Monatsgruß April 2004
Osterengel

 Monatsspruch
 Gemeinsam oder getrennt Ostern feiern Einladung zum gemeinsamen Ostergottesdienst
 Gemeindekirchenratswahl 2004
 Rentnerrüste in Marienbad/Marianske Lazne 09.-20.August 2004
 “Und siehe, ich mache alles neu...”
 Frühlingskonzert
 Konfirmandenrüste
 Noch einen Blick in den Sommer!
 Einladung zur Atem-Pause
 Gemeinsame Stellungnahme zum Film „Die Passion Christi“
 Zu Besuch bei Osiris
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.
1.Petrusbrief 3,9
"Wie du mir, so ich dir!" "Ein Wort ergibt das andere!" "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!" Kennen wir, werden Sie sagen, das ist eben so. Man kann sich ja schließlich nicht alles gefallen lassen! Wer bin ich denn! Warum soll ich immer alles runter­schlucken? Warum mich nicht wehren, nicht zurückschlagen, wenigstens mit Worten? Ja mehr noch - Warum soll eigentlich ich immer den ersten Schritt gehen? Warum soll ich anrufen, wenn sich die andern so lange nicht gemeldet haben, warum schreiben, wenn die nicht schreiben? Warum soll ich fragen: „Wie gehts dir?“, wenn mich keiner fragt, warum Verständnis haben, wenn ich nicht verstanden werde? Warum soll ich vergeben, wenn ich verletzt werde, lieben, wenn man mich nicht liebt? Warum soll ich Ja sagen, wenn alle anderen Nein sagen? Warum? Wer bin ich denn? Christ bist Du - Christin bist Du, sagt der Verfasser des Petrusbriefes: Du bist dazu „herausgerufen“ zu segnen, weil du selbst von Gott gesegnet bist. Du bist dazu berufen, Leben zu fördern, statt es zu erschweren oder gar zu vernichten. Du bist dazu berufen, Menschen zu bejahen, auch wenn du deren Tat nicht bejahen kannst. Du bist dazu berufen, Liebe möglich werden zu lassen statt Gleichgültigkeit oder gar Hass zu schüren, zu vergeben und nicht nachzutragen. Nicht mehr und nicht weniger. Du bist von Gott „herausgerufen“ - auserwählt - da steht dasselbe Wort, wie das, was Kirche bezeichnet „ecclesia“ - die Herausgerufene, herausgerufen aus der Welt, herausgerufen sich von der Welt zu unterschieden, von der Welt, in der Böses mit Bösem vergolten wird, in der sich die Teufelskreise des „Wie du mir, so ich dir!“ immer weiter drehen. Die zu durchbrechen, das ist das Programm Jesu: segnet, die euch fluchen, segnet und flucht nicht. Das ist Kirche-sein. Ist das machbar, machen wir uns da nicht zu Handlangern des Bösen, wenn wir die Bösen segnen? Nein, wenn wir klar zwischen der bösen Tat und dem Menschen, der Böses tut, unterscheiden. Sicher, das ist schwer, aber das ist genau das, was Gott uns tut. Er unterscheidet gnädig den Sünder von der Sünde, mich von meinem Versagen. Der Sünde gilt sein Fluch, ein deutliches Nein, dem Sünder - und freilich auch der Sünderin - gilt seine Vergebung, ein deutliches Ja. Das ist sein Segen für uns, lebensbejahend, lebensfördernd. Gott sei Dank. Seid vollkommen, wie auch Euer Vater im Himmel vollkommen ist. Nicht weniger mutet uns Christus als Kirche, als Christen zu. Packen wirs an, versuchen wir es in den klitzekleinen Schritten unseres Alltags, wo Geduld gefragt ist, wo wir aus der Schmollecke kommen und wo auch immer.
