Monatsgruß Juli und August 2003
 Monatsspruch
 Bischof Huber bedankt sich
 Wort des Bischofs auf der Frühjahrssynode
 Zwei Highlights auf dem Kirchentag
 ÖKT 2008?
 Malrüste Pfingsten 2003 in Quitzöbel
 Liebe Eltern, liebe Kinder,...
 Liebe Ruhe- und Vorruheständler,...
 Ein neuer Mitarbeiter stellt sich vor
 unsere Orgelmusiken im Sommer
 Wieder einmal ein besonderer Gottesdienst
 Auf den Spuren des Apostels Paulus durch Griechenland
 Dampferausflug am 1. September 2003
 Gemeindeausflug am 31. August
 JG-Rüste in Mötzow
 Gespräche über den Glauben - in neuer Besetzung
 Gottesdienst zum Schulanfang
 Rückblick Rentnerrüste
 Ein Kind ist ein Engel
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
HÖRT DAS WORT NICHT NUR AN, SONDERN HANDELT DANACH. JAKOBUS 1,22
"Sie predigen Wasser und saufen Wein!" Diesen Eindruck machen nicht nur Pfarrer. "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?" Diesen Eindruck machen nicht nur Politiker. Nichts predigt so sehr wie unser Tun. Nicht, ob ich jeden Sonntag zur Kirche gehe, nicht ob ich jeden Tag in der Bibel lese, nicht ob und wie oft und wie intensiv ich bete, interessiert meine Nachbarn, meine Kollegen und Mitmenschen, sondern wie ich bin, wie ich mich verhalte, wie ich Konflikte aushalte und löse. Dann sehen sie darauf, ob ich zum Gottesdienst gehe, ob ich Bibel lese, ob ich bete. Unsere Mitmenschen haben ein sehr feines Gespür dafür, ob unser Tun mit dem übereinstimmt, was wir hören und sagen. "Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach." Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, zu der Jakobus uns hier auffordert. Hören, horchen und gehorchen, sind nicht umsonst vom Wortstamm her verwandt. Und dennoch wurde der Jakobusbrief in der Theologiegeschichte des öfteren arg gescholten. Eine "stroherne Epistel" nannte Martin Luther ihn, weil er die Verbindlichkeit derTat so betonte. Schon im zweiten Jahrhundert hat man lange gezögert, ihn in den Kanon der verbindlichen Schriften aufzunehmen, besonders wegen des Mißverhältnisses zur Botschaft des Paulus von der vergebenden Liebe Gottes und der Rechtfertigung allein aus Glauben. Aber auch bei Paulus heißt es vom Glauben, daß er in der Liebe tätig werden muß. Und die Gleichnisse Jesu - vom reichen Mann und dem armen Lazarus und das vom großen Weltgericht (was ihr getan habt...., bzw. was ihr nicht getan habt....) - zeigen sie nicht auch, dass es ganz und gar auf unser Tun ankommt. Und Jesus steht da ganz und gar in der Reihe der alttestamentlichen Propheten: Amos, Micha. "Daß wir nicht Hörer nur allein des Wortes, sondern Täter sein" - darauf kommt es schon an. Und wer mit der paulinischen Rechtfertigung allein aus Glauben unserem Glauben die Dimension des Dienstes absprechen will, hat Paulus und Jesus nicht verstanden und nimmt vielleicht seine fromme Innerlichkeit allein als Vorwand, sich nicht kümmern zu müssen. Ich wünschte mir manchmal, man würde mich mal fragen: "Warum bist du so, und nicht wie alle anderen, die sich mit ihren Ellenbogen durch die Welt boxen?" aber, das fällt wohl niemandem auf, daß ich mich bemühe, als Christ in dieser Welt zu leben. Aber wenn ich mich nicht bemühen würde, dann, ja dann wären die Kritiker schnell dabei: "Das will ein Christ sein, der ist ja genauso 'Schwein in dieser Welt' wie alle anderen." Ja, das Positive fällt eben nicht auf. Das Negative dagegen, macht Schlagzeilen, hat sogar Chancen in die Medien zu kommen. Ob es uns gelingt, einmal mit unserem positiven - menschlichen, christlichen - Verhalten aufzufallen? Versuchen Sie es doch mal. Es lohnt sich.
Ihr Reinhard Kees


