Monatsgruß September 2001
 
 Monatsspruch
 Kinder von Tschernobyl
 Anonyme Alkoholiker
 Gottesdienst zum Schulanfang
 Eröffnung unseres Eine-Welt-Ladens
 Nachwuchs in der Gemeinde 
 Rentnerdampfer am 3. September
 Unsere Nachbargemeinde freut sich
 Erwachsenenunterricht
 Gemeindeleben: Rückblick
 Konfirmandenunterricht
 Blumenspenden zum Erntedankfest
 Ausstellung im Gemeindesaal
 Partnerschaftstreffen im September 
 Kirchgeld 2001
 Münzen der Welt zu “Brot für die Welt”!
 Geldfragen sind Glaubensfragen
 Fürbitte

Monatsspruch
Jesus Christus spricht: “Das Reich Gottes gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und in seinen Garten säte; und es wuchs und wurde ein Baum.” Lukas 13,19

Zum Senfkorngleichnis geht mir sofort wieder diese alte Geschichte durch den Kopf, die es in verschiedenen Fassungen gibt. Sehr schön hat sie der Liedermacher Gerhard Schöne vertont:
War’s Traum oder wirklich, als ich in dieser Stadt
irgendwo in Gedanken jenen Laden betrat?
Hinterm Tisch dieser Händler, wirkte irgendwie fremd,
verbarg mühsam zwei Flügel unterm lichtweißen Hemd.
Das Regal war bis unter die Decke voll mit Tüten und Schachteln gestellt.
Doch im Dämmerlicht konnt’ ich nicht sehen, was die eine um die andere enthält.

Nun, ich fragte den Händler: “Was verkaufen Sie hier?”
“Alles, was Sie sich wünschen; alles gibt es bei mir.
Das wonach Sie sich sehnen, was Sie froh machen kann,
was Sie schon nicht mehr hofften, alles biete ich an.”
O, wie hab ich mich da vor dem Händler
mit dem Wünsche-Aufsagen beeilt:
“Sie, ich möchte das Schweigen der Waffen und die Brötchen viel besser verteilt.

Mehr Verstand in die Köpfe, aus den Augen die Gier,
Eltern Zeit für die Kinder, Achtung vor jedem Tier,
helle Zimmer für alle, Arbeit je nach Talent...”
Als ich Luft holen wollte, sprach er: “Kleinen Moment!
Sicher haben Sie mich falsch verstanden.
Wie ich hör, woll’n Sie Früchte von mir.
Ach, nein, nein, ich verkauf keine Früchte,
nur die Samen dafür!”
(Gerhard Schöne, Der Laden, von der  CD “Die sieben Gaben”, Buschfunk-Vertrieb 1994)

Gerhard Schöne bringt es in dieser Geschichte wunderbar auf den Punkt: Was würden wir uns nicht alles wünschen, wenn es einen Laden gäbe, in dem alle unsere Wünsche, Sehnsüchte und Träume erfüllt werden würden? Das Paradies für alle - jetzt und gleich - hier auf Erden!
Das Reich Gottes - so sagt es Jesus - gleicht einem kleinen Senfkorn. Dieses Senfkorn hat in sich die Anlage, um einmal ein großer, kräftiger Baum zu werden. Doch bis es soweit ist, braucht das Korn guten Boden und ausreichend Wasser. Die kleine Pflanze benötigt Schutz und Halt gegen Wind und Wetter. Es ist also ein langer Weg des Wachsens und Gedeihens bis aus dem kleinen Korn ein Baum geworden ist. Eine intensive Pflege und Sorge ist von Nöten, daß die Saat gut aufgeht. Das Reich Gottes fällt eben nicht einfach so vom Himmel auf die Erde, und ebenso wird sich diese Welt nicht einfach so verändern, weil wir es uns so sehr wünschen. Aber gerade wenn wir uns sehnen, nach Frieden, Gerechtigkeit und nach der Bewahrung der Schöpfung, dann können wir intensiv mittun, daß die Saat, die die Welt fruchtbringend verändert, wachsen und gedeihen kann. Jede und jeder kann mittun bei der Sorge und Pflege um die kleinen Pflanzen der Liebe und der Hoffnung und des Glaubens. Guten Samen gibt es genug in dieser Welt. Ob die Pflanzen aufgehen und sogar Früchte tragen, das liegt an der Arbeit der Gärtner - das liegt an uns allen!
Mit diesen Gedanken grüßt Sie alle nach der Sommerpause

Ihr Vikar Steffen Madloch.


