsere einzige Heimat“ also sowohl zur
                       „Bewahrung der Schöpfung“ als auch „Wir sind Kinder einer Erde“.
                       Dazwischen Kaffeetrinken und ein eigenes Kinderprogramm mit Basteln,
                       Schminken und einer Geschichtenerzählerin.
                       Abschluß ist gegen 16.30 Uhr mit einem geistlichen Schlußwort.
                       Lassen auch Sie sich einladen.
                       Damit vor allem die Verpflegung besser geplant werden kann,
                       soll die etwaige Anzahl an die gastgebende Gemeinde gemeldet werden.
                       Darum also die Bitte, rufen Sie sofort im Büro an, wenn Sie vorhaben,
                       mitzukommen. Und sagen Sie uns, ob Sie eventuell noch Platz im Auto
                       haben und ältere Gemeindeglieder mitnehmen können, bzw. ob Sie gerne
                       mitgenommen werden möchten.
                       Die Taborkirche ist aber vom S-Bahnhof Wilhelmshagen auch gut zu Fuß
                       zu erreichen, es sind nur ca. 5 Minuten zu gehen.
                       Wir erbitten Kuchenspenden. Ich habe versprochen, daß aus Baumschulenweg
                       ca. 15 Kuchen kommen. Enttäuschen Sie mich nicht. Bitte ebenfalls im
                       Büro melden.

Ich freue mich auf Ihr Kommen, Pfarrer Kees


Gedanken zum Monatsspruch für Juli von Pfarrer Kees

Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, deine Treue,
so weit die Wolken ziehen. Psalm 36,6

JA und AMEN, kann ich da nur sagen. Was noch mehr?
Wir erfreuen uns an Gottes Güte, an seiner Treue richten wir uns auf.
Wie könnte es anders sein? Wunderbar - alles in Ordnung.
Der Zusammenhang, in dem dieser Vers steht, weist darauf hin,
daß ganz und gar nichts in Ordnung ist:
„Der Frevler sinnt nach, wie er Böses tun kann, hat keine Gottesfurcht,
er gefällt sich darin,
sich schuldig zu machen und zu hassen.
Die Worte seines Mundes sind Lug und Trug.
Unheil plant er,
er betritt schlimme Wege und scheut nicht das Böse.“
Und dann unser Vers. Wie paßt das zusammen?
Der Frevler wird uns vorgestellt, dunkel und böse wird er gezeichnet,
fast überzeichnet.
Aber solche Menschen gibt es tatsächlich,
und sie machen uns und anderen das Leben schwer.
Mehr noch, sie machen uns auch das Glauben schwer.
Warum tut Gott nichts dagegen,
warum schlägt er nicht drein mit starkem Arm?
Ja eben, seine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und seine Treue,
so weit die Wolken ziehen.
An anderer Stelle heißt es: Gott läßt seine Sonne scheinen über Gute und Böse.
Nicht etwa, daß Gott all das, was da vom Frevler gesagt wird, gutheißt.
Es wird verurteilt, Gottes eindeutiger Wille steht dagegen.
Aber auch dieser fehlerhafte,
frevelnde Mensch lebt aus Gottes Güte. Auch er ist da,
weil Gott seiner Schöpfung treu ist.
Einmal, so erzählt uns die hebräische Bibel, einmal hat Gott seine
Treue gegenüber der Schöpfung aufgegeben,
weil das Dichten und Trachten des Menschen böse ist von Jugend auf -
die Sintflut brach herein und hat auch viele mit vernichtet,
die nur ein bißchen böse und eben auch ein bißchen gerecht waren.
Das waren damals solche Leute wie Du und ich,
auch nur ein bißchen böse und eben auch ein bißchen gerecht,
auch die hat es damals mit fortgerafft.
Wollen wir das?
Machen wir uns das klar, wenn wir Gottes starken Arm herbeiflehen,
die Frevler zu vernichten? Wer von uns ist schon so gerecht,
so gut und so treu, wie Gott uns haben will?
Also: nicht nur die Frevler leben, weil Gott so zurückhaltend ist,
so treu zu seiner Schöpfung steht und nicht noch
einmal die Erde vernichten will,
obwohl das Dichten und Trachten des Menschen böse ist von Jugend auf,
nein, auch wir profitieren von dieser Güte und Treue.
Sonst wären wir auch schon lange nicht mehr da.
Darum freuen wir uns doch an der Güte und Treue Gottes
und sind wir doch dankbar,
daß er uns dasein läßt, obwohl wir so sind, wie wir sind.
Und im Übrigen tut Gott allerhand gegen das, was da vom Frevler gesagt wird.
Er lehrt uns seinen Willen, den zu tun unsere Aufgabe ist:
Liebe, Geduld, Sanftmut, Feindesliebe, Vergebung.
Und er befähigt uns mit seinem Geist,
mit seiner Kraft, seinen Willen zu verwirklichen.
„Dein Wille geschehe“ beten wir,
und tun ihn doch nur bedingt, mal hier und mal da,
aber nicht konsequent genug und oft so fehlerhaft.
Weil eben auch wir etliches gut meinen, was gar nicht gut ist.
Wir sind zu besserem befähigt, Gott hat uns geschaffen mit den Möglichkeiten,
seinen Willen zu tun.
Wer weiß, daß er aus der Güte und Treue Gottes lebt,
wird seine Fähigkeiten zum Guten nutzen,
sich gegen das frevelhafte Tun anderer stellen
und im Sinne Jesu die Welt verändern,
damit sein Wille geschehe.

