Monatsgruß Oktober 2002
 Monatsspruch
 Holzschnitt von Rudolf Letzig
 Das erste Mal als Konfirmanden in Altbuchhorst
 Teilen Sie Ihren Urlaub
 Kirchgeld 2002
 Begegnung mit den Partnern aus Emmen
 Rüste des Kreises Junger Erwachsener in Wanzka
 "Auf den Spuren des Apostels Paulus" zum Dritten
 alle Jahre wieder
 Paulina Christine Reinmuth
 Weihnachten - eine wichtige Terminänderung!
 ein Umweltipp
 Fürbitte
 Termine


Monatsspruch
Christus spricht: Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.Offenbarung 3,20 Wenn es klopft haben wir drei Möglichkeiten: Entweder wir öffnen die Tür, freuen uns über den Gast und lassen ihn ein. Oder wir öffnen die Tür und fertigen den ungebeten und unerwünscht Klopfenden draußen vor der Tür ab. Unserem Besuchsdienst geht das oftmals so. Und ich tue das auch - das muß ich zugeben - mit all denen, die nur ins Pfarrhaus kommen, um mit allen möglichen Geschichten von verlorenen Brieftaschen, verlorenen Fahrkarten etc. ein paar Euros zu schnorren. Die dritte Möglichkeit: wir sehen durch den Spion und bleiben ohne Reaktion, ganz leise schleichen wir uns davon und tun so, als wären niemand zu Hause. Wir haben keine Lust, oder haben Angst davor uns mit diesem ungebetenen Gast auseinanderzusetzen. Das würde eine Entscheidung verlangen, die wir vor ihm rechtfertigen müssen. Das bedeutete, daß dieser Unerwünschte unseren Trott für einen Augenblick unterbrechen würde. In den beiden ersten Fällen weiß der, der geklopft hat, woran er ist - er tritt ein oder eben auch nicht. Aber im letzten Fall? Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, wenn Sie merken, da ist doch jemand zu Hause, aber niemand macht auf. Können Sie sich vorstellen, wie es unserem Herrn des öfteren ergeht? "Lauwarmes Wohlstandschristentum" wirft der Johannes der Offenbarung der Gemeinde in Laodizea vor. Sie waren reich, hatten alles was sie brauchten, es gab ein blühendes Bankwesen, ertragreichen Wollhandel, ja sogar eine berühmte Ärzteschule war am Ort. Den Christen in Laodizea ging es materiell gut - und sie kommen in dem Sendschreiben, das in der Offenbarung an sie gerichtet ist, schlecht weg. "Ihr seid lau." Christsein ja, aber bitte ohne Konsequenzen, zu Christus gehören Ja, aber bitteschön nicht den alltäglichen Trott - vielleicht das Gewinnstreben oder gar das Zinsennehmen in Frage stellen. Christus klopft an der Tür derer, die sich nach ihm benennen, aber sie sehen durch den Spion und tun so, als wäre niemand zu Hause. "Lauwarmes Wohlstandschristentum" mit "Ja, aber" - sollte uns Christus das auch vorwerfen können? Ich hoffe nicht, aber ich bin mir nicht so sicher - bei mir nicht und bei manch anderem auch nicht. Dabei haben wir doch nur zu gewinnen, wenn wir ihn einlassen. Er will mit uns Mahl halten, will Gemeinschaft mit uns haben, will bei uns wohnen, - wie es in Johannes 14 heißt - will zu uns gehören, will, daß wir seiner Nähe mit allen unseren Sinnen - eben mit Essen und Trinken - gewiß werden. Aber reinlassen, das müssen wir schon selber tun. Denn, wenn Gott zu uns kommt, dann bricht er - das macht das Bild deutlich - dann bricht er nicht bei uns ein, dann besetzt er nicht einfach unsere Wohnung, sondern er klopft an. D.h. Gott überrumpelt uns nicht mit seiner Göttlichkeit, daß wir Glauben müssen, daß wir seine Gebote halten müssen, nein er steht vor der Tür und bittet um Einlaß. Er könnte freilich auch ganz anders, aber er bittet, beharrlich bittet er, klopft bei uns an, möchte bei uns wohnen. Freiwillig die verschlossene Tür öffnen, uns selbst öffnen. Das ist unsere Aufgabe. Nicht mehr aber auch nicht weniger erwartet Gott von uns. Wir können die Tür auch verschlossen lassen, dann brauchen wir uns mit ihm nicht weiter abzugeben, könnten dem Namen nach Christen sein, aber nicht wirklich, bräuchen uns nicht wirklich nach seinen Geboten zu richten, bräuchen uns nicht in Liebe auf unseren Gast bzw. Gastgeber einstellen. Doch hier muß ich auf eine Gefahr aufmerksam machen. Wenn ich das so betonen, daß wir allein darüber entscheiden, ob wir Gott in unser Leben lassen oder nicht, dann stehen wir in der Gefahr, die Prioritäten umzudrehen, übermütig zu werden und unsere eigene Rolle zu überschätzen. Wir als evangelische Christen wissen doch, daß der Glaube ein Geschenk ist, daß wir ihn uns nicht selbst machen können. Wir können es nicht machen, daß Christus vor der Tür steht und Einlaß begehrt. Das ist allein sein Werk. Wer einsam ist und das Angebot erhält, daß jemand zu ihm kommt, und sein Leben reich macht, ihm beisteht und begleitet, der wird doch nicht sich selbst rühmen, daß er ach so gnädig gewesen ist, den Helfer hereingelassen zu haben, sondern er wird froh und dankbar sein gegenüber dem, der ihm Freude und Friede schenkt, gegenüber dem, der ihm die Angst nimmt und sein Leben begleitet. So auch wir, wenn wir von Christus zum Mahl geladen werden, wir werden ihm danken und nicht auf uns stolz sein, daß wir ihn - ach so gnädig - in unser Leben gelassen haben. In diesem Sinne, seien wir dankbar, daß er vor der Tür steht, und: seien wir nicht lau.
Ihr Pfarrer Kees