Kinder von Tschernobyl
10 Jahre Aktionskreis “Kinder von Tschernobyl”
Jubiläumsveranstaltung in Hirschluch am 11. August 2001

Die diesjährige Sommeraktion im Jugendheim Hirschluch zur Betreuung von Kindern aus der radioaktiv verstrahlten weißrussischen Region Gomel war die zehnte, die der Aktionskreis “Kinder von Tschernobyl” durchgeführt hatte.
Wie jedes Jahr fand auch jetzt, am 11. 8. 01, ein Tag der offenen Tür statt, an dem Interessierte die Gelegenheit hatten, sich über die Arbeit des Aktionskreises zu informieren. Zu dieser Jubiläumsveranstaltung waren viele Gäste geklommen, denen die Hilfe für die Kinder aus der verstrahlten Region am Herzen liegt und die in vielfältiger Weise die Arbeit des Aktionskreises durch aktive Hilfe, durch Geldspenden und durch organisatorisches Mitwirken unterstützt haben und weiter unterstützen.
Das Jubiläumsfest begann mit einem Gottesdienst, gehalten von Pastorin Rettig aus Werder bei Strausberg, dem als Predigttext Psalm 107 zugrunde lag. Dieser Psalm preist Gottes Hilfe, die alle Bereiche des Lebens durchdringt und neue Lebensmöglichkeiten schafft. Durch sowohl in deutscher als auch in russischer Sprache abgefaßte Liedtexte und Gebete in einem Faltblatt sowie durch die Übersetzung der Predigt durch Stefan Schulte fühlten sich auch die russischen Betreuerinnen und Kinder angesprochen.
Nach einer Mittagspause mit Suppe und Würstchen berichtete Frau Cyrus aus der Kirchengemeinde Galiläa, Friedrichshain, über die zehnjährige Arbeit des Aktionskreises. Aufgeschreckt durch die erschütternden Informationen von Sebastian Pflugbeil (dem früheren Umweltminister in der Regierung de Maizi-ère) über die Lage der Menschen im verstrahlten Gebiet um Tschernobyl faßte Frau Cyrus mit einer Gruppe engagierter Frauen aus der Kirchengemeinde Baumschulenweg den Entschluß, den betroffenen Menschen zu helfen. Da man inzwischen weiß, daß sich der Gesundheitszustand von Menschen – insbesondere von Kindern – die in einer verstrahlten Gegend leben, spürbar verbessert, wenn sie sich einige Wochen in einem unbelasteten Gebiet aufhalten, entstand der Plan, Kindern aus der weißrussischen Region Gomel einen drei- bis vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Es formierte sich 1991 ein Aktionskreis – dem sich im Laufe der Jahre weitere Helfer anschlossen, auch aus der Jungen Gemeinde Galiläa, der jeden Sommer wechselnde Kindergruppen aus der Region Gomel einlud und in verschiedenen kirchlichen Heimen betreute, seit 1997 in Hirschluch. Bei der Auswahl der Kinder war man bestrebt, besonders Kinder aus sozial schlecht gestellten Familien zu betreuen. 1996 kam der Russischlehrer als besonders engagierter Mitarbeiter hinzu, der auch seine Schüler für die Mitarbeit begeistern konnte.
Ein krönender Abschluß des Tages der offenen Tür waren – wie immer – Darbietungen der Kinder, die von den russischen Betreuerinnen einstudiert wurden und mit viel Beifall aufgenommen wurden.
Das Fest war von Dankbarkeit erfüllt darüber, daß in all den Jahren keine Zwischenfälle aufgetreten waren, daß man immer wieder den Mut hatte, weiterzumachen und dafür, daß sich stets Helfer fanden und genügend Spenderngelder kamen. Es muß erwähnt werden, daß seit Bestehen des Aktionskreises insgesamt mehr als 300.000 DM für die Kinder von Tschernobyl gespendet wurden.