 

In diesem Sinne, Ihr Pfarrer Kees

                     Zur Ausstellung im Vorraum der Kirche von Marlene Uhlenbrock 


                            Die Blume der Stunde
                            die stumme Stimme des Glücks
                            wie Geigenholz
                            wie des Tanzes Holz
                            wie ein hölzerner Schrei
                            Augenblick eingefangen im Geäst
                            verschlungene Beine Arme
                            wie unendliche Schlangen
                            ewige Zeit
                            wie Glauben an Gott
                            Herzlunge  Auge  im Zweig
                            Erotikstimme ohne Klang
                            starr ohne Atem
                            doch Klopfton der Unsterblichkeit
                            lächelnder praller Zweig
                            hockt im Geäst
                            auf dem Sprunge
                            bereit zum Jubelton
                            hörst du es zwinkert schon
                            weiß im Gesicht
                            welches Bein ist so dick wie dieser Ast
                            und es sind alle Bäume voll davon
                            nur das zarte Blättergrün
                            ist des Weltalls Lunge
                            bedeckt wie Vogelschwärme die heiße Luft
                            warte auf den Geigenton von weit oben
                            Trost von Gott

Marlene Uhlenbrock,

                        Eine ironische Selbstdarstellung zwischen Augenaufschlag
                        und Geistesblitzen Zu der Ausstellung der  Holzwerkstatt der
                        Volkshochschule Treptow in der Kirche zum Vaterhaus
                        Das war ein unvergessener Start in den Mai, statt zarter Blüten
                        jede Menge rauhes Holz, rechtzeitig zu den Berliner Europawochen!
                        Es war ein Risiko, diese von ihrer Wirkung her sich nicht
                        beim ersten Augenblinkern erschließenden Skulpturen zu zeigen.
                        Denn niemand, der sich nähert, kann so schnell und vielleicht
                        auch so bequem vorbeieilen, wie er es sonst vielleicht gewohnt ist.
                        In einer Zeit, in der die Medien  die Welt beherrschen, wo mit
                        lauten Reklamen die Sinne betäubt werden, bedarf es des Mutes,
                        sich querzustellen, Stille zu fordern und Achtsamkeit.
                        Nicht genau hinzuschauen gehört fast zum Überlebenstraining in
                        einer Welt,  in der die Produktreklame einen mörderischen
                        Wettbewerb von Plakatwänden herunter veranstaltet, auf Kosten
                        sensibler feinnerviger Wahrnehmung, die Zeit zum Verweilenbraucht.
                        Der Zeitgeist, wie er sich in den Medien verkündet, läßt uns abstumpfen.
                        Und – wer denkt schon über die ursprüngliche Quelle nach,
                        - das Rauschen im Blätterwald ersetzt keinen Baum, der den
                        wertvollen Rohstoff liefert!
                        Die Teilnehmer der Holzwerkstatt stemmen sich gegen den Zeitgeist,
                        beschwören ironisch die guten Geister und verhelfen ihnen durch
                        ihre künstlerischen Artikulationen zu neuer Beredsamkeit.
                        Unermüdlich starten sie ihre bescheidenen Rettungsversuche wider
                        besseren Wissens, daß nämlich Big Brother alles niederwalzt,
                        kein Baum mehr sicher ist.
                        „David gegen Goliath“
                        Immer wieder gelingt es „David“, ganz eigene Skulpturen-
                        Wesen zu erschaffen, die zu einem Dialog fähig sind, und denjenigen
                        herausfordern, anblinzeln, der ihnen entgegen tritt und – bei geglücktem
                        Dialog – auch nahe kommt. Ein bereicherndes Erlebnis, das ganz neue
                        Beziehungen und Einsichten in Welt- und Umweltzusammenhänge
                        gewinnen läßt. Ein Versuch, der so kostbar ist und für den eine Stimme
                        gefunden werden muß, damit er nicht in der grellen Massenproduktion untergeht.
                        Hans Helmut Müller ist der Initiator und künstlerische Vater dieser
                        Holzwerkstatt. Leidenschaftlich redet er gegen die Scheiterhaufen
                        unserer Umwelt und Kultur an. Schon jetzt hat er viele „Erste Europäer“
                        vor dem Vergessen bewahrt. Und aus dem Kehricht unserer
                        Wegwerfkultur entpuppen sich die aufregendsten Figuren und
                        Tagtraumgestalten, wilde Gesellen, erste Europäer, die unseren Schutz
                        suchen, die aus grauer Vorzeit  herüber grüßen und in unser Gedächtnis
                        einziehen wollen, damit sie in der Zeit eine Stimme haben, im zukünftigen
                        Europa! Wir danken Pastor Dr. Kees (und der Gemeinde Anm. d.Red.),
                        daß er sie erhörte, daß er ihnen Asyl gewährte, gemäß der Losung,
                        „...in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen!“