Dieser Holzschnitt von Rudolf Letzig zum Erntedankfest ist neben anderen noch bis November im Gemeindesaal zu sehen. unter www.letzig.de gibt es noch mehr Bilder


Das erste Mal als Konfirmanden in Altbuchhorst
Nach einer ca. 45-minütigen Fahrt waren wir endlich da. Unsere erste Rüstzeit mit dem Konfirmandenkreis 7.Klasse. Mit dabei waren Konfirmanden bzw. Konfirmandinnen aus Treptow, Baumschulenweg, Niederschöneweide und Johannisthal und Pfarrerin Sachau, Vikar Hoppe und als Helferin Lydia Götze von der Johannisthaler JG und natürlich Pfarrer Kees. Das Thema lautete ,, Ich und meine Wurzeln". Wir sollten am Samstagvormittag unseren Stammbaum erarbeiten. Das war für die meisten gar nicht so einfach. Wer weiß schon die Namen von Urgroßeltern und deren Vorfahren? Und, was wir von den Eltern und Großeltern geerbt haben, das wissen vielleicht andere besser, als man selbst. Wie ideale Eltern und ideale Kinder in Konfliktfällen reagieren, das haben wir am Samstagnachmittag gespielt. Am Samstagabend gingen wir in ein Konzert vom Berliner Vokalkreis in Rahnsdorf, wo Herr Kees mitsang. Am Sonntagfrüh bereiteten wir den Gottesdienst vor. Im Gottesdienst vertonten, malten oder spielten wir die Geschichte ,,Der verlorene Sohn". Übrigens ist es super, dass wir nicht nur einen ideenreichen und aufgeschlossenen Pfarrer haben, sondern auch einen Pfarrer der sehr gut kochen kann. Wir freuten uns alle, als Herr Kees uns vor der Abreise versprach, noch einmal eine Rüste mit uns zu machen.
Hendrik Kober


Teilen Sie Ihren Urlaub
Seit gut zwanzig Jahren existiert eine Partnerschaft der Kirchenkreise Charlottenburg und Lichtenberg-Oberspree der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg mit dem Kirchenkreis Swaziland der Eastern Diocese der Evangelisch-lutherischen Kirche im Südlichen Afrika (ELCSA). Vielleicht haben Sie davon gehört - vielleicht auch nicht.