Walter Feldmann


AA-Meeting jeden Montag
in unserem Gemeindesaal
„Die Anonymen Alkoholiker" (Selbsthilfegruppe) treffen sich seit Juni jeden Montag 17 bis 19 Uhr in unserem Gemeinderaum, Baumschulenstraße 82/83. Jede Frau und jeder Mann, die/der den aufrichtigen Wunsch hat, mit dem Trinken aufzuhören, ist herzlich willkommen. AA ist 1935 in Amerika entstanden, einfach dadurch, daß sich zwei hoffnungslose Säufer - ein Arzt und ein Börsenmakler - getroffen haben und dabei zu ihrer großen Überraschung feststellen durften: so lange wir miteinander reden, müssen wir nicht trinken. Der Sucht-Druck ist weg! So funktioniert AA inzwischen auf der ganzen Welt, auf der Grundlage eines einfachen spirituellen Zwölf-Schritte-Programms. Viele Freunde sind davon überzeugt, daß AA ein Geschenk einer Höheren Macht an die Menschen ist. Allein in Berlin und Brandenburg gibt es über hundert AA-Gruppen, und eine
nun also auch in Baumschulenweg. Bei AA herrscht große Freiwilligkeit. Niemand wird zu irgend etwas gezwungen, man muß nicht Mitglied werden und nur das von sich preisgeben, was man selber will. Man spricht einander mit dem Vornamen an und bleibt ansonsten anonym. Wir erhalten uns durch eigene Spenden, auch die sind freiwillig. Wer nichts hat, muß nichts geben. Wir glauben an die positive Führung einer Höheren Macht, und daran, daß wahre Hilfe einzig darin besteht, den Anderen in die Lage zu versetzen, sich
selbst zu helfen. Jedes unserer Meetings endet mit dem Gelassenheitsspruch:
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
PS: An jedem ersten Montag im Monat ist die Gruppe offen, das heißt:
Angehörige, Freunde von Alkoholikern oder sonstige Interessierte sind herzlich willkommen.“


Möchte gern Brücken bauen
Unter diesem Motto wollen wir recht herzlich einladen zu einem
Gottesdienst zum Schulanfang für Kinder und Erwachsene
am Sonntag, dem 9. September 2001 um 10 Uhr.
Anschließend möchten wir im Pfarrgarten den Start in die neue Saison feiern. Wir wollen miteinander reden, spielen und grillen und gegen
14 Uhr mit dem Kaffeetrinken schließen.
Damit es uns allen gutgeht, bitten wir Sie etwas für das Grillbufett oder das Kaffeetrinken (Baguette, Salate, Saucen oder Kuchen)  mitzubringen.
 (Bitte im Gemeindebüro melden)
Für Grillgut und Getränke sorgen wir.
 Wir  freuen uns auf einen schönen Start ins neue Schuljahr.
A. Eberhardt, S. Madloch, R. Kees


Eröffnung unseres Eine-Welt-Ladens
am 16. September 2001
Vielleicht haben Sie es ja bemerkt - die Bauarbeiten im Gemeindehaus gehen ihrem Ende entgegen. Ursprünglich dachten wir, daß wir im Mai die neuen Räumlichkeiten nutzen könnten, aber wie das bei jedem Bau so ist, so gab es auch hier Verzögerungen und Schwierigkeiten. Nichtsdestotrotz wollen wir uns ein Ziel setzen und werden am Sonntag, dem 16.September 2001 im Anschluß an den Gottesdienst unseren Eine-Welt-Laden, der bisher in der Fennstr.31 bei der Gossner Mission gewesen ist, feierlich eröffnen.
In der Hoffnung, nicht auf einen erneuten Bauabschnitt anzustoßen, sondern auf einen schönen fertigen Laden, freuen wir uns, wenn Sie an diesem Sonntag dabei sein können.
Friedlieb Anklam


Nachwuchs in der Gemeinde
Thomas und Astrid Buchhammer aus dem Mahonienweg
haben eine kleine Lara.