Doris Blank VHS


                        Aus dem Gemeindekirchenrat berichtet Pfarrer Kees

                       Zwei Beschlüsse hat der GKR auf seiner Sitzung am 19.Juni gefasst,
                       die wir Ihnen gerne mitteilen wollen.
                       Erstens haben wir einen Mietvertrag mit dem Mobilfunkbetreiber e-plus
                       zur Nutzung der noch freien Stellen auf den Kirchtürmen beschlossen.
                       Das hilft unserem Haushalt etwas auf. Mit den anderen Betreibern
                       Telekom und VIAG Intercom bekommen wir dann durch die Vermietung
                       der Türme ca. 20.000 DM im Jahr. Da wir zur Zeit noch ca. 50.000 DM
                       Schulden haben (nach der Turmsanierung waren es 160.000 DM),
                       fließt dieses Geld zum größten Teil als Tilgung an den Kirchenkreis.
                       Unser Finanzsystem sieht vor, daß Gemeinden, die mehr als 25.000 DM
                       Einnahmen haben, von den über dieser Grenze liegenden Einkommen 50%
                       an den Kirchenkreis abführen. Diese Mittel werden zum Ausgleich
                       zwischen armen und reichen Gemeinden genutzt, dienen also der
                       innerkirchlichen Solidarität. Mit den Mieteinnahmen aus der Vermietung
                       der Wohnungen im Pfarr-und Gemeindehaus überschreiten wir diese
                       Einkommensgrenze doch mit etlichen Tausend Mark. Angesichts unserer
                       Schulden haben wir aber nun beim Kirchenkreis beantragt, die Einnahmen
                       aus der Vermietung der Kirchtürme nicht anzurechnen.
                       Der zweite Beschluß betrifft gleich zwei Probleme, über deren Lösung wir
                       schon lange nachdenken.
                       Jedesmal, wenn etwas größere Veranstaltungen wie Chorauftritte,
                       Konzerte o.ä. sind, bricht bei uns das Sanitärsystem zusammen.
                       Es bilden sich Schlangen, und so mancher Chorauftritt mußte etwas später beginnen,
                       weil eben vor so einem Auftritt alle noch einmal müssen.
                       Eine Toilette in der Kirche und eine im Gemeindehaus, dazu noch zwei
                       versteckt im Keller, reichen eben nicht aus. Das war das eine Problem.
                       Als eine mögliche Lösung stellte sich die Idee dar, in dem bisher von der
                       Diakonie genutzten Raum - bei den Eingeweihten heißt dieser immer noch
                       „Schellerbüro“, weil ein gewisser Herr Scheller dort vor Urzeiten mal sein
                       Büro hatte - Toiletten einzurichten.  Darum haben wir die Diakonie an die
                       Hospizstelle der IGSL in der Eschenbachstr. vermittelt - was innerhalb von