Wir wollen Ihnen die Möglichkeit bieten, nicht nur das Land, die Landschaften kennen zu lernen, wie es Reisebüros anbieten. Wir bieten Ihnen den Kontakt zu Menschen, die dort leben: Kinder und Erwachsene, Männer und Frauen, Kranke und Gesunde, offene und verschlossene.


Wir dachten uns: mit Menschen leben, Landschaften genießen, Gottesdienste feiern, nicht alleine die verschiedenen Eindrücke verarbeiten müssen, ...Dieses könnte Grund genug sein, Ihnen eine solche Reise anzubieten.

ENTSCHEIDEN SIE NOCH NICHT.

Kommen Sie zu einem Informationsabend am Freitag, den 25.Oktober 2002, 19.00-21.30 Uhr in Baumschulenweg ENTSCHEIDEN SIE DANN! Unser Programmentwurf (in dem wir uns Änderungen vorbehalten ) sieht folgendermaßen aus.

Termin: 7.Juli bis 20.Juli 2003

1. Tag:
Abflug von Berlin (Gesamtgruppe)

2. Tag:
Ankunft in Johannesburg / Südafrika, Weiterfahrt mit Kleinbussen nach Mbabane / Swaziland (Gesamtgruppe)

3.+4. Tag:
Besuche von kirchlichen Einrichtungen, Treffen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kennenlernen der Hauptstadt und der Umgebung (Gruppenunterkunft in Mbabane) (Gesamtgruppe)

5.-7. Tag:
Besuche verschiedener Gemeinden in Swaziland (Unterkunft bei Gastfamilien) (Kleingruppen)

8.-10. Tag:
Zwischenauswertung, Treffen mit Partnerschaftskomitee des Kirchenkreises Swaziland, Abschied (Gruppenunterkunft in Mbabane) (Gesamtgruppe), Fahrt in den Krüger-Nationalpark / Südafrika

11.-13. Tag:
Krüger-Nationalpark / Südafrika (Gruppenunterkunft in Nationalpark-Camps) (Gesamtgruppe), Fahrt zum Flughafen, Abflug von Johannesburg

14. Tag:
Ankunft in Berlin

Kosten: zwischen 1.200 und 1.300 Euro (Flugkosten, Busmietung, Spritkosten, Auslandskranken-, Reiserücktrittkosten-, Reisegepäckversicherung, Quartier und Verpflegung in Mbabane, Geld für Gastgeberfamilien, Eintritt, Verpflegung, Unterkunft im Krüger-Nationalpark, Beitrag für die Partnerschaft). Die geplante Zahl der Teilnehmer/innen beträgt 14 bzw. 22 und jeweils 2 Leiter/innen. Für die Teilnahme an dieser Reise sind Englischkenntnisse hilfreich (aber nicht ausschließende Voraussetzung).

Die Gruppengröße wird danach bestimmt, dass 4 bzw. 7 Teilnehmer dabei sind, die Englisch verstehen, sprechen und für andere Teilnehmer/innen gegebenenfalls auch übersetzen können.Deshalb entscheiden am Informationsabend Sie selbst und alle gemeinsam, wer mitkommt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Koordinator des Arbeitskreises "Partnerschaft mit Swaziland"
der Kirchenkreise Charlottenburg und Lichtenberg-Oberspree
Pfarrer Veit Böhnke
Winsstraße 68, 10405 Berlin
Telefon: 030-44051606
Fax: 030-44051608