Bischof Dr. Wolfgang Huber bedankt sich bei den Gemeinden für ihr Engagement beim Kirchentag
Liebe Schwestern und Brüder Gott sei Dank für das Erleben des Ersten Ökumenischen Kirchentages in Berlin und für die Ermutigung, die von ihm ausging! Und Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für Ihren Beitrag zum Gelingen dieses großen Ereignisses! So viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer; so viele Gäste und Interessierte kamen von überall her! So viele Menschen machten sich aus unseren Gemeinden auf den Weg! Von den vielen Veranstaltungen wurden die Gottesdienste besonders intensiv besucht. Es ist uns Christen gelungen, tagelang das Bild der Stadt zu prägen, friedlich und fröhlich. Wir haben Schlagzeilen gemacht mit dem, was wir sind und wie wir sind: eine betende und arbeitende Gemeinschaft aus Gläubigen verschiedener Konfessionen, die das Gespräch mit der Welt, mit Andersgläubigen und mit Nichtglaubenden sucht. Im Umgang mit Glaubensfragen wie mit politischen und gesellschaftlichen Fragen hat sich gezeigt, dass uns Christen das Bekenntnis zu Jesus Christus als unserem Herrn und Heiland eint. Auf dem Hintergrund dieser Gemeinsamkeit können wir in Freiheit die bleibenden Unterschiede zwischen den Konfessionen wahrnehmen. Unterschiedliche Antworten auf große Menschheitsfragen wurden während des Ökumenischen Kirchentags vorgebracht; der Gemeinsamkeit hat das keinen Abbruch getan. Erste Rückmeldungen von Einzelnen und aus Gemeinden zeigen mir, dass die Rolle der Gastgebenden nicht nur viel Mühe und Arbeit gemacht, sondern auch große Freude ausgelöst hat. Den vielstimmigen Dank für das herzliche Willkommen beim Abend der Begegnung gebe ich gerne an Sie weiter. Die bunte Vielfalt der Darbietungen und Bewirtungen aus Gemeinden in Stadt und Land war für mich selbst wie für viele andere sehr beeindruckend. Es würde Seiten füllen, alle Aktivitäten aus unserer Landeskirche einzeln zu würdigen, die ein dankbares Echo gefunden haben und verdienen. Doch statt einer Aufzählung, die in jedem Fall unvollständig bliebe, sei allen, jedem Einzelnen, jeder Einzelnen einfach herzlich gedankt: Das Geschenk des Segens Gottes war während dieser Tage deutlich zu spüren, hoffentlich auch für Sie ganz persönlich. Immer wieder heißt es, dass Kirchentage wie Karawanen kommen und dann weiterziehen. In gewisser Weise trifft das auch für den Ersten Ökumenischen Kirchentag zu. Viele, die dieses herausragende Ereignis mit geprägt haben, haben Berlin inzwischen wieder verlassen und sich anderen Aufgaben zugewandt. Wir, die wir dem Ort des Geschehens nahe bleiben, stehen vor der Aufgabe, die ökumenischen Erfahrungen des Kirchentages als eine gute Saat zu hegen und zu pflegen. In unsere Hände ist es gelegt, aus den ökumenischen Erfahrungen dieser Tage Früchte wachsen zu lassen. Das Bewusstsein, dass wir in Christus eins sind, wird uns immer stärker zusammenführen. Diese Tage haben uns dazu ermutigt, unser Bekenntnis zu Christus unter die Leute zu bringen und unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. "Ihr sollt ein Segen sein!" Das war nicht nur das Motto dieses Ersten Ökumenischen Kirchentages. Als Zusage und Auftrag gilt es über den Tag hinaus. Dafür, dass diese Zusage weiterwirkt und dass dieser Auftrag uns alle erfüllt, erbitte ich Gottes Hilfe. In großer Dankbarkeit und mit herzlichen Segenswünschen grüßt Sie
Ihr Dr. Wolfgang Huber


Das Wort des Bischofs auf der Frühjahrssynode 2003
Resüme des 1. Ökumenischen Kirchentages 2003 Ein Auszug aus der Rede: "Kein einzelner kann die Vielzahl der Veranstaltungen, aus denen der erste Ökumenische Kirchentag bestand, überschauen und sich aus eigenem Erleben ein wirklich umfassendes Bild machen. So unterschiedlich deshalb die Ausschnitte sein mögen, auf deren Grundlage dieses Ereignis beurteilt wird, so stimmen doch fast alle Einschätzungen in dem Ergebnis überein: Dieser Kirchentag ist über alle Hoffnungen hinaus gelungen. Viele Zehntausende von Menschen haben diese Tage durch ihr persönliches Engagement geprägt. Die christlichen Gemeinden in Berlin und Brandenburg, aber ebenso auch die staatlichen und kommunalen Stellen haben sich als gute Gastgeber erwiesen. In einem Brief an all unsere Gemeinden habe ich meine Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht. Mein herzlicher Dank gilt allen Einzelnen, die sich in unserer Kirche für dieses Ereignis eingesetzt und es zu ihrer eigenen Sache gemacht haben. Vorbereitung und Verlauf haben in sich selbst dem ökumenischen Miteinander in unserer Region wohl getan. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Kirchentage, aber auch im Miteinander der Kirchen hat begonnen. Besonders gut waren die Gottesdienste besucht. Vom Eröffnungsgottesdienst vor dem Brandenburger Tor über den ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Gendarmenmarkt bis hin zum Abschlussgottesdienst vor dem Reichstag spannte sich ein eindrücklicher Bogen. Das gemeinsame Bekenntnis der Christen bleibt als das zentrale Geschehen dieser Tage in Erinnerung. Die gottesdienstliche Gemeinschaft, die Verbundenheit am Tisch des Herrn eingeschlossen, wurde intensiver und vielfältiger erlebt, als eine vor allem durch die Medien gesteuerte Aufmerksamkeit auf zwei einzelne Gottesdienste in der Gethsemanekirche glauben machen wollte. Der Wille zur Gemeinsamkeit war unübersehbar. Nur wer würdigt, was sich ökumenisch in diesen Tagen vollzog, hat gute innere Gründe dafür, auch das anzusprechen, was noch fehlt: eine Gemeinschaft am Tisch des Herrn, zu der sich die beteiligten Kirchen aus der gemeinsamen Einsicht bekennen, dass Jesus Christus selbst an diesen Tisch einlädt. Aber schon jetzt war zu spüren: "Gott loben, das ist unser Amt." Das gemeinsame Amt der Christenheit zum Lob Gottes hat größeres Gewicht als die fortbestehenden Unterschiede im Verständnis besonderer kirchlicher Ämter. Damit werden die Differenzen zwischen den Kirchen nicht gegenstandslos. In großen theologischen Debatten waren die eigenständigen Profile evangelischer und katholischer Theologie deutlich zu spüren. Unübersehbar hat sich gezeigt: Die Ökumene der Zukunft wird keine Einheitsökumene sein; versöhnte Vielfalt heißt das Ziel. Der Ökumenische Kirchentag hatte theologische Tiefe, aber er war zugleich von politischer Geistesgegenwart geprägt. Den drängenden Themen unserer Gegenwart wie dem sozial- und wirtschaftspolitischen Reformstau, der Verantwortung für den Frieden, den Herausforderungen von Migration und Asyl, der Zukunft der Familie, den Anforderungen an eine zeitgemäße Bildungspolitik hat er sich gestellt. Die europäische Dimension hat den Kirchentag geprägt. Die Frage nach den geistigen und religiösen Grundlagen einer künftigen europäischen Verfassung wurde nachdrücklich angesprochen. In einer viel beachteten Veranstaltung haben die Kirchen in Deutschland sich auf die Charta Oecumenica verpflichtet. Die Stärkung der Gemeinschaft aller christlichen Kirchen, also auch der orthodoxen Kirchen, im größer werdenden Europa ist ihr Ziel. Besonders hat mich in diesen Tagen begeistert, dass so viele junge Menschen nach Berlin gekommen sind. "Ich glaub nix - mir fehlt nix": diese Einstellung prägt keineswegs die junge Generation im Ganzen. Der nimmermüde Einsatz der jungen Ordner und Helfer war dafür ein wunderbares Symbol. In ihrer fröhlichen Interessiertheit und ihrer ernsthaften Dialogbereitschaft haben mich die Menschen beeindruckt. Ob der Kirchentag eine Stadt wie Berlin prägen könne, hat man gefragt. Die Antwort heißt: Ja, und zwar auf eine sehr sympathische Weise. Daswird dem Zeugnis der Kirchen gut tun, über den Tag hinaus.
Ihr Dr. Wolfgang Huber