                       kurzer Zeit für beide Seiten eine fruchtbare Zusammenarbeit geworden ist.
                       Das zweite Problem betrifft die Keramikarbeit. Diese hat sich als fester
                       Bestandteil der Kinder- und überhaupt der Gemeindearbeit in unserem
                       Gemeindeleben etabliert. Zwei Kindergruppen töpfern am Mittwochnachmittag,
                       eine einmal im Monat am Freitag abend. Das ist schön. Nur der
                       Christenlehreraum sieht hinterher entsprechend aus. Frau Eberhardt,
                       die immer mehr auch in Treptow Kinderarbeit übernehmen muß,
                       schafft das Saubermachen nicht mehr. Vor allem hätte sie die Zeit
                       nach dem Bastelkreis gern noch für Christenlehre gebraucht, statt dessen
                       war jedesmal erst einmal Aufräumen und Saubermachen angesagt,
                       was sie eigentlich viel lieber zu anderer Zeit gemacht hätte.
                       Ein eigener Keramik- und Bastelraum muß her. 1. Idee: ein Kellerraum,
                       doch die sind nur über fünf Ecken zugänglich. 2. Idee: der Boden über dem
                       Gemeindehaus, der ja seit der Dachsanierung durch den Einbau der Gauben
                       ausbaufähig ist. Ein Antrag auf Unterstützung zum Ausbau des Bodens wurde
                       beim Kirchenkreis gestellt. Kostenschätzungen und eine Baubegehung mit dem
                       Bauausschuß des Kirchenkreises ließen uns das Bodenprojekt begraben.
                       Allein die obligatorische Feuerleiter hätte ungefähr 55.000 DM gekostet.
                       Der GKR hat nun folgende Lösung der beiden Probleme beschlossen:
                       Das sogenannte Schellerbüro wird nicht Toilette, sondern Keramikraum.
                       Das ist verhältnismäßig einfach und billig und die Kinderarbeit ist dich
                       beieinander, oben die Christenlehre und gleich darunter die Keramikarbeit.
                       Zudem kann der Durchgang zum Garten von allen wieder genutzt werden.
                       Für neue Toiletten wird statt des Schellerbüros im Innenhof ein ganz neuer
                       Trakt gebaut, so daß gegenüber vom Büro eine Herren- und eine Damentoilette
                       entstehen und gegenüber vom Kleinen Saal noch ein Raum gebaut wird,
                       der für kleinere Zusammenkünfte oder anderweitig genutzt werden kann.
                       Dazu hat uns der Kirchenkreis eine Unterstützung zugesagt. Dennoch müssen
                       wir aus eigener Kraft durch Spenden und Kollekten  ungefähr
                       30.000 DM aufbringen.  Darum an dieser Stelle mal wieder ein Aufruf zu
                       Extraspenden - diesmal eben für den Bau von Toiletten.