Zum ersten Mal und doch wie immer: Jeder Euro zählt
Kirchgeld 2002

In diesen Tagen verschicken wir wieder unsere Kirchgeldbriefe und erinnern alle Gemeindeglieder, die nicht über die Lohn- und Einkommenssteuer Kirchensteuer bezahlen und noch nicht Kirchgeld gezahlt haben, an die Kirchgeldzahlung. Darum hier noch einmal ein paar Informationen: Alle, die nicht über die Lohn- und Einkommenssteuer Kirchensteuer bezahlen, werden mit dem Kirchgeld um ihren finanziellen Beitrag zur Gemeindearbeit und die Unterhaltung der Gebäude gebeten. Diese Regelung war im westlichen Teil unserer Landeskirche fremd. Im Zusammenhang der Harmonisierung zwischen Ost und West wurde das Kirchgeld aber auch in Westberlin eingeführt, jedoch mit der Einschränkung, daß der GKR jeder Gemeinde festlegen kann, ob er Kirchgeld erhebt, oder nicht. Daher rührt die irrige Annahme, das Kirchgeld sei eine freiwillige Gabe. Richtig ist, daß da, wo der GKR die Erhebung des Kirchgeldes beschlossen hat - und das hat er für unsere Gemeinde - die Kirchgeldzahlungen für die nicht über die Steuer zur Kirchensteuer veranlagten Gemeindeglieder verbindlich ist. Damit es einigermaßen gerecht zugeht, gibt es eine von unserer Landessynode festgesetzte Höhe: 5% des Januareinkommens sind das Kirchgeld für das ganze Jahr. Die Rentnerinnen und Rentner erreichen wir über unsere Gemeindekartei, indem wir einfach nach dem Alter gehen, aber alle anderen, die Einkommen haben, aber keine Steuern bezahlen, erreichen wir nicht.
Darum bitten wir auf diesem Wege alle Studenten, Arbeitslosen, Zivildienstleistenden, Bundeswehrsoldaten, Vorruheständler, Mütter bzw. Väter im Erziehungsurlaub:
Bitte kommen Sie in unser Büro und zahlen Sie das Kirchgeld. Wir brauchen jeden Euro. Während von den Kirchensteuern nur ein gewisser Prozentsatz in der Gemeinde ankommt, können wir das Gemeindekirchgeld ganz behalten. Mit dem Kirchgeld bezahlen wir Strom und Gas, kaufen Bücher und Arbeitsmaterialien, unterstützen Fahrten von Gemeindegliedern - jung und alt - kaufen Papier und zahlen Porto. Darum ist das Gemeindekirchgeld so wichtig für uns. Danken wollen wir allen, die in den vergangenen Jahren treu ihren Teil dazu beigetragen haben, daß unsere Arbeit getan werden kann.
Ihr Pfarrer Kees


Begegnung mit den Partnern aus Emmen
Am Wochenende vom 8.-10.November werden wir ca.20 Gäste aus unserer Partnergemeinde Emmen bei uns haben. Am Freitagabend hören wir gemeinsam das Brahmsrequiem. Wer Lust hat, sich uns am Samstagvormittag anzuschließen, ist herzlich eingeladen. Wir wollen unseren Gästen einmal das eher "kleinstädtische Berlin" zeigen. Ziel ist Friedrichshagen mit Bummel auf der Bölschestr., Andacht in der Kirche, Mittagessen in der Brauerei und Besichtigung des alten Wasserwerkes. Am Samstagnachmittag ist dann das Instrumentalkonzert zum 9.November und am Abend wollen wir mit unseren Gästen einen gemütlichen Abend haben, zu dem wir um Speisen (Salate u.ä.) bitten. Wer Interesse hat mitzumachen, sei herzlich eingeladen zum organisatorischen Treffen des AköP am 1.Oktober, oder melde sich im Gemeindebüro.
W.Bauer


Rüste des Kreises Junger Erwachsener in Wanzka
Für das Wochenende vom 25. bis 27. Oktober haben wir das Rüstzeitenhaus unseres Kirchenkreises in Wanzka für unseren Kreis Junger Erwachsener gebucht. Alle Erwachsenen (mit und ohne Kinder) die mitfahren möchten, werden gebeten sich umgehend im Gemeindebüro verbindlich anzumelden. Das Thema: "Zukunftsvisionen und Hoffnungsbilder". Bei Anfahrt auf eigene Kosten und unter Berücksichtigung der mitzubringenden Nahrungsmittel kostet das Wochenende 20 Euro pro Erwachsenen und 10 Euro für Kinder. Die Plätze sind knapp, also rechtzeitiges Anmelden sichert das Mitfahren.
R.Kees