Sie ist am 3. Juli um 8.07 Uhr geboren
worden und wog 3830g.


Steffen und Christiane Madloch
haben eine kleine Johanna

und schreiben uns:
"Unser Warten hat ein Gesicht bekommen, unsere Freude ein Gegenüber, unsere Hoffnung sichtbare Gestalt:
Johanna wurde am 14. Juli geboren."


Rentnerdampfer am 3.September
Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide und Oberschöneweide gehen gemeinsam auf große Fahrt in den Westen.
Es sind noch einige Plätze frei, für die, die sich noch spontan anmelden wollen. Nähere Informationen stehen im Monatsgruß Juli/August oder sind im Gemeindebüro zu erfragen.


Unsere Nachbargemeinde freut sich
Seit 1.August ist die durch den Weggang von Pfr.Ziebarth vakante 50%ige Pfarrstelle in Treptow wieder besetzt.
Darum lädt unsere Nachbar- und Muttergemeinde herzlich ein zum

Einführungsgottesdienst von Frau Pfarrerin Maren Sachau
am 9.September um 15 Uhr. Anschließend an den Gottesdienst ist Gelegenheit, Grüße und Glückwünsche auszusprechen und bei einem Imbiss ins Gespräch zu kommen.


Erwachsenenunterricht
Im Oktober soll wieder ein neuer Kurs Evangelischer Erwachsenenunterricht starten. In vierzehntägigem Rhythmus werden entweder montags oder mittwochs – je nach Möglichkeiten der Teilnehmenden - bis zur Sommerpause 2002 die wichtigsten Grundlagen und Texte des christlichen Glaubens besprochen. Interessenten melden sich bitte zur Terminfestlegung im Gemeindebüro.


Gemeindeleben Rückblick
Gemeindeausflug im Spreewald


beim Spreewaldausflug gings uns gut

mal mit Sonnenschein

und mal mit Regen unter der Plane

Sommerfest im Pfarrgarten

Selbst das Wetter spielte mit, denn es war ja, wie man sieht, zum Thema gemacht worden.


Konfirmandenunterricht
In der ersten Woche nach den Ferien, treffen sich alle Gruppen zur gewohnten Zeit. Wir müssen dann gemeinsam sehen, ob die Zeiten sich mit dem jeweiligen Stundenplan vertragen.
Der Konfirmandenunterricht der 7.Klasse beginnt mit einem Eltern-und Konfirmandenabend am 5.September 19.00 Uhr im Gemeindesaal.
Eingeladen sind alle die Jugendlichen unserer Gemeinden, die evangelisch getauft sind, aber auch alle, die (noch) nicht getauft sind, aber aus einem evangelischen Elternhaus kommen, und ihre Eltern. Selbstverständlich sind auch alle darüber hinaus eingeladen, sofern sie Interesse haben.
Auch solche, die  bisher noch nicht oder nur zeitweise an der Christenlehre teilgenommen haben, werden eingeladen, den Neustart als einen möglichen Einstieg in die Kirchengemeinde zu nutzen.
Der Konfirmandenunterricht wird bei wöchentlichem Rhythmus ca. zwei bis zweieinhalb Jahre dauern. Er wird für die Gemeinden Baumschulenweg und Treptow gemeinsam je nach Beteiligung in Baumschulenweg oder in Treptow angeboten. Das Treffen am 5.September ist besonders wichtig: Wir müssen einen Termin finden (1 1/2 Stunden in der Woche), an dem möglichst alle Beteiligten können, denn wir wollen, daß niemand wegen des Termins wegbleiben muß.


Blumenspenden zum Erntedankfest...
...nehmen wir gerne am  Freitagvormittag oder Samstagnachmittag bis spätestens 17 Uhr entgegen.


