Monatsgruß Juni 2001
 
 

  Monatsspruch
  Du bist nicht irgendwer - Gottesdienst für Kinder und Erwachsene
  Landes Jugendcamp der ev. Jugend
  Die Konfirmanden 2001
  Goldene Konfirmation
  Wie sieht denn unser Pfarrer aus!!
  Kinder von Tschernobyl
  Kirchgeld 2001
  Neues vom Bau
  Gemeindeausflug am 8. Juni
  Geburt
  Johannisfest in Johannisthal am Johannistag
  Gäste aus Palästina
  Hinweis auf den Orgelmusik-Sommer
  Eins für zwei - Zwei Rüstzeiten zum selben Thema
      Rüstzeit der Jungen Gemeinde
      Rüstzeit des Kreis Junger Erwachsener
  Offene Kirche
  Gemeindekirchenratswahl
  Zwei Einladungen, die wir gern veröffentlichen

 

Monatsspruch
Gott hat Frieden verkündigt durch Jesus Christus,
welcher ist Herr über alle.
Apostelgeschichte 10,36

Frieden - eine ewige Sehnsucht der Menschheit kommt in diesem einen Wort zum Tragen. Ist mit Jesus der Frieden gekommen, den Gott verkündigt hat? Hat sich die Sehnsucht der Menschen nach Frieden erfüllt? Das Bild provoziert. Es ist alles andere als eine friedvolle Darstellung der Welt. Um den Gekreuzigten herrscht das Chaos - Grauen, Verderben und Schrecken bestimmen die Szenerie.
Von links dringt eine Einheit der Roten Armee über einen Hügel herauf. Sie schwingen die Säbel und Handgranaten. Das vor ihnen liegende Dorf mit seinen durcheinandergewürfelten Häusern geht in Flammen auf. Verängstigt kauert eine kleine Gruppe von Menschen am Boden. Andere haben sich in ein Boot geflüchtet und treiben nun klagend und geschunden über einen Fluß.
Auf der rechten Seite des Bildes sieht man eine Synagoge - auch sie steht in Flammen. Waren es gegenüber die Horden des Kommunismus, die Leid und Elend verbreiten, so ist es hier ein Scherge des Faschismus, der sich als Werkzeug der Vernichtung hergibt. Rechts unten im Bild brennt eine Tora-Rolle. Ein osteuropäischer Jude, mit Kaftan und Hausierer-Sack auf den Schultern, rennt flüchtend daran vorbei. Es scheint, als wolle er dem Bild entfliehen. In der Mitte dieser Szenerien des Grauens ist Jesus, der Gekreuzigte. Sein Lendentuch ist der übliche jüdische Gebetsschal mit den beiden eingewebten schwarzen Streifen und den lang herunterhängenden Fransen. Er ist der gemarterte jüdische Mensch schlechthin, der hier am Kreuz leidet.
Vom Frieden in der Welt ist auf Chagalls Bild von 1938 sowie auch in der gegenwärtigen Welt nicht viel zu erkennen. Und doch gibt es in diesem Bild eine Ruhe, ja fast andächtige, friedvolle Stille. Von oben her fällt ein heller Lichtstrahl auf den Gekreuzigten und hebt ihn strahlend aus der ihn umgebenden Finsternis hervor. Verderben und Tod sind nicht Gottes letztes Wort über seinen Knecht. Der Glaube hat Grund zur Hoffnung. Darum reicht eine Leiter vom Lichtglanz Gottes um den Gekreuzigten hell strahlend hinein in die Finsternis und das Chaos der Welt. Wider allen Augenschein weiß der Glaube, daß die Welt der Herrschaft Gottes nicht entglitten ist. Die Verbindung zwischen Himmel und Erde ist nicht abgerissen. Der Gekreuzigte selbst weist darauf hin. Sein Haupt richtet sich in seiner Neigung zu dem Leuchter, der am Fuß des Kreuzes steht. Der Schein um sein Haupt gleicht dem Schein, den die still leuchtenden Kerzen verbreiten. Ist es der Sabbatleuchter, der zu Beginn der Sabbatfeier entzündet wird und dessen Leuchten den Gläubigen herausführt aus dem Geschrei und der Unruhe der Welt hin in die Stille vor Gott? Das leidvolle Getriebe menschlichen Daseins hält Gott am Sabbat gleichsam an, um seine Knechte, die hier die Lasten des Lebens tragen, mit der verheißenen Ruhe und dem verheißenen Frieden seiner Ewigkeit zu erquicken. Mitten im Leid erfährt der Glaubende so die Gegenwart und den Frieden Gottes. Einen solchen hoffenden und mutmachenden Glauben trotz aller widrigen Realitäten, wünscht Ihnen