"Auf den Spuren des Apostels Paulus" zum Dritten
Am 2. und am 16. Oktober 15 Uhr soll im Frauenkreis in zwei Teilen das Video von Pfarrer Kees über die Reise durch Kleinasien noch einmal gezeigt werden. Vom alten Antiochien, wo unsere Reisegruppe interessante Begegnungen mit der dortigen arabischen orthodoxen und mit einer armenischen orthodoxen Gemeinde hatte, über Tarsus der Geburtsstadt des Paulus ging die Reise über Kappadokien nach Antalia, Hierapolis, Laodizea bis nach Ephesus. Alles Namen, die wir aus der Bibel kennen. Viele ältere Gemeindeglieder hatten darum gebeten, die Vorführung zu wiederholen, da ihnen die Vorführung am Abend zu spät ist. Alle, die an dem insgesamt etwa zweistündigen Video Interesse haben, sind eingeladen, es in zwei Teilen jeweils gemeinsam mit dem Frauenkreis anzusehen.
H.Böhnke


Alle Jahre wieder
Wer noch weiß, was für ein Wetter wir am am 2. September 2002 hatten, der war gewiß mit uns auf großer Fahrt! Schon am frühen Morgen schien die Sonne, ein paar schneeweiße Wölkchen hingen, wie achtlos verstreut, am klaren, unglaublich blauen Himmel. Morgens etwas frisch wurde es mit der Zeit immer wärmer, nicht heiß, der Fahrtwind traf zärtlich unsere Haut! Was konnte da noch die Fröhlichkeit trüben! Am Anlegesteg sahen wir vor der "Spreeprinzessin" altbekannte Gesichter, dieselbe Besatzung wie in den vergangenen Jahren. Wie staunten wir, daß auch das Schiff eigentlich unsere "Brigitte" war, die uns schon an verschiedene Ziele gebracht hat. Sie war in den Wintermonaten zu einer Schönheitskur gewesen, hatte neue Möbel bekommen, die Fußböden neu ausgelegt und vor allem beträchtlich länger geworden, was ein riesiges Sonnendeck ermöglicht, das wir gerne nutzten. Ich glaube, bald saß keiner mehr unter Deck. Wahrhaft fürstlich hat sie den Titel Prinzessin verdient. Im Schiff konnte man Bilder vom Hergang des Umbaus sehen. Gemächlich ging die Fahrt auf der Spree vorbei am Tegeler See auf der Havel weiter nach Heiligensee, unterbrochen von einigen Hinweisen des Kapitäns auf Landschaft und Gebäude am Ufer.
Wir legten am Steg der Gaststätte an und gingen schnurstracks zu Tisch, denn die frische Luft hatte uns hungrig gemacht und es war alles für uns vorbereitet. Wir, das waren übrigens Teilnehmer aus unserer Gemeinde und Gäste aus Johannisthal, Nieder- und Oberschöneweide und Treptow. Nach dem Essen machten wir einen Spaziergang durch den Ort, der schon 1936 nach Berlin eigemeindet worden ist und somit 29 Jahre vor einem DDR-Dasein bewahrt geblieben ist. Es ist ein gepflegter Vorort mit dörflichem Charakter. Pfarrer Kees ermöglichte uns einen Besuch in der hübschen, kleinen Dorfkirche und gern stimmten wir an diesem goldenen Spätsommertag einen Lobgesang darin an. Kaum zu glauben, aber nach dem kurzen Rundgang schmeckten Kaffee und Kuchen im Garten des Restaurents schon wieder. Wir freuten uns auf die lange Rückfahrt und genossen sie auf dem geräumigen Sonnendeck in vollen Zügen. Auch Pläne für das nächste Jahr wurden gemacht und mit dem Kapitän abgesprochen. Wie wärīs mit Brandenburg und beiden Mahlzeiten auf dem Schiff? Das beste wirdīs sein man meldet sich gleich schon mal an!
Friedlieb Anklam
Fotos: G.Fellechner u. H.Böhnke


Paulina Christine Reinmuth












Sie ist die Tochter von Susanne
und Titus Reinmuth - Sie erinnern sich sicher an Titus Reinmuths segensreiche Zeit als Prediger bei uns. Paulina ist bereits im Mai geboren. Titus Reinmuth schreibt uns hierzu: "Auf die Frage, was Paulina macht , sagen wir immer: Uns glücklich." Wir wünschen der kleinen jungen Familie Gottes Segen, dass es sehr lange so bleiben möge.