Ihr Pfarrer Reinhard Kees


Gemeinsam oder getrennt Ostern feiern Einladung zum gemeinsamen Ostergottesdienst
Während etwa Weihnachten jährlich am 25.12. gefeiert wird, liegt der Ostertermin nicht immer auf ein und demselben Datum. Er ist aber auch nicht ganz willkürlich, denn Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Frühlingsbeginn ist die Tagundnachtgleiche im Frühjahr, also der 21. März. Dieser Regel aus dem 4. Jahrhundert folgen alle christlichen Kirchen. Dennoch gibt es eine Differenz zwischen dem Osterterminen der orthodoxen Kirchen und dem der sogenannten westlichen Kirchen, mal ein bis zwei manchchen, man­chmal aber auch fünf Wochen. Die orthodoxen Kirchen richten sich nämlich nach dem alten julianischen Kalender, der aus dem Römischen Reich stammt und nach Julius Cäsar benannt ist. Dieser Kalender hatte jedoch einen Fehler. Da der Sonnenumlauf um die Erde nicht genau 365 Tage sondern noch weitere 5 Stunden 48 Minuten und 46 Sekunden in Anspruch nimmt, hatte manaller vier Jahre einen Schalttag eingeführt. Diese im Prinzip richtige Lösung komplizierter Kalenderprobleme war jedoch etwas zuviel. Dieses Verfahren führte letztlich dazu, dass der Kalender in 128 Jahren den astronomischen Gegebenheiten um einen Tag hinterherhinkte. Die Tagundnachtgleichen fielen dann eben nicht mehr auf den 21. März bzw. 21. September, sondern verschoben sich je länger desto mehr, obgleich diese Daten als Frühlings- bzw. Herbstanfang galten. Um die daraus sich ergebenden Schwierigkeiten im Blick auf den Ostertermin auszugleichen, ordnete das Trienter Konzil eine Kalenderreform an, die 1582 von Papst Gregor dem XII verkündet wurde. Fortan wurden Schalttage dann weggelassen, wenn sie auf ein volles Jahrhundert fallen, es sei denn, die Jahreszahl ist durch 400 teilbar – wie z.B. das Jahr 2000. Um die bis dahin aufgetretene Abweichung vom Sonnenjahr zu korrigieren, wurde das Jahr 1582 um zehn Tage verkürzt: Die Tage zwischen dem 4.10.1582 und dem 15.10.1582 wurden einfach ausgelassen. Aus politisch-konfessionellen Gründen schlossen sich die nichtkatholischen Länder dieser Reform nur zögerlich an. Die evangelischen Länder Deutschlands beispielsweise erst 1700, die Niederlande 1710, England erst 1752 und Graubünden in der Schweiz sogar erst 1810. Es existierten also selbst bei uns in Deutschland über mehr als hundert Jahre hinweg zwei Kalender und dementsprechend wurde von evangelischen und katholischen Christen in ein und derselben Gegend an unterschiedlichen Terminen Weihnachten oder Ostern gefeiert. Noch ablehnender verhielten sich die orthodoxen Länder: In Russland beispielsweise blieb der Julianische Kalender noch bis 1918 in Kraft. Das erklärt, warum die Oktoberrevolution im November stattfand. Griechenland schloss sich erst 1923 dem gregorianischen Kalender an. Doch bei der Einführung des neuen Kalenders durch den jeweiligen Staat, spielten die orthodoxen Kirchen nicht mit und blieben, was die Berechnung ihrer Feste betrifft, beim alten Kalender. Der Versuch einer Reform innerhalb der Orthodoxie führte in den Zwanziger Jahren zu allerlei Verwicklungen und drohenden Spaltungen, so dass dieses „Jahrhundertwerk“ auf ein späteres gesamtorthodoxes Konzil verschoben wurde. Damit ist eine schnelle Lösung nicht in Sicht. Nur selten bescheren uns der Julianische und der Gregorianische Kalender einen gemeinsamen Ostertermin, dann nämlich, wenn der 21. März und der 4. April (das ist der 21. März des Julianischen Kalenders, der gegenüber dem Gregorianischen inzwischen um 13 Tage differiert), wenn also die jeweiligen Frühlingsanfänge vor dem nächsten Vollmond liegen. In diesem Jahr ist das der Fall und beide Osterfeste fallen auf einen Termin. Aus diesem Grund laden der Internationale Konvent Christlicher Gemeinden in Berlin und Brandenburg sowie der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg herzlich ein zu einem Ökumenischen Gottesdienst am Ostermontag, 12. April 2004 17.00 Uhr in die Syrisch-Orthodoxe Mor-Jakub-Gemeinde (St. Ludgeruskirche, Potsdamer Str. 94 in Berlin-Tiergarten). Vertreter und Vertreterinnen aller Konfessionsfamilien, Repräsentanten und Chöre vieler fremdsprachiger Gemeinden werden mitwirken. Die Predigt hält der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg, Bischof Theodor Clemens von der Herrenhuter Brüdergemeine. Übrigens: Die nächste Möglichkeit gibt es erst wieder 2007 und dann erst wieder 2011. Also warten Sie nicht so lange, feiern Sie mit und erleben Sie den Reichtum der Kirchen Jesu Christi, der aus ihrer Vielfalt erwächst.