Ihr Vikar Steffen Madloch


Gottesedienst für Kinder und Erwachsene
am Sonntag, dem 10 Juni um 10 Uhr

DU BIST NICHT IRGENDWER

D U    B I S T    N I C H T    I R G E N D W E R

 



Mehr Infos unter www.ejibb.de


Goldene Konfirmation
Am 1. Juli wollen wir, wie bereits angekündigt, Goldene Konfirmation feiern. Wir bitten also alle, die 1951 konfirmiert worden sind und noch immer dem Glauben und der Kirche die Treue halten, sich am besten mit dem Konfirmationsspruch im Gemeindebüro zu melden.  Da wir von kaum einem Gemeindeglied das genaue Konfirmationsdatum in unseren Unterlagen haben, haben wir die Jahrgänge 1936 und 1937 angeschrieben und zur Goldenen Konfirmation eingeladen. Dabei können wir aber  auch Gemeindeglieder  übersehen haben. Das bitten wir zu entschuldigen. Darum dieser Aufruf.
Wir laden nicht nur die ein, die vor 50 Jahren in Baumschulenweg konfirmiert worden sind, sondern alle, die vor 50 Jahren, wo auch immer, den selbständigen Weg in den Glauben und die Gemeinschaft der Christen gegangen sind.
Wenn Sie jedoch gern jemanden aus der damaligen Baumschulenweger Gruppe dabei haben wollen, dann laden Sie die betreffende Person doch einfach mit dazu, vorausgesetzt, sie ist noch Glied der Kirche. Das ist Bedingung, denn sonst gäbe es ja wirklich nichts zu feiern. Man feiert ja nach der Scheidung auch keine Goldene Hochzeit mehr.
Pfarrer Iskraut aus Johannisthal wird die Predigt halten und das Abendmahl leiten, weil Pfarrer Kees in Sachen Ökumene unterwegs ist.