 
“Was vom König übrigblieb” -
Ausstellung im Gemeindesaal
Ab 7. Oktober werden in unserem Gemeindesaal Bilder auf Leinwand und Papier von Susanne Hampe zu sehen sein.
Susanne Hampe wurde 1967 in Dresden geboren. Sie studierte von 1989-94 in der Fachrichtung Bühnenbild an den Kunsthochschulen in Dresden und Berlin-Weißensee und schloß ihr Studium 1994 in Berlin mit einem Diplom ab. Nach Arbeit am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin als Bühnenbildnerin, ist sie seit 1995 als freiberufliche Malerin in Berlin tätig. Ihre Arbeiten waren u.a. in Berlin, Potsdam, München, Magdeburg, Dresden, Darmstadt, San Diego (USA) und zuletzt in Grimma zu sehen.
Sie wohnt mit ihrer Familie in unserer Gemeinde und nimmt aktiv am Gemeindeleben teil u.a. arbeitet sie in unserem Team des Monatsgrußes mit.
Was ist vom Menschen – dem “König” der Schöpfung - in unserer Zeit noch übrig? Die Auflösung traditioneller Rollen, Bindungen und Sicherheiten drängt zur Neuordnung. Kleinere und größere Königreiche entstehen. Die Karten sind schon  gemischt aber noch nicht verteilt. Was also blieb? Eine endgültige Antwort wird hier auch nicht geliefert – dem Betrachter bleibt allerdings die Möglichkeit, die Bilder Schicht für Schicht freizulegen und aus der Unbestimmtheit einer Vielzahl von Alternativen zu wählen.
Die Ausstellung wird am 7. Oktober nach dem Gottesdienst mit einer kleinen Vernissage eröffnet – Sehen sie selbst nach, was vom König übrigblieb.


Partnerschaftstreffen im September
Vom 27. bis zum 30. September ist es wieder soweit, wir haben unsere Freunde von der Partnergemeinde aus Emmen zu Gast. Es kommt eine große Gruppe von etwa  20 Personen mit der Bahn zu uns. Leider haben sich die Freunde aus Usti bisher nicht gemeldet, so dass wir diesmal vielleicht auf ihre Gegenwart verzichten müssen.
Unsere Freunde kommen bereits am Donnerstag gegen Abend in Baumschulenweg an, damit wir den Freitag zur vollen Verfügung für “Touristische Programme” haben.
Wir wollen in zwei getrennten Gruppen Höhepunkte von Berlin-Brandenburg erleben:
Natur und Technik”: Besuch des Cargo-Lifters bei Brand, der riesigen Montagehalle für zukünftige Frachtluftschiffe, danach Burg mit seinen musealen, landschaftlichen und gastronomischen Besonderheiten, auch ein Picknick im Grünen ist vorgesehen.
Natur und Baukunst”: Besuch von Potsdam mit seinen Sehenswürdigkeiten wie Holländerviertel, Russenkolonie, Belvedere und natürlich der BUGA.
Zu diesen beiden Touren sind selbstverständlich auch Gemeindeglieder recht herzlich eingeladen, die nicht im Arbeitskreis Ökumenische Partnerschaft mitarbeiten. Wir möchten die Interessenten nur bitten, sich rechtzeitig im Gemeindebüro anzumelden, damit wir die notwendigen organisatorischen Vorbereitungen treffen können. Bei der Anmeldung erfahren Sie auch Details wie Startzeitpunkt, Treffpunkt und Unkostenbeitrag.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Begegnung und auch wieder für die gesamte Gemeinde ist ein Gemeindeabend am Samstag mit Abendbufett. Hier können sich alle interessierten Gemeindeglieder in zwangloser Runde mit unseren Gästen austauschen. Dazu erbitten wir Salate.
Ein Treffen zwischen christlichen Partnern beschränkt sich natürlich nicht auf puren Tourismus und persönliches Kennen lernen. Das Wochenende ist ja Erntedankfest, so werden wir am Sonnabend zusammen mit unseren Gästen einen Beitrag für den festlichen Gottesdienst am Sonntag vorbereiten. Nach diesem festlichen Gottesdienst ist bei Kaffee und gemeinsamem Mittagessen noch einmal Gelegenheit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Dazu brauchen wir Kuchenspenden. Wir hoffen, dass möglichst viele Ge-meindeglieder von diesen Angeboten Gebrauch machen.
Rolf Letzig