Zwei Highlights auf dem Kirchentag
Gelebter Glaube kennt keine konfessionellen Vorbehalte und Einschränkungen, das spürte man auf dem ökumenischen Kirchentag allenthalben. Höhepunkte für mich waren die Reden zweier katholischer Theologen, die wegen ihrer Auffassung von dem, was ihre Kirche sein sollte, von den Kirchenoberen an ihrem Mitwirken in ihrer Amtskirche gehindert werden: Eugen Drewermann und Hans Küng. Drewermanns Thema war die Bergpredigt Jesu (Math,7 - 8), die in ihrer großartigen Anlage wie ein gregorianischer Gesang anmutet (A. de Saint-Exupery). Drewermann hat die Gabe, seine Zuhörer so zu fesseln, wie einst Jesu das Volk auf dem Hügel am See Gennsaret. Die zentrale Botschaft der Bergpredigt ist die Zusage, daß man von Gott angenommen ist, besonders dann, wenn man mittel- und hilflos ist. Man darf ehrlich sein und sich zu seiner Armut bekennen. So findet man zu sich selbst. Wenn die Menschen die Welt aus der Sicht der Hungernden und Armen sehen, dann sind keine Konflikte vorprogrammiert. Wörtlich sagte Drewemann: "Wenn wir Menschen die Gnade der Tränen besäßen, dann würden wir die Gräuel dieser Welt spüren und gegen sie ankämpfen." Leider sieht die Wirklichkeit aber anders aus: Das Streben nach Macht, Reichtum und Wohlstand bestimmt das Handeln der Politiker - besonders derjenigen der einzigen verbliebenen Supermacht USA -, die behaupten im Sinne Christi zu handeln und das "Böse" mit Waffengewalt bekämpfen zu müssen. Hans Küng sieht in Christus den historisch einzigartigen Menschen, Jesus von Nazaret, der durch sein Wirken uns Gott nahe gebracht hat und uns auffordert, so zu handeln, daß Gottes Wille geschehe. Insofern ist Jesus, auch jetzt, in menschlicher Gestalt, Gottes Wort, Wille, Sohn. Jesus ist also nach seinem Tod nicht in die Unwirklichkeit gegangen, sondern zu Gott. So erschließt sich uns die Bedeutung der Formulierung im Glaubensbekenntnis "...sitzend zur Rechten Gottes". Christlich zu sein und zu handeln heißt, sich an Christus zu orientieren, auch bis zum Tod, s. Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther King. Dieses Verhalten heiligt einen Menschen, ohne daß ihm oder ihr ein Heiligenschein zugesprochen werden muß. Beide Vorträge wurden mit tosendem Beifall bedacht, sie mußten wegen Überfüllung der Halle in einer zweiten Halle durch Lautsprecher übertragen werden.
Ihr Walter Feldmann


ÖKT 2008?
Wer der Meinung ist, daß es im Jahr 2008 wieder einen Ökumenischen Kirchentag geben sollte, kann dieser Meinung durch eine Postkarte, die von publik forum vorbereitet worden und im Gemeindebüro erhältlich ist, Ausdruck geben.
R.Kees