Wie sieht denn unser Pfarrer aus!!
            Vom Talar zur Albe
Als Luther die Kirche reformierte, wollte er ganz bewußt auch an äußerlichen Gegebenheiten zeigen, daß es in der evangelischen Kirche keinen besonderen geistlichen Stand mehr gibt, sondern wir alle Priesterinnen und Priester sind. Er sprach vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen und knüpfte an die urchristliche Tradition an, in der selbst die Apostel keinerlei besondere Kleidung trugen. Um das zu unterstreichen, trug er während der Gottesdienste, in denen er predigte, die Kleidung, die er in seinem weltlichen Beruf als Professor der Wittenberger Universität trug. (Wir kennen ähnliche Gewänder noch heute in weltlichen Zusammenhängen bei den Richtern)  Dies entschied Luther so für sich, ohne daraus einen Zwang zu machen. Während Zwingli, der Schweizer Reformator, alle geistliche Kleidung als böse verwarf, hat Luther sie neben vielen anderen Äußerlichkeiten als etwas eher Nebensächliches angesehen, so daß in den von ihm beeinflußten Kirchen eine große Mannigfaltigkeit der gottesdienstlichen Gewandung üblich wurde. Wo eine strenge Ordnung herrschte, wie beispielsweise in Wittenberg, wurde auf der Kanzel nach Luthers Vorbild (seit 1524) die schwarze Schaube (ital. giubba) getragen. Und das war eben jenes weltliche Kleidungsstück, wie es in Bürger- und Gelehrtenkreisen üblich war, während beim Abendmahl der Leiter der Feier sich der Meßgewänder bediente.
So hat der Gebrauch von Meßgewändern auch in den protestantischen Kirchen die Jahrhunderte überdauert, in Deutschland z. T. bis ins erste Viertel des 19. Jh.s, in den nordischen Ländern und in der anglikanischen Kirche in mehr oder minder vereinfachter bzw. restaurierter Gestalt z. T. bis in die Gegenwart.
Geändert hat sich das in unseren Breiten jedoch, als eine königlich-preußische Verordnung 1.1.1811 den uns bekannten faltigen Talar mit weiten Ärmeln anordnete, der sich in den meisten deutschen Kirchengebieten, mit leichten Veränderungen, durchgesetzt hat.
So hatte man doch wieder eine geistliche Amtstracht, denn als etwas Bürgerlich-weltliches, ist der Talar heute niemandem zu vermitteln. Im strengen Sinne Luthers müßten wir stets und ständig mit unserem ganz normalen Anzug predigen. Aber Luther war in dieser Hinsicht eben nicht streng. Es hat schon auch seinen Sinn, wenn der- oder diejenige, die von der Kirche ordnungsgemäß zur freien Wortverkündigung und vor allem zur Verwaltung der Sakramente berufen ist, deutlich erkennbar ist. So wird aus dem Privatmann Reinhard Kees, der berufene Diener Gottes an Wort und Sakrament. Ein solches Gewand hilft, den Gottesdienst würdig zu gestalten.
 „Das Auge ißt mit“, sagt man, wenn man den Tisch deckt, warum also beachtet man dies nicht auch, wenn man einen Gottesdienst gestaltet. Wenn schon eine gesonderte Tracht des Liturgen und Predigers, dann könnte sie auch schöner, freundlicher, heller sein. In unseren Gottesdiensten geht es ohnehin viel zu oft viel zu düster zu.
Bei unseren Freunden in Emmen (in den Niederlanden) - wahrlich eine Kirche evangelischer Tradition - haben wir es immer wieder erlebt, wie schön die Gottesdienste wirken durch die helle Amtstracht des Pfarrers.
Nun wird ein langer Traum von mir endlich Wirklichkeit. Zum ersten mal werde ich zur Konfirmation zu Pfingsten statt des schwarzen, düsteren Talars eine helle weiße Albe tragen, die geschmückt ist mit einer Stola in der Farbe des Kirchenjahres - in diesem Falle zu Pfingsten rot. Der GKR hat dazu sein „placet“ gegeben.
In der Veltener Gemeinde, so erzählte mir die dortige Kollegin, bekommen alle, die am Gottesdienst mitwirken, eine Stola umgehängt. Das, finde ich, ist eine sehr gute Symbolik. So wird das allgemeine Priestertum aller Gläubigen, von dem anfangs die Rede war, doch auch versinnbildlicht. Ich werde mich um Stolen bemühen und mal sehen, was wir damit für Erfahrungen machen. Unsere Emmener Freunde wollen uns mit ihrem Handarbeitskreis, in dem auch die schönen Hungertücher entstanden sind, mit Stolen unterstützen. Auf einen schönen Festgottesdienst freue ich mich, Ihr
Pfarrer Kees

Kinder von Tschernobyl
   Gottesdienst am 24.6.2001
Liebe Freunde der Kinder von Tschernobyl,
zunächst möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken für die in diesem Jahr bereits erhaltenen Geld- und Sachspenden für unsere Ferienaktion mit den Kindern von Tschernobyl vom 29. 07. bis 23. 08. 2001 in Hirschluch.
Außerdem möchte ich Sie zu unserem Gottesdienst am
24. 06. in unsere „Kirche zum Vaterhaus“ ganz besonders einladen.
Wir wollen Ihnen an diesem Sonntag in Wort und Bild viel von den Kindern und unseren weiteren Vorhaben berichten. Die Kollekte dieses Tages wird für den Ferienaufenthalt der Kinder zur Verfügung stehen, und ich danke allen, die sich daran beteiligen.
Es grüßt Sie herzlich
Ursula Kaeks


Kirchgeld 2001
Alle, die nicht über die Lohn- oder Einkommenssteuer Kirchensteuern zahlen, werden in unserer Gemeinde um das Kirchgeld gebeten.
Wer jetzt schon kommt und sein Kirchgeld bezahlt, erspart uns im Herbst viel Arbeit. Also kommen Sie, bringen Sie Ihren finanziellen Beitrag zum Gemeindeleben unaufgefordert ins Gemeindebüro oder überweisen Sie ihn (Bankverbindung auf der letzten Seite). Wir schicken Ihnen auf Ihren Anruf hin auch einen Zahlschein nach Hause. Wie immer gilt: 5% eines Monatseinkommens sind das Kirchgeld für das ganze Jahr. Vielen Dank