Kirchgeld 2001
In diesen Tagen verschicken wir wieder unsere Kirchgeldbriefe und erinnern alle Gemeindeglieder, die nicht über die Lohn- und Einkommenssteuer Kirchensteuer bezahlen und noch nicht Kirchgeld gezahlt haben, an die Kirchgeldzahlung. Darum hier noch einmal ein paar Informationen: Alle, die nicht über die Lohn- und Einkommenssteuer Kirchensteuer bezahlen, werden mit dem Kirchgeld um ihren finanziellen Beitrag zur Gemeindearbeit und die Unterhaltung der Gebäude gebeten. Diese Regelung war im westlichen Teil unserer Landeskirche fremd. Im Zusammenhang der Harmonisierung zwischen Ost und West wurde das Kirchgeld aber auch in Westberlin eingeführt, jedoch mit der Einschränkung, daß der GKR jeder Gemeinde festlegen kann, ob er Kirchgeld erhebt, oder nicht. Daher rührt die irrige Annahme, das Kirchgeld sei eine freiwillige Gabe. Richtig ist, daß da, wo der GKR die Erhebung des Kirchgeldes beschlossen hat – und das hat er für unsere Gemeinde - die Kirchgeldzahlungen für die nicht über die Steuer zur Kirchensteuer veranlagten Gemeindeglieder verbindlich ist. Damit es einigermaßen gerecht zugeht, gibt es eine von unserer Landessynode festgesetzte Höhe: 5% des Januareinkommens sind das Kirchgeld für das ganze Jahr.
Die Rentnerinnen und Rentner erreichen wir über unsere Gemeindekartei, indem wir einfach nach dem Alter gehen, aber alle anderen, die Einkommen haben, aber keine Steuern bezahlen, erreichen wir nicht. Darum bitten wir auf diesem Wege alle
Studenten, Arbeitslosen, Zivildienstleistenden, Bundeswehrsoldaten, Vorruheständler, Mütter bzw. Väter
im Erziehungsurlaub:
Bitte kommen Sie in unser Büro und zahlen Sie das Kirchgeld. Wir brauchen jede Mark.
Während von den Kirchensteuern nur ein gewisser Prozentsatz in der Gemeinde ankommt, können wir das Gemeindekirchgeld ganz behalten.
Mit dem Kirchgeld bezahlen wir Strom und Gas, kaufen Bücher und Arbeitsmaterialien, unterstützen Fahrten von Gemeindegliedern - jung und alt - kaufen Papier und zahlen Porto. Darum ist das Gemeindekirchgeld so wichtig für uns.
Danken wollen wir allen, die in den vergangenen Jahren treu ihren Teil dazu beigetragen haben, daß unsere Arbeit getan werden kann.
Ihr Pfarrer Kees

“GO, GO, GO! Jetzt ummünzen!”
Münzen der Welt zu “Brot für die Welt”!
Ab 1. Januar 2002 löst der EURO die D-Mark als gesetzliches Zahlungsmittel ab. Während einer Übergangsfrist bis Februar 2002 wird die D-Mark noch von Banken und dem Einzelhandel akzeptiert. Aber was machen Sie mit Ihren übrigen Liren, Schillingen, Gulden, Peseten, Drachmen, Francs und den anderen Währungen der EURO-Zone, die Sie von Ihrem Urlaub noch übrig haben und in Ihrem nächsten Urlaub nicht mehr nutzen können und die damit für Sie “wertlos” werden?
Spenden Sie Ihr europäisches Restgeld an “Brot für die Welt” und helfen Sie damit notleidenden Menschen in den armen Ländern des Südens. Die Aktion “Brot für die Welt” sammelt in ganz Deutschland restliches Urlaubsgeld, tauscht es rechtzeitig um und unterstützt damit eine Vielzahl von Hilfsprojekten in der Welt. Dabei kommt es auf jede einzelne Münze und jeden einzelnen Schein an, denn auch noch so kleine Beträge tragen zu mehr Gerechtigkeit in unserer Einen Welt bei. Und je mehr Menschen sich an der Aktion “GO, GO, GO! Jetzt ummünzen!” beteiligen, umso mehr Hilfe kann natürlich geleistet werden. Wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen wollen und Ihr restliches Urlaubsgeld nicht “wertlos” werden soll, dann können Sie dieses Geld im Gemeindebüro in ein großes Sammelglas einwerfen. Vielen Dank für Ihre Spenden!
Die Menschen in Not zählen auf uns!
Vikar Steffen Madloch