Achtung - Weihnachten - eine wichtige Terminänderung!
Nein, Nein - keine Angst, Weihnachten wird nicht verschoben. Alle können sich auch weiterhin auf den Heiligen Abend am 24.12. freuen. Aber, was sie noch nicht wissen: Die zweite Christvesper mit dem Krippenspiel der Jungen Gemeinde beginnt aus organisatorischen Gründen bereits um 16.15 Uhr.


UmweltTipp
Der Umweltausschuß unseres Kirchenkreises hat sich entschlossen UmweltTips in die Gemeinden zu tragen. Da diese Idee von Herrn Müller aus Baumschulenweg eingebracht wurde, möchten wir den ersten UmweltTip auch ganz schnell veröffentlichen. Sie dürfen gespannt sein, was Sie in den nächsten Monaten noch erfahren können.

Die richtige Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit ist ein Klimafaktor, den wir in Innenräumen leicht beeinflussen können. Dennoch ist es gerade die Luftfeuchtigkeit, die uns Probleme bereiten kann. Bei Werten unter 30 % können sich Krankheitskeime schnell ausbreiten und werden durch die trockenen Schleimhäute auch rascher aufgenommen. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 %. Bei diesen Werten fühlen wir uns am wohlsten. Werden sie überschritten, so empfinden wir das Raumklima als drückend und einengend. Die folgenden Anregungen sollen aufzeigen, was Sie zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit tun können:

Tip 1: Gerade zu Beginn der Heizsaison fällt trockene Luft besonders auf. Abhilfe schaffen hier wassergefüllte Tonröhren an den Heizkörpern. Achten Sie darauf, daß die Röhren immer gut gefüllt sind, bis Ihnen das Raumklima behaglich erscheint. Tip 2: Stellen Sie grüne Zimmerpflanzen auf, die nachweislich luftverbessernde Eigenschaften besitzen. Besonders das Zyperngras kann zu einer angenehmen Luftfeuchtigkeit beitragen.

Tip 3: Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit entsteht oft eine muffige Atmosphäre in Innenräumen. Die effektivste und zugleich billigste Methode heißt dann fünf bis zehn Minuten Stoßlüften. Dauerbelüftung sorgt nicht für einen effektiven Luftaustausch und damit auch nicht für eine angemessene Luftfeuchte.

Tip 4: Stellen Sie Ihre Möbel so auf, daß die Luft gut im Zimmer zirkulieren kann.

Tip 5: Ist die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung auch nach diesen Maßnahmen noch nicht richtig eingependelt, so können Sie den Kauf eines Klimagerätes in Erwägung ziehen. Informieren Sie sich jedoch in einem Fachbetrieb genau über die Funktionsweise solcher Geräte.

Tip 6: Um die Luftfeuchtigkeit überwachen zu können, sollten Sie sich ein Hygrometer anschaffen. Dieses Meßgerät zeigt Ihnen deutlich die aktuelle Luftfeuchte an. Allerdings sollten Sie dabei nicht vergessen, daß Ihr persönliches Wohlbefinden ein subjektiver Eindruck ist und nicht unbedingt vom Meßwert abhängt. QUELLE: Dr. Monika Altmeyer-Belz "Umwelttips" Ullstein, 1998


Fürbitte
Getauft wurden:
8. September Sarah Felicitas Kundt
8. September Hedwig Maria Letzig
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurden:
13. September Erna Hermine Anna Reeka, 94 Jahre
18. September Meta Frieda Otto, 83 Jahre
19. September Gustav Hermann Imm, 84 Jahre
26. September Anneliese Kuscher, 83 Jahre