                        Dampferausflug am Montag, den 4.9.2000
 
                       Der Dampferausflug für die älteren Gemeindeglieder zu dem wir
                       auch wieder die Nachbargemeinden, Ober- und Niederschöneweide,
                       Johannisthal und Treptow einladen, soll diesmal etwas weiter weg führen.
                       Immer die Berliner Gewässer auf und ab, dachten wir uns bei der
                       Vorbereitung, ist auf die Dauer auch langweilig. Und außerdem:
                       Es ist doch eigentlich egal, ob man mit der S-Bahn oder U-Bahn nach
                       Jannowitzbrücke oder Hansaufer fährt, oder in Schöneweide einmal
                       in die Regionalbahn einsteigt und in die schöne Umgebung Berlins fährt.
                       So entstand die Idee das Märkische Meer, wie der Scharmützelsee auch
                       genannt wird, zu besuchen. Schon die Fahrt dorthin mit der Regionalbahn
                       ist zauberhaft.
                       Folgendes ist geplant: Fahrt ab Schöneweide um 8.36 Uhr Richtung
                       Frankfurt/Oder bis Wendisch Rietz, dann ein gemütlicher Fußweg am See
                       entlang zur Anlegestelle, der bei langsamem Laufen ca. 20 Minuten dauert.
                       Reichlich Bänke sind vorhanden, so daß man sich immer mal setzten kann.
                       Für ganz schwer Gehbehinderte organisieren wir einen Pendelverkehr
                       mit Autos. Um 11.15 Uhr fahren wir dann ab Wendisch Rietz mit dem
                       Dampfer auf dem wunderbaren Scharmützelsee bis Bad Saarow, haben
                       dort eine Pause von eineinhalb Stunden mit Mittagessen und fahren mit
                       demselben Dampfer zurück. Anschließend gibt es ein Kaffeetrinken in
                       Wendisch Rietz, und zwar für diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind,
                       direkt am See, für die anderen in Eddys Gasthaus, ca. 10 min weiter weg.
                       Rückfahrt ist dann um 16.51 Uhr und Ankunft in Schöneweide um 18.02 Uhr.
                       Ein langer Tag, aber bestimmt ein lohnender.
                       Das Ganze soll 30 DM kosten. Darin enthalten sind die Fahrt, der Dampfer,
                       Mittagessen und Kaffeetrinken. Kostendeckend wären ca. 45 DM. Zur Deckung
                       der Differenz sammeln wir wie immer an Bord eine Kollekte. Den Rest trägt
                       die Gemeinde. Insgesamt haben wir 80 Plätze. Das sofortige Anmelden
                       sichert das Mitkommen. Karten ab sofort im Gemeindebüro.

Auf Ihr Kommen freuen sich Frau Böhnke, Frau Kober und Herr Kees


Vom Abend zur interreligiösen Zusammenarbeit in Berlin berichtet Friedlieb Anklam