Neues vom Bau
Wer einmal unseren Innenhof besichtigt, in dem zur Zeit an einem neuen Toilettentrakt gebaut wird, wird denselben kaum wiedererkennen. Das kleine Klo in der Ecke ist längst abgerissen, die Fundamente sind gegraben und betoniert, eine Betonplatte gegossen, die Pfeiler des Untergeschosses sind gemauert (siehe Bild) und inzwischen ist auch die tragende Decke und die Wände des Obergeschosses (Hochparterre) fertig. Also, alles in allem, der Rohbau steht. Nun können die Feinarbeiten kommen: Trockenbau, Heizung, Elektro und - weshalb wir das alles ja überhaupt machen: Sanitär. Insgesamt bauen wir eine Herrentoilette, eine Damentoilette und am Ende, also Richtung Straße einen etwas eigentümlich geschnittenen Raum für den Eine-Welt-Laden, den einige unserer Gemeindeglieder zur Zeit in der Fennstraße 31 betreuen. Eigentümlich geschnitten ist der Raum deshalb, weil wir den vorhandenen riesigen Schornstein einfach umbauen. Ein Abriß und platzsparender Neubau hätte rund 30.000 DM gekostet. So verlieren wir zwar ca. 3 Quadratmeter, aber sparen eine enorme Summe, die wir sowieso nicht hätten. Der Kirchenkreis unterstützt uns bei diesem notwendigen Bau mit ca. 60.000 DM, vielleicht auch etwas mehr.  Den Rest finanzieren wir aus Baumitteln der Haushalte 2000 und 2001 und aus Spenden und Kollekten. Im vorigen Jahr haben Sie aus der Gemeinde 5.613 DM für diesen Zweck gespendet und gesammelt. In diesem Jahr haben wir uns das Ziel von 4.500 DM gesetzt. Davon sind bereits 1.322 DM zusammengekommen. Da ist also noch was zu tun, damit wir nicht am Ende noch Toilettenbenutzungsgebühren erheben müssen. 
Übrigens: wenn es sich mit dem Bau etwas hinzieht, dann nicht nur deshalb, weil es sich um eine verhältnismäßig kleine Baustelle handelt, die von den großen Lieferfirmen oftmals sehr unzuverlässig beliefert wird, sondern auch deshalb, weil im Baustellenbereich - also dort, wo eigentlich demnächst zugemauert werden müßte - ein Gartenrotschwanzpärchen gebrütet hat und derzeit drei kleine Vögelchen ernährt. Wir müssen also mit dem Schließen des Daches solange warten, bis die Vöglein flügge sind.
Ihr Pfarrer Kees


Gemeindeausflug am 8.Juli 2001:
„Mit Bahn und Kahn Lübben Hin-und Zurück“
Jung und Alt, und auch Jünger und Älter, Familien und Singels, lassen Sie sich einladen, kommen Sie mit, erleben Sie mit uns Gemeinschaft, Andacht, Freude, Natur und eine Kahnfahrt mit den „lustigen Gurken“. 
Folgendes ist geplant:
Wir treffen uns in Baumschulenweg ca. 8.25/8.30 Uhr, um ab Schöneweide um 8.42 Uhr nach Lübben zu fahren. Dann wandern wir durch den Hain zum Stadtzentrum (ca. 15-20min). Um 11.00 Uhr gibt es dann eine Kirchenführung und eine Andacht in der Paul-Gerhardt-Kirche. Danach wollen wir auf der Schloßinsel im Freien essen. Alle sind gebeten, etwas mitzubringen, was in der Mitte ausgebreitet wird, damit alle von allem essen können. Für Getränke sorgen wir zentral. Auf der Schloßinsel gibt es Bänke zum Ausruhen, Spielgeräte zum Klettern, einen Irrgarten zum Verlaufen und einen Wasserspielplatz zum Planschen (trockene Sachen mitbringen!!). Nach dem Picknick haben wir zu 14.30 Uhr (vorerst) zwei Kähne bei den „Lustigen Gurken“ bestellt, um eine eineinhalb stündige Kahnfahrt auf den Spreewaldgewässern genießen zu können. Es besteht freilich für die, die nicht so gerne stille sitzen, auch die Möglichkeit, auf der Schloßinsel zu verweilen und zu planschen und zu spielen. Abfahrt ist dann ab Lübben um 16.20 Uhr, Ankunft in Schöneweide um 17.16 Uhr.
Auch eine Regenvariante haben wir vorbereitet, so daß wir nicht unbedingt im Regen picknicken müssen, die Kahnfahrt fällt dann, ohne Kosten zu verursachen, aus.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, damit wir die entsprechende Anzahl Wochenendtickets kaufen und die genaue Zahl für den Kahn durchsagen können. Für Bahn und Kahn kassieren wir 20 DM für Kinder 10 DM.