R.Kees


Gemeindekirchenratswahl 2004
Am 24. Oktober dieses Jahres findet unsere nächste Wahl des Gemeindekirchenrats statt, auf der wir sechs der 12 Ältesten und die drei Ersatzältesten wählen werden. Voraussetzung zur Teilnahme an der Wahl ist, dass Sie am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, zum Abendmahl zugelassen sind und ein Gemeindeglied der Kirchengemeinde Baumschulenweg sind. Sie sind aufgerufen, Ihre Vorschläge auf einem im Gemeindebüro erhältlichen Formblatt bis zum 12. September 2004 abzugeben. Es ist nicht notwendig, die vorzuschlagenden Gemeindeglieder vorher zu befragen.. Die folgenden GKR-Mitglieder sind bis zum Jahre 2007 gewählt und brauchen daher nicht vorgeschlagen werden: G. Fellechner, A. Kant, T. Kober, D. Pakulat, M. Rudolph, M. Ziebarth Für das Ältestenamt kann jedes Gemeindeglied vorgeschlagen werden, das am Wahltag mindestens 18 Jahre alt, zum Abendmahl zugelassen und in der Kirchengemeinde Baumschulenweg wahlberechtigt ist. Wir bitten Sie, jeden Ihrer Wahlvorschläge auf ein extra Blatt zu schreiben, da nach dem Ältestenwahlgesetz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg vom 16. Juni 2000 jeder Wahlvorschlag von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern unterstützt und unterschrieben sein muss. Falls Sie die notwendige Anzahl von zehn Unterschriften für Ihren Wahlvorschlag nicht selbst einholen wollen oder können, werden wir Sie bei vorzeitiger Abgabe des Wahlvorschlags im August darin unterstützen, indem die unvollständigen Wahlvorschläge im Gemeindebüro bzw. anlässlich der Gottesdienste und der verschiedenen Gemeindeveranstaltungen zur Vervollständigung ausgelegt werden. Entsprechend Ältestenwahlgesetz ist bis zum 22. August vom Gemeindekirchenrat eine Wahlkommision zu bilden, an die Sie sich dann auch mit Ihren Fragen und Einwänden wenden können. Die vollständigen Wahlvorschläge müssen spätestens am 12. September 2004 im Gemeindebüro vorliegen, um die termingemäße Vorbereitung des Gesamtwahlvorschlages bis zum 10. Oktober 2004 zu gewährleisten. Dabei ist bis zum 4. Oktober von den vorgeschlagenen Gemeindegliedern auch die Bereitschaft zur Kandidatur zu erklären. Am 10. Oktober 2004 wird der Gesamtwahlvorschlag der Gemeinde bekannt gegeben. Das Wahlberechtigtenverzeichnis liegt vom 26. Sept. – 9. Okt. 2004 im Gemeindebüro zur Einsicht aus. Sollte man nicht im Wahlberechtigtenverzeichnis enthalten sein, kann man sich in dieser Zeit noch aufnehmen lassen. (Das passiert oft bei Umgemeindungen) Es besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl. Der Antrag auf Briefwahl sollte bis zum 20. Oktober gestellt werden. Helfen Sie bitte mit, viele Kandidaten für den Gemeindekirchenrat zu finden. Eine große Anzahl von Vorschlägen und dementsprechend von Kandidaten ermöglicht uns am 24.Oktober eine echte Wahlmöglichkeit bei der Wahl der sechs Ältesten und drei Ersatzältesten
Ihr Wilfried Bauer


Rentnerrüste in Marienbad/Marianske Lazne 09.-20.August 2004
25 Plätze haben wir für unsere Rentnerrüste vom 9.8.-20.8.2004 in Marienbad gebucht. (Drei Einzelzimmer und 11 Doppelzimmer). Einzelzimmer sind also begrenzt. Doppelzimmer werden nur als Einzelzimmer vergeben, wenn deshalb niemand, der/die gern mitkommen würde, zu Hause bleiben muß. Einige Plätze sind schon vergeben. Bitte melden Sie sich unter Anzahlung von 150 Euro im Büro an. Bis Ende April reservieren wir die Plätze für Baumschulenweger Gemeindeglieder, danach nehmen wir Anmeldungen von jedem und jeder entgegen, die gerne mitkommen wollen. Die Kosten belaufen sich inclusive Vollverpflegung im Einzelzimmer auf 40 Euro pro Person und Tag und im Doppelzimmer auf 30 Euro pro Person und Tag. Dazu kommen noch die Kosten für den Bustransport, was aber jetzt noch nicht eindeutig gesagt werden kann, da wir noch nicht wissen, ob tatsächlich 25 Personen fahren – pro Person ca. 50 Euro. Wir werden die Tage teilweise gemeinsam (Andachten, Abendgestaltung, evtl.Ausflüge), aber auch teilweise individuell verbringen. Zu Marienbad