Malrüste Pfingsten 2003 in Quitzöbel
"painting is a religious activity", diesen Satz von dem Maler Hundertwasser realisierten 6 Erwachsene und 15 Kinder und Jugendliche unter schattigen Bäumen im Freizeitheim von Quitzöbel. Antje Eberhard, Suse Grünbaum und Suse Hampe, als Malerin aus Kiel uns auch bekannt durch eine eigene Ausstellung 2001 in unserem Gemeindesaal, haben diese gemeinsam gereifte Idee für uns vorbereitet. Schon in der Abendrunde am Ankunftstag entwickelte sich eine Vorfreude auf das Experimentieren mit Öl auf grundiertem Papier, das wir selbst mit Wachs auf Holzplatten präparierten. Suse Hampe überließ uns wertvolle Künstlerfarben-Reste von Schminke, die unseren Werken Echtheit und Ausstrahlung zu verleihen versprach. Schon während des Frühstücks am Samstag Morgen stellten die nach geistiger Nahrung hungrigen Kinder die Frage: "Wann malen wir denn nun?". Und schon ging es los: Bretter verteilen, Papierrollen zurechtschneiden, mit Wasser angefeuchtet an die Bretter heften, die Papierränder durch Spezialklebebänder stärken und spannen, schließlich mit Flüssigwachs grundieren, wobei schon etwas Farbe den Grundierungston hellerer oder dunklerer Art ergab. Frau Jendrik als einer unserer Geübtesten gelang es, den "gemeinsamen Geist an einem Ort" szenisch festzuhalten. Um die Grundierung trocknen zu lassen, machten wir über Mittag einen Ausflug nach Kampehl, um dort in der kühlen Gruft um die mehr als 300 Jahre alte Mumie von Ritter Kahlbutz stehend den mehr als 300 Fragen unserer Kinder zu lauschen, die glücklicherweise eine Ortskundige zu beantworten hatte. Am frühen Nachmittag konnten wir uns in die inneren Bilder vertiefen und sie in der Auseinandersetzung mit dem Material entwickeln. Während wir vom leichten Wind unter schattigen Bäumen uns streicheln ließen, übertrugen wir derlei mit Gefühl und Pinsel farbig auf die vorbereiteten Flächen. Der gemeinsame Geist der Gruppe war ein kleines Pfingstwunder, der im Verlaufe ein außerordentliches kreatives Potential freisetzte. Bis zum Pfingstsonntag Abend entstanden 42 Werke, denen wir in 2 Gruppen im Sinne einer Scharade Namen gaben und jeweils von der anderen Gruppe raten ließen, so dass der jeweils andere Blick auf das Geschaffene neben dem gemeinsamen Geist auch das jeweils Personale verdeutlichte. Wir sind glücklich über die gelungene Rüste, in der Jung und Alt über das Malen einen Weg von innen nach außen und von außen nach innen gegangen sind. Wir sind auch dankbar für den gemeinsamen Geist, der mit Hilfe des Malens entstanden ist. Wir hoffen, die Gemeinde noch im September im Rahmen einer Ausstellung daran teilhaben lassen zu können und dies zu Christi Himmelfahrt in dieser oder ähnlicher Form im Jahr 2004 wiederholen zu dürfen. Jan Podschus
















Liebe Eltern, liebe Kinder,
in letzter Zeit bin ich mehrfach angesprochen worden, ob wir nicht wieder eine Sing- und Musiziergruppe für Vorschulkinder ins Leben rufen könnten. Deshalb mache ich hier ein Angebot, das ab September gelten soll: Was? Singen, hören, tanzen, musikalische Früherziehung Wer? Kinder, die Musik mögen und gern singen und mindestens 4, höchstens 5 Jahre alt sind Wo? Im Chorraum des Gemeindehauses der Bekenntniskirche Treptow, Plesser Straße 4, 2 Treppen Wann? Ich denke an den Mittwoch nachmittag, die genaue Zeit vereinbaren wir nach Anmeldung gemeinsam. Jeweils - zunächtst 30 Minuten lang, später 45 Minuten Ich bitte alle Interessierten, sich bis Ende zum Ende der Sommerpause telefonisch bei mir zu melden , meine Nummer finden Sie unter denen der Mitarbeiter der Gemeinde.
Ihre Evelies Langhoff


Liebe Ruhe- und Vorruheständler,
da es in unserer Gemeinde eine ganze Reihe Menschen gibt, die nicht mehr berufstätig sind und noch auf der Suche nach etwas, das ihre Zeit sinnvoll ausfüllt, biete ich Ihnen einen Singkreis ab September an: Was? Singen, möglicherweise auch mehrstimmig, ein bißchen Stimmbildung, Kennenlernen guter, geeigneter Chorliteratur, vielleicht auch mal Singen im Gottesdienst? Wer? Frauen und Männer im Ruhe- bzw. Vorruhestand, die gern singen, eventuell auch Chorerfahrung haben (Notenkenntnisse sind willkommen, aber nicht Bedingung!), deren Stimme noch "mitmacht" und die Zeit und Lust mitbringen Wo? Da diese Einladung an beide Gemeinden geht, Baumschulenweg und Treptow, entscheidet die Mehrheit, in welchem Gemeindehaus wir uns treffen und ob der Raum zur vereinbarten Zeit zur Verfügung steht. Wann? Ich biete den Mittwoch vormittag an, möglichst wöchentlich für 90 Minuten. Ich freue mich über alle, die nun Lust bekommen und sich bitte bis zum Ende der Sommerpause telefonisch bei mir melden (Nummer unter denen der Mitarbeiter).
Ihre Evelies Langhoff