Wir freuen uns auf Sie
Ihre Helga Böhnke, Tordis Kober
und Reinhard Kees


Uns gefällt die Idee, die Geburten im Monatsgruß zu erwähnen.
Deshalb haben wir ein Bild von den stolzen Eltern beigelegt.

Marten Felix Benjamin
wurde am 4. April geboren.
Anorte und Jakob Kant
 
 
 
 



 

Johannisfest in Johannisthal am Johannistag,
                           dem 24. Juni ab 14.00 Uhr

Wir feiern wieder Johannisfest in der Johannisthaler Kirchengemeinde, Sterndamm 90 und laden dazu Gäste aus allen fünf Gemeinden unserer Region ganz herzlich ein. Wir freuen uns auf alle, die den Weg zu uns finden.
Nach der Andacht, die sich um das Leben und Wirken Johannes des Täufers rankt, wird das Johannesfeuer entzündet, und wir eröffnen das Sommerfest mit einem gemeinsamen Rundtanz.
Beim anschließenden Kaffeetrinken können alte Bekanntschaften gepflegt und neue geknüpft werden.
Danach sind Spielen, Tanzen, Singen, Basteln, Stockbrotbraten am Feuer (Stöcke aber bitte mitbringen), Vorlesen und Kaspertheater für die Kleinsten angesagt. Für alt und jung gibt es Angebote um die (eventuell) zu viel genossenen Kalorien wieder abzuschwitzen. Ruhige Eckchen zum Erholen und Plaudern sind jedoch auch vorhanden.
Bevor das Fest mit einer heiteren Sommermusik – Beginn ca. 18:30 Uhr - mit Chor, Bläsern und Gemeindegesang offiziell ausklingt, soll das beste Gemeindeteam unserer Region bei einem heiteren Wettspiel ermittelt werden (mit Siegerehrung). Nun hoffen wir inständig, daß uns die Sonne lacht. Falls wir jedoch mit Regenwasser gesegnet werden sollten, wird unser Fest im verkleinerten Rahmen in den Kirchenräumen stattfinden. Herzliche Grüße von der Johannisthaler Gemeinde

K. Jerosch

Gäste aus Palästina -
Abend mit Chor und Tanzgruppe aus Beth Sahur am 19.Juni im Pfarrgarten
Erinnern Sie sich noch an jenen wunderbaren Abend vor ein paar Jahren, als wir die Jugendlichen aus Palästina zu Gast hatten und in unserem Pfarrgarten getanzt, gesungen, gegrillt, gelacht und gefeiert haben? Das war einer der schönsten Abende, die je im Pfarrgarten stattgefunden haben.
Aus Anlaß des Kirchentages in Stuttgart und der BUGA in Potsdam wird der Chor und die Tanzgruppe der lutherischen Schule aus Beth Sahur auf Einladung des Berliner Missionswerkes wieder Berlin besuchen. Diesmal sind die Jugendlichen und Ihre Begleiterinnen und Begleiter zentral in einem Jugendhotel untergebracht. Doch wir und unsere Nachbargemeinden bekommen etwas ab: Am 19. Juni ab 19 Uhr wollen wir mit dem Chor und der Tanzgruppe einen Palästinensischen Abend erleben. Dazu suchen wir Gemeindeglieder, die Salate machen (bitte ohne Schweinefleisch) und andere leckere Sachen mitbringen. Für Grillgut und Getränke sorgen wir zentral.
Wir wissen noch nicht, ob die politische Lage es erlaubt, daß die Reise wirklich stattfinden kann. Zumindest haben alle ein Visum bekommen - so ist schon die erste Hürde genommen. Und wir wissen auch nicht, ob das Wetter es erlaubt, daß wir im Pfarrgarten feiern und tanzen, singen und speisen.
Im Falle, daß es regnet, wird der Abend im großen Saal unserer Nachbargemeinde Treptow, in der Plesserstraße stattfinden. Bitte melden Sie sich an, und erkundigen Sie sich, wenn Sie unsicher in der Einschätzung des Wetters sind, wo  der Abend stattfindet.
Auf Ihr Kommen freuen sich
Frau Steinfeld (GKR Treptow) und Pfarrer Kees


