TREFFEN ZUR INTEGRATIONSHILFE


Kaehler

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Evangelische Kirchenkreis Lichtenberg–Oberspree wendet sich an Sie, die Sie sich in der Arbeit mit geflüchteten Menschen engagieren. Es soll nun ein 'kommunikatives Netzwerk' aufgebaut werden. Damit können Informationen ausgetauscht und gemeinsame Projekte angepackt werden.

Nach den ersten Phasen der Arbeit mit Geflüchteten der letzten Jahre, bei denen es vorrangig um die Unterbringung ging, stehen nun Schritte der Integration an. Insofern läßt sich Ihre – zumeist ehrenamtliche – Arbeit als „Integrationshilfe” verstehen: Aufgaben des Spracherwerbs, der Rechtsberatung, medizinischen Versorgung, Wohnungssuche, Entwicklung einer beruflichen Perspektive, Betreuung und Ausbildung, bzw. Studium der Kinder stehen hier im Vordergrund. Und immer ist der Aufbau sozialer Kontakte eine bleibende Herausforderung, Kontakte von Mensch zu Mensch. Um Ihnen, die Sie jetzt schon in dieser Arbeit engagiert sind, oder sich noch engagieren möchten, dabei zu helfen, sollen durch das kommunikative Netzwerk Informationen ausgetauscht oder auch Treffen verabredet werden können. Häufig geht es bei der Integrationshilfe um die Weiterleitung von aktuellen Informationen, die gemachten Erfahrungen mit einzelnen Heimbetreibern und -Leitungen, Hilfsangebote, wo gibt es Wohnraum, gespendete Artikel, Rechtsbeistand? etc. In Abstimmung mit Hans–Georg Furian, unserem Superintendenten, lädt der Kirchenkreis Sie daher ein, sich während der Feierlichkeiten des Reformationsjubiläums.

am 31.Oktober 2017
ab 16 Uhr im Astrid-Lindgren-Saal des FEZ Wuhlheide

für etwa eine halbe Stunde treffen. Mehr als ein Treffen und ein recht konzentrierter Austausch wird also nicht stattfinden können. Anschließend beginnt dort bereits ab 16 Uhr 30 die Podiumsrunde mit dem Herrn Bürgermeister Oliver Igel und anderen. Doch hoffe ich, dass es uns gelingt, die Kontaktdaten zu sammeln: es besteht die Möglichkeit, sich in eine Liste einzutragen bzw. alternativ einen vorbereiteten Zettel (persönlich oder durch andere) mit Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) abzugeben. Selbstverständlich können Sie auch jederzeit Ihre Daten per Mail durchgeben: suptur@kklios.de

In dieser Weise soll dann ein E–Mail–Verteiler entstehen, durch den wir gemeinsam aktuelle Informationen und Kooperationen schnell austauschen können. Um das Ganze nun in die Tat umzusetzen, ergeht dieser Brief an die Gemeinden und PfarrerInnen, der von dort hoffentlich an die Integrationshelfer weitergeleitet werden soll. Bitte leiten Sie ihn an andere Ihnen Bekannte weiter – selbstverständlich auch, wenn sie nicht zur Kirche gehören.

herzliche Grüße,
Ulrich Kastner





Rainer Schnell