Ein neuer Mitarbeiter stellt sich vor
Mein Name ist Paulus Hecker und seit dem 1. Juni 2003 bin ich "Pfarrer im Entsendungsdienst" im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree. Der Entsendungsdienst ist die erste Stelle, die Pfarrerinnen und Pfarrer nach ihrer Ausbildung erhalten. Ich stehe also ganz am Anfang und freue mich auf das, was mich erwartet. Meine Pfarrstelle ist geteilt. Zur Hälfte bin ich in Treptow Gemeindepfarrer. Mit der anderen Hälfte meiner Stelle werde ich die Konfirmanden- und Jugendarbeit in unserer Region, also für die Gemeinden Treptow, Baumschulenweg, Johannistal und Niederschöneweide übernehmen. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet mit Christina Hasselmann und wir haben eine vierjährige Tochter (Marlene) und einen einjährigen Sohn (Frederik). Geboren wurde ich in Mannheim (Baden/Süddeutschland). Meine Eltern sind Pfarrerin und Pfarrer. Schon früh habe ich Auslandserfahrungen gesammelt, weil meine Eltern für fünf Jahre mit der Gossner Mission in Indien waren. Unsere Familie kam dann 1984 nach Berlin. 1989 habe ich Abitur gemacht und habe danach 18 Monate in einem Obdachlosenheim in Chicago (USA) gearbeitet. Im Anschluss an meine Zeit in den USA habe ich mit dem Theologiestudium in Berlin begonnen. Während meines Studiums habe ich zwei Jahre als Inspektor (Verwalter) der Stiftung Johanneum gearbeitet. Die Stiftung betreibt ein Wohnheim für Studentinnen und Studenten der Theologie in Berlin-Mitte. In den Jahren 1995 und 1996 habe ich an der Universität in Birmingham (England) studiert. Während meiner Ausbildung war ich an der Nazareth-Gemeinde im Wedding und an der Königin-Luise-Gedächtnis und Silas Gemeinde in Schöneberg, im Predigerseminar in Brandenburg an der Havel und zuletzt im Büro der Ausländerbeauftragten des Senats von Berlin. Nun weiß ich sehr wohl, dass mein Lebenslauf nicht das erste ist, das Sie/Euch an mir interessiert. Aber ich denke, er zeigt ein bisschen davon, was ich in meinem Leben erfahren habe und was ich möglicherweise noch nicht erfahren habe. Die erste Pfarrstelle ist dabei eine besondere Herausforderung. Ich will erst einmal sehen und hören, was in der Gemeinde Treptow und in der Jugendarbeit in der Region passiert. Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass das Gemeindeleben für alle Generationen gedeiht und Spaß macht. Ich möchte mithelfen, dass Gottes gute Botschaft weitergesagt wird. Dazu brauche ich Ihre/Eure Hilfe und die Begleitung im Gebet. Ich freue mich auf meine Arbeit und auf Sie und Euch.
Ihr/EuerPaulus Hecker

Wir wünschen Pfarrer Hecker für seinen Dienst in Treptow und an unseren Jugendlichen Gottes Segen und allen ein gedeihliches miteinander Arbeiten!



Unsere Orgelmusiken im Sommer

Do., 3. Juli, 19.30 Uhr
Musik für Klarinette und Orgel mit
Hans Hartmann und Heinrich Hauch
Werke von Lübeck, Bach, Torelli u.a.


Do., 7. August, 19.30 Uhr
Orgelmusik mit Kirchenmusikdirektor Christian Schlicke
Werke von Buxtehude, Bach, Pepping u.a.


Do., 4. September, 19.30 Uhr
Orgelmusik mit Dieter Zahn
Werke von Buxtehude, Bach, Händel, Mozart u.a.



Wieder einmal ein besonderer Gottesdienst
Liebe Freunde der Kinder von Tschernobyl Die Ferien stehen vor der Tür und ich möchte Ihnen die neuesten Informationen aus unserem Aktionskreis mitteilen. Am 27.Juli werden wir vom Aktionskreis den Gottesdienst in unserer Kirche Zum Vaterhaus gestalten und Sie ausführlich über den diesjährigen Ferienaufenthalt der Kinder von Tschernobyl sowie über unsere weiteren Vorhaben informieren. Erstmals werden bei diesem Gottesdienst auch tatsächlich Kinder aus Weißrussland dabei sein. Darauf freuen wir uns besonders. Die Kollekte dieses Tages wird für die Sommerferienaktion der Tschernobylkinder vom 21.7.-15.8 in Hirschluch zur Verfügung stehen. Ich danke schon jetzt allen, die sich daran beteiligen. Wer noch mehr über unserer Tätigkeit erfahren möchte, ist herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen, den wir am 2.August von 11 bis 16 Uhr in Hirschluch mit Ihnen begehen möchten. Dort wird dann auch ein Film über unseren Besuch in Gomel (Weißrussland) gezeigt werden. Auf ihr Kommen freut sich
Ursula Kaeks