Geldfragen sind Glaubensfragen
Unter dieser Überschrift lade ich im Herbst zu sechs Abenden alle Interessierten aus den Gemeinden unserer Region herzlich ein.  Immer und überall haben wir mit Geld zu tun. In den meisten Nachrichtensendungen wird neuerdings live zur Börse nach Frankfurt geschaltet. Für manche sind das böhmische Dörfer, für andere sind die Nachrichten von der Börse das Lebenselixier. Auch alle, die nicht mit Aktien spekulieren, stecken doch überall mit drin im Geldsystem. Wir sind mit unseren Ersparnissen, unseren Gehältern, mit Renten und Versicherungsbeiträgen ein Teil unseres Geldsystems. Wir nehmen vieles unhinterfragt in Anspruch. Vieles durchschauen wir schlichtweg nicht und können es deshalb auch nur schwer beurteilen. Doch auch zum Geld mit seinen positiven und negativen Auswirkungen hat die Bibel etwas zu sagen. Manchmal kann man staunen, wie aktuell manche Aussagen sind, wenn man sie zu lesen versteht. Mitglieder der Arbeitsgruppe “Ökonomie und Kirche” unserer Landeskirche und weitere kompetente Gesprächspartner werden uns informieren und zu Gesprächen zur Verfügung stehen, um mit uns über des Bundesdeutschen liebstes Thema “Das liebe Geld” nachzudenken. Wir wollen uns informieren lassen und die gängige Praxis und unser eigenes Verhalten an christlichen Grundaussagen prüfen. Im einzelnen sind folgende Themen und Termine geplant, wobei leider aus Termingründen der angestrebte vierzehntägige Rhythmus nicht ganz einzuhalten war, da zwei Referenten nur im September konnten:
 
18.9.  Der EURO kommt –  Warum?  Wozu? Wem nützt er? 
Dr. Andreas Kees, Finanzwirt bei   der EU i.R. 
25.9. Geld regiert die Welt – wie unser  Finanzsystem funktioniert 
Dr. Douwe Rosenberg 
2.10.  Das elfte Gebot “Du sollst keinen   Zins nehmen” 
Dr. Dietrich Schirmer, Theol.  i.R.
16.10.  Das vierte Gebot und unsere   Rentenpraxis 
Dr. Barbara Hähnchen, 
Diplomlandwirtin i.R. 
30.10.  Rendite und Profite – Von Narren,   die Scheunen bauen und anderen   Spekulanten 
Hans Murrl, Volkswirt i.R. 
13.11.  “Sorget nicht” contra “Sicher  heit” – Ein Blick auf unser   Versicherungssystem 
Dr. Hähnchen / Dr. Schirmer 
27.11. Investieren in Gerechtigkeit – wo  hin mit dem Spargeld? 
Siegwart Kriebel, 
Geschäftsführer des oikocredit   Förderkreises Nordost 

Die Abende finden jeweils von 19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im Gemeindesaal der Baumschulenweger Gemeinde statt.


Fürbitte
Kirchlich bestattet wurden:
am 18.07. Hans Gläser im Alter von 90 Jahren,
am 20.07. Helgard Dietrich im Alter von 69 Jahren,
am 29.08. Erna Bühn im Alter von 94 Jahren.
Getauft wurden:

am 19.07. Marius Christian Alexander Englert und
Marian Theodor Böhnke.

Getraut wurden:

am 28.07. Ralf und Katrin Seidler aus der Scheiblerstraße.



Siehe auch Termine
 
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