Hinweis auf den Orgelmusik – Sommer
 7. Juni 19.30 Uhr
Heinrich Hauch spielt Werke von                              Buxtehude,Pachelbel, Bach und anderen

 5. Juli 19.30 Uhr
Evelies Langhoff spielt Werke von Pachelbel, Krebs,
Bach und anderen

 2. August 19.30 Uhr
Hans-Jörg Lippert spielt Werke von Walther, Bach,
Pepping und anderen

 6. September 19.30 Uhr
Wolfgang Fischer spielt Werke von Buxtehude, Bach,
Krebs und anderen.


Eins für Zwei -  Zwei Rüstzeiten
zum selben Thema
Ich bin einmal von einem Jugendlichen als Recycling-Pfarrer bezeichnet worden. Er hatte erlebt, da er nicht nur in die JG kam, sondern auch den Kreis Junger Erwachsener besuchte, dass ich ein einmal von mir vorbereitetes Thema in beiden Kreisen gemacht habe. In diesem Sinne war ich wieder einmal, wie Sie sehr schnell merken werden, Recycling-Pfarrer, was ich durchaus für sinnvoll erachte.
R.Kees
Rüstzeit der
Jungen Gemeinde
Am 28. April 2001 war es wieder soweit. Wieder einmal sind die Jungen Gemeinden aus Baumschulenweg (inclusive Treptow) und Johannisthal in Alt-Buchhorst zusammengetroffen. 
Zum Mittagessen um 13.00 Uhr war Treffpunkt in Alt-Buchhorst. Manche sind mit dem Fahrrad oder mit der S-Bahn und dem Bus gefahren oder sie wurden von ihren Eltern gebracht. Mit uns in Alt-Buchhorst waren Pfarrer Reinhard Kees und Phillip Mosch aus Johannisthal. Diesmal stand die Rüste unter dem Thema:

Ich will doch nur glücklich sein  -
Fragen nach dem Sinn des Lebens.

Am Abend des 28. Aprils gab es wie immer einen Kennenlernabend mit Spielen, um sich die Namen der anderen gut einzuprägen und den ersten Einstieg ins Thema. Wie immer hat es viel Spaß gemacht. Interessant war die Fragestellung, was wir zum Glücklichsein brauchen. Die Überlegungen, die alle einzeln für sich aufgeschrieben haben, hat Pfarrer Kees später zusammengefasst und systematisiert: Liebe (also Freunde und Partnerschaft, auch Kinder), Selbstverwirklichung (also Autonomie, Freiheit, Selbstbestimmung) und Kompetenz (also Wissen und Können, gute Arbeit und Anerkennung) – das waren wohl die am meisten genannten "Glücklichmacher."
Da am nächsten Tag Sonntag war, haben wir, wie jedes Mal, den Gottesdienst in verschiedenen Gruppen vorbereitet, den wir dann abends feierten.
Die eine Gruppe haben den Raum mit Bildern und Pflanzen schön gestaltet, die anderen Gruppen haben Bibeltexte und Lieder ausgesucht. Da schönes Wetter war, konnten wir in der Freizeit viel schwimmen, rudern oder spazieren gehen. Mit vielen Bildern, Liedern, Bibeltexten und kleinen Beiträgen der Gruppen feierten wir dann nach einem erlebnisreichen Tag einen gelungenen und für manche sehr lehrreichen Abend-Gottesdienst. Danach konnte man Lagerfeuer machen oder sich auf den wunderschönen Steg dort setzen.
Am Montag haben wir dann darüber nachgedacht, was in unserem Leben alles einen funktionalen Sinn hat oder was einen absoluten Sinn hat und wo sich beides mischt.
Natürlich brauchten wir auch nicht zu verhungern. Reinhard und die jeweiligen eingeteilten Gruppen haben uns viele leckere Mahlzeiten gezaubert. Darunter waren zum Beispiel Spaghetti mit Tomaten- oder Knoblauchsoße, Kartoffeln mit Quark und Gyros mit Reis. Einfach lecker.
Alles in Allem waren es 4 wunderschöne Tage in Alt-Buchhorst. Wir sehnen uns schon nach der nächsten Rüstzeit in Wustrow im Sommer.