Auf den Spuren des Apostels Paulus durch Griechenland Planungen für eine Reise vom 26.4.-5./6.5.2004
Viele, die damals mit mir auf den Spuren des Apostels Paulus durch Kleinasien gereist sind, haben mich gebeten, eine entsprechende Reise einmal durch Griechenland zu organisieren. Nun habe ich das in Angriff genommen, habe mit Biblisch Reisen Kontakt aufgenommen und ein Angebot für eine 10 tägige Reise erhalten: Flug nach Thessaloniki, dann Kavalla, Philippi, Amphipolis, Vergina, Kalambaka, Meteoraklöster, Delphi, Osios Lukas, Olympia, Tolon, Epidauros, Nauplia, Mykene, Korinth, Athen von dort Rückflug. Das sind die zunächst grob geplanten Stationen. Auf alle Fälle soll es wieder die Möglichkeit geben, an einem orthodoxen Gottesdienst teilzunehmen und mit orthodoxen Christen ins Gespräch zu kommen. (Ich habe schon angefangen Neugriechisch zu lernen.) Da der erste Mai mit einbegriffen ist, an dem alle staatlichen Museen in Griechenland geschlossen sind, empfiehlt es sich, einen Tag anzuhängen und 11 Tage zu planen. Wieder wollen wir unsere Niederländischen Freunde mit einladen, die dann von Düsseldorf abfliegen und uns in Tessalonich treffen. Die Reise kostet incl. Flug und Bus und Unterbringung in Doppelzimmer, Halbpension je nachdem, wie viele mitkommen zwischen 1.110 bis 1.220 Euro. Einzelzimmerzuschlag 140,00 Euro. Ich hoffe, wir bekommen eine stattliche Reisegruppe zusammen. Wenn nicht aus unserer Gemeinde allein, gehe ich "an die Hecken und Zäune" und frage in der Region oder im Kirchenkreis. Also, signalisieren Sie mir ihr Interesse möglichst bald. Biblisch Reisen hat gute Rücktrittsbedingungen, so daß bei Krankheit oder anderen Zwischenfällen Ihnen keine Kosten entstehen. Ihr Pfarrer Reinhard Kees


Dampferausflug am 1. September 2003
Der Plan, den wir im vorigen Jahr ausgeheckt haben, mit dem Dampfer bis Brandenburg zu fahren, ist leider nicht durchführbar. Man hat Kapitän Lüders das schnelle neue Schiff, mit dem er es zu schaffen meinte inzwischen weggenommen. Wir fahren also in altbewährter Weise in den Berliner Gewässern herum (das genaue Ziel steht noch nicht fest), und zwar mal wieder Richtung Südosten. Abfahrt ist am Märkischen Ufer (Nähe S.-Bhf.Jannowitzbrücke) Anlegestelle der Reederei Riedel um 10 Uhr, wo wir auch gegen 18 Uhr wieder ankommen. Der Dampfer kostet pro Nase 13 Euro, dazu kommen noch ein Mittagessen und Kaffeetrinken, was wir noch nicht kalkulieren können. Bitte melden Sie sich umgehend an, damit wir wissen, ob wir einen kleinen oder einen großen Dampfer benötigen. Wie in den letzten Jahren haben wir die anderen Gemeinden unserer Region wieder mit eingeladen.


Gemeindeausflug am 31. August zu Bruder Thaddaeus nach Zehdenick Die Baumschulenweger Gemeinde lädt Johannisthaler und Treptower ein
Wie man es auf dem Bild sehen kann: Bruder Thaddaeus hat zwei Pferde, die Paulus und Petrus heißen, dazu allerlei anderes Getier und er hat einen grauen Bart, der ihm kreuz und quer über das Gesicht gewachsen ist. Auf dem Franziskushof bei Zehdenick betreibt er eine Landwirtschaft, doch nicht allein, er hat allerlei Heimatlosen, Obdachlosen und Haltlosen wieder eine Heimat, ein Dach über den Kopf und einen Halt gegeben. Aus ganz Deutschland stellen sie sich ein, wollen hier leben, niemand wird dazu gezwungen, aber im Rahmen des freiwilligen Aufenthalts auf dem Franziskushof gelten strenge Regeln - ora et labora. Angefangen hat Bruder Thaddaeus mit der Franziskaner Suppenküche in Pankow, aber eigentlich stammt er aus Köln, aus protestantischem Elternhaus. Aber, vielleicht erzählt er es uns ja, wenn wir da sind. Unser diesjähriger Gemeindeausflug soll also nach Zehdenick gehen. Wir fahren um 8.41 Uhr ab Lichtenberg und kommen um 9.54 Uhr in Zehdenick an, wandern dann etwa eine halbe Stunde Fußweg - es gibt auch einen Fahrservice - zum Franziskushof, um dort um 11 Uhr mit Bruder Thaddaeus und den Bläsern von Barbara Barsch Gottesdienst zu feiern. Gegen einen Beitrag von 3 Euro haben wir dann einen deftigen Eintopf und Zeit zum Gespräch. Dann geht die Wanderung zum alten Kloster nach Zehdenick, wo wir miteinander singen und musizieren wollen. Bitte alle Bläser und Bläserinnen Instrumente und Noten mitbringen. Im Klosterhof oder bei feuchtem Wetter im Klostersaal werden wir dann von Barbara Barsch und ihrer Mutter mit Kaffe und Kuchen bewirtet. Wir brauchen also diesmal nichts zum Picknicken oder Kaffeetrinken mitzubringen. Um 16.57 Uhr fährt dann wieder der Zug gen Berlin, wo wir um 18.15 Uhr in Lichtenberg ankommen werden. Wir hoffen auf einen schönen gemeinsamen und ökumenischen Tag zum Lobe Gottes und zur Erbauung unserer Gemeinden. Bitte melden Sie sich verbindlich bis 14.8. in den jeweiligen Gemeindebüros an, damit wir die Fahrkarten besorgen und die Zehdenicker informieren können. Außer den Kosten für Bahn und Essen entstehen keine weiteren verbindlichen Kosten, Kollekten können wir natürlich überall und in unbegrenzter Höhe geben.