Am letzten Abend der Reihe zur interkonfessionellen und interreligiösen Situation in Berlin war Herr Dr. Ulrich Dehn unser Gast. Er ist von der EKD berufen, Kontakt zu den interkonfessionellen Bewegungen in Berlin und der Welt zu halten und berichtete uns von seiner Arbeit. Schon vor etwa hundert Jahren hat es Bestrebungen gegeben, Frieden unter den Konfessionen herzustellen, sie gerieten aber wieder in Vergessenheit. Erst 1970 trafen sich dann wieder Vertreter der Weltreligionen in Kyoto. Sie bekannten, daß nicht die Religionen am Unfrieden untereinander die Schuld tragen, sondern daß deren Anhänger die Gebote ihrer Religion verrieten. Auf Grund dieser Erkenntnis gingen sie auf die Suche, was alle Religionen miteinander verbindet und formulierten 5 wesentliche Punkte:
1. Die Überzeugung von der grundlegenden Einheit der menschlichen Familie, von der Gleichheit und Würde aller Menschen.
2. Ein Gefühl für die Unantastbarkeit des Einzelnen und seines Gewissens.
3. Ein Gefühl für den Wert der menschlichen Gemeinschaft.
4. Der Glaube, daß Liebe, Mitleid, Selbstlosigkeit und die Kraft des Geistes letztlich größere Macht haben als Haß, Feindschaft und Eigeninteresse. 5. Eine tiefe Hoffnung, daß letztlich der gute Wille siegen wird.
Nach zwei weiteren Versammlungen im Jahre 1974 entstand die „Weltkonferenz der Religionen für den Frieden“, eine Bewegung, die seitdem alle fünf Jahre an verschiedenen Orten der Welt zusammenkommt und zu der aus allen Religionsgruppen Vertreter entsandt werden. In vielen Ländern gibt es schon praktische Modelle der interreligiösen Zusammenarbeit. In Berlin gibt es die „Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgemeinschaften“, die sich für Begegnungen zum Dialog und für Verständigung einsetzt. Jeder, der Interesse an dieser Verständigung hat und sie unterstützen möchte, kann dieser Gemeinschaft beitreten, auch Laien. Ein wesentlicher Beitrag zur Förderung dieses weltweiten Anliegens ist die Arbeit des Tübinger Theologen Hans Küng. Er glaubt fest daran, daß der Frieden unter den Religionen die wichtigste Vorbedingung für den Weltfrieden ist. Er verband in der Weltethos-Erklärung die ethischen Grundsätze aller Religionen zu verbindlichen Normen, Werten, Idealen und Zielen. Das allgemein sehr große Interesse an seinen Schriften unterstützt sehr unsere Hoffnung auf friedliche Zusammenarbeit aller Religionen zum Wohl der Menschheit und Natur, ohne die einzelnen Konfessionen in ihren überkommenen Traditionen, Gefühlen und Riten zu beeinflussen.



 
                            Ein Dankeschön im Namen der Kinder
                            von Tschernobyl von Ursel Kaeks

                        Es hat zwar diesmal etwas länger gedauert, bis ich wieder berichten kann
                        da der diesjährige Sozialmarkt am 31. Mai stattfand, genau an dem Tag  als
                        der Juni-Monatsgruß bereits fertig war.
                        Doch umso herzlicher ist mein Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer und Spender!
                        Von einem Team der lokalen Agenda Treptow erhielten wir gleich zu
                        Beginn des Markttages eine Spende von 140,- DM überreicht und den Tipp,
                        dafür mit den Ferienkindern Eis essen zu gehen.
                        Einige Gemeindeglieder spendeten schöne Dinge für unseren Basar:
                        Blusen, Schürzen, Tücher, Leinendeckchen, Tischläufer und vieles mehr,
                        und die Kuchenbäckerinnen hatten in diesem Jahr auch viele gute Ideen.
                        Da auch das Wetter in diesem Jahr wieder mitspielte, war es eine gelungene
                        Veranstaltung und wir konnten dank Ihrer aller Hilfe am Abend 427,80 DM
                        für unsere Ferienaktion verbuchen, die vom 6. - 31. 8. 00
                        wieder in Hirschluch stattfindet.
                        Wir hoffen auch weiterhin auf Ihr Interesse und Ihre Unterstützung und
                        danken Ihnen allen im Namen des Aktionskreises. 