Jessica Naeth


"...wie in einer Großfamilie"
Rüste  des Kreises Junger Erwachsener
Ich will doch nur glücklich sein  -
Fragen nach dem Sinn des Lebens
Unter diesem Thema war der Kreis Junger Erwachsener vom 18.-20.05. wieder einmal zur Rüstzeit in Quitzöbel.       Wir suchten auf verschiedensten Pfaden nach dem Weg zum Glück und dem Sinn des Lebens. So nahmen wir an einer „Talkshow mit Joachim Biene“ (unser Vikar Steffen Madloch) teil, in der vier von uns schicksalhafte Ausgangslagen bekamen und unter diesen Voraussetzungen ihren glücklichen Lebensentwurf überzeugend rüberbringen mußten, und wir nutzten Volksbefragung und Statistik. Das Ende war, viele Dinge braucht es wohl zum Glück, wichtig aber sind Vertrauen, Liebe, Gemeinschaft mit anderen Menschen und den Blick vom eigenen Ich auch einmal den Bedürfnissen anderer zuzuwenden.
Gefunden hat dann das Glück aber jeder auf seine Weise, sei es beim Spaziergang an der Elbe, beim Spiel mit den Kindern oder am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel. Mir wird besonders der Grillabend in schöner Erinnerung bleiben. Ein Gewusel von Erwachsenen und 13 Kindern, vom 6 Wochen alten Säugling bis zum fast Konfirmanden, die zwischen Tischen umherliefen, spielten, zankten oder von Tisch zu Tisch gereicht wurden...Ein fröhlich und lauter Abend wie in einer Großfamilie.
Anorte und Jakob Kant

Den Gottesdienst am Sonntag haben Anorte und Jakob nicht mehr erlebt, da sie Samstag sehr spät noch nach Hause gefahren sind. Da leitete uns die Frage des Schriftgelehrten an Jesus: Was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Und Jesu Antwort mit dem Doppelgebot der Liebe.

R.Kees

Offene Kirche
Geht es Ihnen auch so: Sie kommen irgendwo zu einer Kirche, würden gern einmal hineinschauen, einen Augenblick verweilen, vielleicht beten oder einfach nur Ruhe finden. Beherzt gehen Sie zum großen Portal, und dann, die Türen sind verschlossen. Schade, oder ärgerlich: „Typisch evangelisch“, oder „typisch deutsch“.
Wir haben im GKR beraten und rufen dazu auf, unsere Kirche jeweils dienstags nachmittags in der warmen Jahreszeit offen zu halten. Menschen können dann die Kirche besichtigen, einfach mal einige Minuten vom Lärm der Straße abschalten oder gar beten. Ein Faltblatt über unsere Kirche „Zum Vaterhaus“, unsere Gemeinde und die Evangelische Kirche und weiteres Material kann Anregung sein, einmal über sich selbst und das eigene Verhältnis zum Glauben nachzudenken.
Den Dienstag als Öffnungstag haben wir ausgewählt, weil während dieser Zeit sowohl das Büro geöffnet ist als auch der Eine-Welt-Laden, an dem zur Zeit noch gebaut wird. Der oder die Kirchenwache bekommt das Gemeindehandy. So sind alle drei Stellen telefonisch erreichbar und können sich untereinander verständigen, falls Gefahr im Verzuge ist. Niemand fühlt sich allein.
Nun suchen wir Ehrenamtliche, die sich einmal im Monat oder auch seltener - je nachdem wieviele mitmachen - dienstags von 15 - 18 Uhr in unsere Kirche setzen und darauf achten, daß die offene Kirche nicht mißbraucht wird, und eventuell auch als Ansprechpartner für Fragende zur Verfügung stehen.