JG-Rüste in Mötzow
Vielleicht eine Möglichkeit (wieder) Anschluß an die JG zu finden! Die jüngeren und sie älteren Jugendlichen unserer Region Treptow-Nord, also die der Kirchengemeinden Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide und Oberschöneweide sind in den Sommerferien wieder zu einer Rüstzeit eingeladen und zwar diesmal zum Thema: "und erlöse uns von dem Bösen" - der Böse oder das Böse Wir wollen uns fragen, wie und warum eigentlich das Böse in Gottes gute Schöpfung gekommen ist? Wollen über eigene Erfahrungen sprechen, Gewalt- und Leiderfahrungen, Erfahrungen von Versuchlichkeit, wollenuns von Bibeltexten inspitrieren lassen und miteinander Andachten und einen Gottesdienst feiern. Daneben ist natürlich Zeit für jede Menge Spaß und Spiel, Erholung und Gespräch, Wandern und Baden, Ruhen und Kreativität. Wir laden also ein vom 13.August bis 17.August nach Mötzow bei Brandenburg, ins CVJM-Erholungsheim "Haus am See" Ausbau am See 1. Das ist ein Haus in einsamer Gegend in herrlichem weitläufigen Gelände, direkt am See. Wir haben dort 9 Dreibett- und 5 Vierbettzimmer gebucht, also insgesamt 45 Plätze. Geleitet wird die Rüste von Pfarrer Paulus Hecker, der ab September die Konfirmanden- und Jugendarbeit in unserer Region übernehmen wird, und Pfarrer Reinhard Kees, der bis dahin die Jugendlichen gesammelt hat. So kann und soll es einen harmonischen Übergang geben. Außerdem kommt als Ansprechpartnerin vor allem für die etwas jüngeren Mädchen wieder Bianka Winkler mit. Da wir diesmal nicht selbst kochen, sondern verpflegt werden und dementsprechend keine Lebensmittel mitgebracht werden müssen, beträgt der Preis für die 4 Tage: für verdienende Erwachsene: 100 Euro, für Auszubildende, Studenten etc. bis 26 Jahre: 65 Euro, für Jugendliche (Schüler) ohne eigenes Einkommen: 50 Euro Den Rest tragen Kirchenkreis und Gemeinden. Dazu kommt noch die Anreise auf eigene Kosten. Schriftliche Anmeldung ab sofort bis 4.August für die unter 18 Jährigen mit Unterschrift der Eltern und Anzahlung von 20 Euro oder per Überweisung auf das Sonderkonto: R. Kees BLZ 10060237 Konto 2776459 Verwendungszweck: JG Rüste Mötzow und Name Die Reihenfolge des Zahlungseinganges entscheidet bei Überbelegung über die Teilnahme (Nachricht gibt es aber erst nach dem 10.August, wenn ich aus dem Urlaub komme.) Die Anzahlung wird nur zurückerstattet, wenn Krankheit oder andere wirklich gewichtige Gründe zur Absage führen. Wir freuen uns auf Euer Mitkommen
Paulus Hecker und Reinhard Kees