                         Zur Sommerferienaktion 2000 für die Kinder von Tschernobyl

                        Liebe Freunde der Tschernobyl-Kinder! Wie schnell doch die Zeit vergeht!
                        Kaum haben wir die Dankesbriefe an Sie geschrieben und die
                        Weihnachtspäckchenaktion auf den Weg gebracht, sind wir schon mittendrin
                        in den Vorbereitungen für die diesjährige Sommeraktion.
                        Vom 6. bis 31. August haben wir wieder 22 Kinder, darunter 6
                        leichtbehinderte Jungen und Mädchen nach Hirschluch eingeladen,
                        um ihnen unbeschwerte und erholsame Sommertage bieten zu können.
                        Die Vorbereitungsphase allerdings ist für uns, den Aktionskreis
                        Tschernobyl der Galiläa-Gemeinde, jedes Jahr alles andere als eine Erholung.
                        Denn für uns ist es immer wieder aufregend, spannend und aufreibend,
                        das für die Aktion  notwendige Geld zusammen zubekommen.
                        Doch nach 10 Jahren guter Erfahrung mit vielen hilfsbereiten Menschen
                        hoffen wir, daß auch die diesjährige Aktion, der Urlaub für die Kinder aus
                        Weißrußland, nicht mangels finanzieller Mittel scheitert. Denn die Mittel,
                        die wir benötigen, sind nicht unerheblich: jede unserer Sommeraktionen
                        kostet rund 35.000,- DM. Im einzelnen benötigen wir
                       20.000,- DM für die Unterkunft und Verpflegung der Kinder und Helfer.
                       7.500,- DM kosten der Transport und die Versicherung für die Kinder
                       und Helfer. Weitere 7.500,- DM müssen wir für die laufenden Ausgaben
                       während des Deutschlandaufenthaltes der Kinder veranschlagen,
                       hierunter fallen z. B. die Ausflüge, ein neues Paar Schuhe für jedes Kind
                       u. a. Seit Dezember 1999 haben wir durch eine Grafikversteigerung,
                       die Berliner Künstler uns ermöglichten, 7.500,- DM , durch Gottesdienste,
                       Gemeinde- und Einzelspenden 13.000,- DM , also insgesamt 20.000,- DM
                       gesammelt. Nun fehlen uns noch 15.000,- DM. Diese Summe soll Sie nicht
                       erschrecken oder gar verschrecken. - Wenn Sie uns auch weiterhin so
                       unterstützen wie bisher, werden wir es auch in diesem Jahr schaffen ... gemeinsam!
                       Viele von Ihnen unterstützen uns von Anfang an. Dafür danken wir Ihnen
                       heute ganz besonders!
                       Und auch unseren neuen Freunden, den neuen Freunden der
                       Tschernobyl-Kinder ein ganz herzliches Dankeschön! Wir laden auch wieder
                       ganz herzlich nach Hirschluch ein zum Tag der offenen Tür am Sonntag,
                       dem 13. 8. 2000 und zum Abschiedsabend am Dienstag, dem 29. 8. 2000.
                       Im Namen des Aktionskreises Tschernobyl Ihre Christine Cyrus.
                       Für die Kinder von Tschernobyl bekamen wir beim Grillfest in Hirschluch
                       von Jan Bronda einen Umschlag mit 1000,- DM überreicht.
                       Unsere Partnergemeinde in Emmen hatte, angeregt durch Ursel Kaeks'
                       viele Artikel im Monatsgruss, ein Dankopfer gesammelt.
                       Wir haben dann in Erinnerung an Rudi Kaeks und, um Ursel Keaks nach
                       dem plötzlichen Tod ihres Mannes Mut zu machen, noch einmal gesammelt
                       und es  kamen noch einmal 675,- DM dazu. Wir sind also sehr froh,
                       der Ferienaktion die Summe von 1675,- DM überweisen zu könne
                       und danken unseren Freunden in Emmen.
                       Sehr froh und heiter ging es zu in Hirschluch. Die Athmosphäre war herrlich.
                       Auch die, die neu dabei waren, waren begeistert.