Gemeindekirchenratswahl
Am 21. Oktober dieses Jahres findet die nächste Wahl unseres Gemeindekirchenrates statt, auf der wir sechs der 13 Ältesten und die drei Ersatzältesten wählen werden. Sie sind aufgerufen, Ihre Vorschläge auf dem umseitig abgedruckten Formblatt abzugeben. Voraussetzung ist, dass Sie am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, zum Abendmahl zugelassen und ein Gemeindeglied der Kirchengemeinde Baumschulenweg sind. Es ist nicht notwendig, die vorzuschlagenden Gemeindeglieder vorher zu befragen. Die folgenden GKR-Mitglieder sind bis zum Jahre 2004 gewählt und brauchen daher nicht vorgeschlagen zu werden:
M.Aust, W.Bauer, A.Bobach, R.Letzig, A.Müller und B.Winkler. Für das Ältestenamt kann jedes Gemeindeglied vorgeschlagen werden, das mindestens 18 Jahre alt, zum Abendmahl zugelassen und in der Kirchengemeinde Baumschulenweg wahlberechtigt ist.
Wir bitten Sie, jeden Ihrer Wahlvorschläge auf ein besonderes Blatt zu schreiben, da nach dem Ältestenwahlgesetz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg vom 16. Juni 2000 jeder Wahlvorschlag von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern unterschrieben sein muss. Falls Sie die notwendige Anzahl von zehn Unterschriften für Ihren Wahlvorschlag nicht selbst einholen können, werden wir Sie bei vorzeitiger Abgabe des Wahlvorschlags im August darin unterstützen, indem die unvollständigen Wahlvorschläge im Gemeindebüro  bzw. anlässlich der Gottesdienste und verschiedener Gemeindekreise zur Vervollständigung ausgelegt werden.
Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens 9. September 2001 im Gemeindebüro abgegeben werden, um die termingemäße Vorbereitung des Gesamtwahlvorschlages zu gewährleisten. Anschließend wird der Gemeindekirchenrat die vorgeschlagenen  Gemeindeglieder befragen, ob sie bereit sind, sich zur Wahl aufstellen zu lassen.
Unser Ziel muss eine möglichst große Anzahl von Vorschlägen und dementsprechend anschließend von Kandidaten sein, damit am 21. Oktober auch eine echte Wahlmöglichkeit bei der Wahl der sechs Ältesten und drei Ersatzältesten besteht.
Ihr W. Bauer


Zwei Einladungen, die wir gern veröffentlichen
Andrea Köppen, an deren Dienst in unserer Gemeinde sich sicher noch viele dankbar erinnern, hat es endlich geschafft: Sie bekommt eine Pfarrstelle. Wir freuen uns für Sie und wollen dieser Freude gern durch Anwesenheit bei Ihrem Einführungsgottesdienst Ausdruck geben.
Am selben Tag, glücklicher Weise etwas später, wird die neue Superintendentin unseres Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree in ihr neues Amt, das mit einem Predigtauftrag für Friedrichshagen verbunden ist, eingeführt. Dieses Ereignis ist  für alle, die im Kirchenkreis aktiv sind, von großer Bedeutung. Frau Forck wünschen wir für ihren Dienst im neuen, großen Kirchenkreis Gottes Segen und das Wohlwollen aller, mit denen sie es zu tun bekommt.

Einführung von Frau Köppen

"Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."

2. Timotheus 1,7
Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Steglitz lädt Sie ein zum

Einführungsgottesdienst von 
Frau Andrea Köppen
am Sonntag Trinitatis, dem 10. Juni 2001, um 11.00 Uhr.
Im Anschluss findet ein Empfang im Gemeindehaus, Friedrichsruher Straße 1, statt. Hier ist dann bei einem kleinen Imbiss auch Gelegenheit unserer Pfarrerin Grußworte zu sagen und Wünsche mit auf den Weg zu geben.
gez. Joachim Kurth, Vorsitzender



Einführung von Frau Forck

Frau Beatrix Forck wird am Sonntag, dem 10. Juni, als Superintendentin des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree und als Pfarrerin der Kirchengemeinde Berlin-Friedrichshagen eingeführt.
Wir möchten den Tag ihrer Amtseinführung festlich begehen. Dazu laden wir Sie herzlich zum Gottesdienst und zu einem sich anschließenden Empfang ein.
Gottesdienst und Empfang finden in der Christophoruskirche Berlin-Friedrichshagen, Bölschestraße/Am Markt statt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johannes Schönherr
(GKR-Vorsitzender)

Dr. Herbert Kobischke
(Präses der Kreissynode Lichtenberg-Oberspree)
Martin-Michael Passauer
(Generalsuperindendent von Berlin)


Siehe auch Termine

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