Gespräche über den Glauben - in neuer Besetzung
Seit mehr als zwanzig Jahren hat Altbischof Schönherr in Johannisthal und auch in Cottbus und Kyritz "Gespräche über den Glauben" mit wechselnden Mitstreitern initiiert und geleitet. Alle Themenbereiche des christlichen Glaubens sind durchdacht und diskutiert worden, Kirchengeschichte und Theologie, Ökumene und Konfessionskunde sind betrieben worden. Nun gibt er dieses geliebte Kind aus Altersgründen ab. Auch Frau Führ und Herr Delbrück, die ihn in den letzten Jahren unterstützt haben, waren der Meinung, daß jetzt ein Schnitt gemacht werden müsse. Aber - kann man "Gespräche über den Glauben" einfach so für beendet erklären? So hat Altbischof Schönherr die beteiligten Gemeindeglieder aus den verschiedenen Berliner Gemeinden unter anderem eben auch Johannisthal, Treptow und Baumschulenweg - und dem Umland gebeten, sich, wenn sie weitermachen wollen, nach Nachfolgern umzusehen. Frau Bauckhage und Frau Iskraut haben dies getan und mich, Pfarrer Reinhard Kees aus Baumschulenweg, gefragt, ob ich bereit wäre, mit denen aus den beiden Johannisthaler Kursen, die weitermachen wollen, die "Gespräche über den Glauben" fortzusetzen. Allein diese Anfrage war für mich eine Überraschung und eine Ehre zugleich, aber vor allem eine Herausforderung. "Gespräche über den Glauben" zu initiieren, meine ich, ist die Aufgabe eines jeden Pfarrers, einer jeden Pfarrerin. Und da ohnehin angedacht ist, daß ich beim Eintritt von Pfarrer Huhn in den Ruhestand Johannisthal mit übernehmen werde und die größte Zahl der Teilnehmenden aus Johannisthal kommt, habe ich kurz entschlossen "Ja" gesagt, auch wenn es sich bei den Beteiligten nicht nur um Johannisthaler, Baumschulenweger und Treptower Gemeindeglieder handelt. Da ich das aber alles nicht allein machen will und kann, habe ich zwei willige, kompetente Theologen angefragt, Pfarrer Jürgen Huhn aus Johannisthal, und Pfarrer Armin Vergens aus Grünau. Die beiden haben genauso kurz entschlossen "Ja" gesagt. Darüber freue ich mich sehr und bin dankbar. Insgesamt haben etwa 30 der 55 bisherigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr Interesse bekundet, weiterzumachen. Ich möchte gern auch die Baumschulenweger Gemeindeglieder, die bisher an den Gemeindeseminaren teilgenommen haben, in diese "Gespräche über den Glauben" integrieren. Ebenso soll die Einladung an die Grünauer ergehen. Wir rechnen also mit insgesamt 50 bis 60 Interessierten und haben daher beschlossen, jedes Thema wieder zweimal anzubieten - also wie bisher in zwei Kursen zu arbeiten, wobei der eine in Baumschulenweg, der andere in Johannisthal durchgeführt werden soll. Wieder soll jede Einheit Freitagabend mit einem gemeinsamen Abendessen beginnen und Samstag mit dem Kaffeetrinken schließen, wobei es durchaus möglich ist, die Themen in den Gottesdiensten an- bzw. nachklingen zu lassen, oder gar am Samstag Teile des Gottesdienstes mit vorzubereiten und am Sonntag mit zu gestalten. Um sich kennenzulernen, gemeinsam zu planen und die Methoden und den Ablauf zu verabreden, soll es im Herbst 2003 zwei Wochenenden geben, freilich nicht ohne Thema. Da im vergangenen Jahr mit Altbischof Schönherr das Thema "evangelisch" und "katholisch" behandelt wurde, machen wir weiter mit dem Thema: "orthodox". 12/13.September in Baumschulenweg 31.Oktober/1.November in Johannisthal mit Gottesdienst am 2.November, zu dem wir einen orthodoxen Chor einladen wollen. Für das Jahr 2004 sind dann zwei parallele Kurse mit je drei Wochenenden geplant, wobei wir zwei Themen zu Auswahl stellen: "Die Zukunft des Religiösen" oder "Die Heiligkeit des Lebens", wobei ein Hinundherwechseln zwischen den Kursen durchaus möglich, aber nicht unbedingt erstrebenswert ist. Zur Planung ist es erforderlich, daß Sie sich zu den "Gesprächen über den Glauben" bei Frau Bauckhage Johannisthal (030/ 6369357) oder bei mir, Pfarrer Kees Baumschulenweg (030/53212676) bis Anfang September anmelden. Sie erhalten dann weitere Informationen. Auf Ihr Kommen freuen sich Pfarrer Kees, Pfarrer Vergens und Pfarrer Huhn, sowie Frau Bauckhage, die dankenswerter Weise die Korrespondenz weiter erledigen wird.
R.Kees



24. August 10.00 Uhr Gottesdienst zum Schulanfang "Kleine ganz groß"

anschließend Grillfest im Pfarrgarten
und Einweihung unseres neuen Töpferkellers.
Alle, die am Grillfest teilnehmen wollen, werden gebeten sich anzumelden
und etwas zu Essen mitzubringen (Salate, Kuchen, Obst, Nachtisch,
Gemüse zum Grillen, für Fleisch und Getränke sorgen wir zentral.


Rückblick Rentnerrüste
Es ist der 12. 06., morgens 8.30 Uhr und alle Senioren sind am Gemeindehaus um zu ihrer Rüste nach Brakel aufzubrechen. Brakel ist eine alte Hansestadt im Weserbergland. Pünktlich um 14.00 Uhr waren wir am Zielort und wurden mit einer Tasse Kaffe empfangen und in die Zimmer eingewiesen. Unsere Unterkunft und die Verpflegung ließen keine Wünsche offen. Nach jeder Mahlzeit konnten wir in der "Apotheke", so hieß der Kiosk, Getränke kaufen. Eine große Bustour führte uns an einem Tag durch das Länderdreieck Hessen, Niedersachsen und Westfalen. Auch einen Abstecher in den Solling haben wir gemacht. Unseren Tag begingen wir nach dem ausgiebigen Frühstück immer mit einer Andacht in unserem schönen Gemeinschaftsraum. Wir haben täglich Spaziergänge in der herrlichen Umgebung unternommen. Der Kurpark bot sich dafür besonders an mit seinen Kaiserbrunnen und Kneippbecken. Es gab wunderschöne Waldwege. Eine Stadtfahrt nach Höxter war auch an einem Nachmittag unser Ziel, ebenso unternahmen wir eine Fahrt in einem Planwagen mit Kaffeetrinken im Wald und einer Spaßolympiade. Doch davon kann ein anderes Mal mehr erzählt werden und dann sind bestimmt auch Bilder davon fertig. Es war rundum eine gelungene Sache und wir danken Frau Böhnke ganz herzlich für ihre Mühe. Gudrun Fellechner



Ein Kind ist ein Engel,
dessen Flügel schrumpfen,
während die Füße wachsen.
 Frankreich


Unser Engel Daniel Friedrich hat am 26. Mai 2003 um 3.15 Uhr
seinen ersten Schritt in unsere Welt gesetzt.
Er wog bei seiner Geburt 3360g und war 49 cm lang.
Wir sind dankbar und freuen uns darauf,
weitere Schritte gemeinsam mit ihm zu gehen.
Christiane & Steffen Madloch mit Johanna



Fürbitte
Getauft wurde am 22. Juni Mandy Mudlack
Getraut wurden am 21. Juni Michaela und Andreas Boenecke
Goldene Hochzeit feierten am 20. Juni Gertraud und Helmut Schulz
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurde am 26. Juni Ernst Nordheim