                        Konfirmandenunterricht

                        In der ersten Woche nach den Sommerferien treffen sich alle Gruppen
                        zur gewohnten Zeit. Gemeinsam muß dann gesehen werden, ob die Zeiten
                        sich mit den jeweiligen Stundenplänen der Einzelnen vertragen.
                        Der Konfirmandenunterricht der 7.Klasse beginnt mit einem Eltern -und
                        Konfirmandenabend am 6.September um 19.00 Uhr im Jugendkeller in
                        unserer Gemeinde. Eingeladen sind alle Jugendlichen unserer Gemeinden,
                        die getauft sind, aber auch alle, die (noch) nicht getauft sind, aber aus einem
                        evangelischen Elternhaus kommen, und ihre Eltern. Selbstverständlich
                        sind auch alle darüber hinaus eingeladen, sofern sie Interesse haben.
                        Auch solche, die  bisher noch nicht oder nur zeitweise an der Christenlehre
                        teilgenommen haben, werden eingeladen, den Neustart als einen möglichen
                        Einstieg in die Kirchengemeinde zu nutzen. Der Konfirmandenunterricht
                        wird bei wöchentlichem Rhythmus ca. zweieinhalb Jahre dauern, also
                        ungefähr bis Weihnachten 2002, er wird für die Gemeinden Baumschulenweg
                        und Treptow gemeinsam je nach Beteiligung in Baumschulenweg oder in
                        Treptow durchgeführt und in der Regel von Pfarrer Kees gehalten,
                        da die Pfarrstelle in Treptow nur noch mit 50% besetzt ist. Pfarrer Ziebarth ist
                        aber in die Planung mit einbezogen und wird im Vertretungsfalle zur
                        Verfügung stehen. Das Treffen am 6.September ist besonders wichtig:
                        Es muß ein Termin gefunden werden,  (1 1/2 Stunden in der Woche),
                        an dem möglichst alle Beteiligten können, denn niemand soll wegen des
                        Termins wegbleiben müssen.



                       Kinderarbeit
 

                       Frau Eberhardt ist wieder zu Hause.
                       Sie hat uns folgende Zeilen gegeben, die wir gern hier
                       veröffentlichen wollen.

                        Nachdem mein Ausflug unfreiwilligerweise 4 Wochen gedauert hat,
                        bin ich dankbar, wieder in Baumschulenweg zu sein.
                        Nach dem ersten Schrecken konnte ich die Zeit im Krankenhaus kaum ertragen.
                        Doch die Anrufe, Besuche und Grüsse, die ich aus der Gemeinde erhielt,
                        liessen mich spüren, dass ich obwohl nicht in Baumschulenweg,
                        sondern in Frankfurt, nicht allein war.
                        Trotz der Schmerzen bin ich sehr dankbar, dass der Unfall für
                        mich keine lebensbedrohlichen Folgen hatte. Nun bin ich wieder hier,
                        aber es liegt noch ein weiter Weg vor mir, bis ich meine Arbeitskraft
                        wieder in die Gemeinde einbringen kann. Das fordert von mir Geduld,
                        viele Bewegungen sind mir verboten und andere muss ich neu erlernen.
                        Sicher werden Sie mich beim Spazierengehen in Baumschulenweg
                        treffen können, da Laufen für die Wirbelsäule ungefährlicher ist als
                        Sitzen oder Stehen. So wie ich im Krankenhaus Ihre Grüsse und Gebete
                        gebraucht habe, so sehr freue ich mich, jetzt wieder hier bei Ihnen zu sein.
                        Ganz besonders gefreut habe ich mich, liebe Kinder, über Eure Bilder.
                        Ich wünsche Euch und Ihnen einen schönen Sommer und freue mich
                        auf den neuen Anfang im Herbst.

Eure / Ihre Antje Eberhardt


                        Mitteilungen

                            Fürbitte
 

  Konfirmiert wurden am 11. Juni:
                                    Jonas Grünbaum, Alexander Haase,
                                    Svea van Mörbeck, Nancy Staniullo,
                                    Mario Weinert und Martin Wiese

  Getauft wurde am 18. Juni Laura Hoenen

  Die Goldene Hochzeit feierte am 17. Juni das Ehepaar Kandzia

  Kirchlich bestattet wurden:
                                    14. Juni  Alfred Rosteck, im Alter von 94 Jahren
                                    30. Juni  Rudolf Kaeks, im Alter von 67 Jahren

                                  Vorschau September

                                         4. September Rentnerausflug
                                         5. September Geburtstagsfeier für die im Juli und August
                                         7. September Bläserkonzert mit dem Berlin-Brandenburger Bläserkreis
                                       10. September Gottesdienst zum Schulanfang mit Gemeindefest

                                                                                        siehe auch Termine
 
 


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