und zum Hotel haben wir folgende Information bekommen: Marienbad, eines der drei berühmten westböhmischen Bäder, mit grossem Kurpark, Kolonade, langer Promenierstrasse mit prächtigen Jugend-stilbauten, die nach und nach alle stilvoll renoviert in alter Pracht und Herrlichkeit wiederauferstehen, mit vielen Caffee´s und Restaurants, liegt am Südrand eines sehr ausgedehnten, unbesiedelten Waldgebietes, nur wenige km von dem grossen Naturschutzgebiet Kladska entfernt. Das Stadt-Freibad ist ca. 15Min.vom Hotel entfernt,das Hallenbad in Hotel Monty ist für alle Gäste nutzbar. Das Zentrum von Marienbad liegt in einem Talkessel mit dem Kurpark in der Mitte. Insbesondere auf der Westseite des Tales stehen terrassenartig die monumentalen Häuser mit den architektonisch aus der Jahrhundertwende stammenden imposanten, reich gegliederten und verzierten Fassaden. Beim russischen Adel war Marienbad sehr beliebt und so gibt es eine russische Strasse, die Ruska. Dort steht das Hotel in sehr ruhiger Lage, bestehend aus drei solchen am Hang, nebeneinander stehenden Häusern mit Blick auf das Tal. Beim Frühstück wird jeweils das Kulturprogramm vom Tage von Marienbad bekannt gegeben sowie das Programm-Angebot des Hotels wie z.B. Stadtführung, Tanzabend, Bus-Fahrt nach Prag usw. Das Zentrum von Marienbad ist für Urlauber, die aus einer Beobachter-Position am Leben teilhaben wollen, mit Stadtbummel und Besuchen der Strassenkaffees und des Kurparks besonders geeignet wegen der Dichte und Vielfältigkeit des Angebots. Preise sind in einem Kurbad natürlich höher als ausserhalb, haben aber immer noch tschechisches Niveau, niedriger als in Prag oder Karlsbad. Marienbad ist nicht hochwassergefährdet. Also freuen Sie sich und kommen Sie mit, ich warte auf Ihre Anmeldung.
Ihr Pfarrer Kees


“Und siehe, ich mache alles neu...”
Dass diese Aussage einmal mein Leben auf den Kopf stellen würde, das hätte ich vor 5 Jahren nie für möglich gehalten. Ich bin kein großer Schreiberling, aber wenn ich auch nur einen Menschen ein bischen Mut machen kann, dann hat sich mein Artikel schon gelohnt! Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin inzwischen 43, als Ostberliner Tochter behütet in Treptow aufgewachsen, in zwischen wieder in Treptow/Baumschulenweg ansässig. Ich war, wie die meisten “Ossis” nicht getauft oder kirchlich orientiert, sondern wie es sich gehörte ein Pionier und später FDJ-ler. Dass es einen Gott gibt, daran habe ich nicht geglaubt. Und erst recht nicht, als mir das Schicksal einen so harten Schlag verpaßt hat, dass ich nicht mehr weiterleben wollte. Ich war damal 14; es folgten viele harte Jahre für mich, die ich hier nicht weiter erörtern möchte. Einen Tiefpunkt hatte ich vor 5 bis 6 Jahren. Mein Leben war nicht lebenswert, ich war psychisch und physisch ein Wrack, drogenabhängig, Ehe kaputt (Betrug und Lüge), keine Hoffnung, kein Ausweg in Sicht. Einen Lichtschein hatte ich am Horizont; und das war Gott. Der Herr, der schon viele Male an meine Tür geklopft hat und den ich nie eingelassen habe. Vor 5 Jahren habe ich ihm ganz vorsichtig die Hand gereicht; weil er mir einen Traum geschickt hat und ich daraufhin die Bibel gelesen habe (immer noch nicht vollständig). Ich wollte mehr wissen und stand einige Male vor der Kirchentür in Baumschulenweg, um dann doch wieder voller Sehnen nach Hause zu fahren. Irgendwann hat es doch geklappt, ich habe bei unserem Pfarrer Kees Erwachsenenunterricht gemacht, habe mich schließlich taufen lassen. Mein Taufspruch: “Die Liebe sei ohne Falsch, hasset das Arge, harret dem Guten an. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. Heute, ein Jahr später, kann ich sagen; ich bin ein neuer Mensch geworden und alle, die mich kennen, werden dies bestätigen. Glaube, Liebe, Hoffnung und Gebet haben das geschafft. Es sind viele Menschen in mein Leben getreten, die mir auf meinem Weg geholfen haben. Ich bin drogenfrei (auch Zigaretten), habe eine eigene Wohnung (habe mich aus meiner kaputten Ehe endlich lösen können), habe einen neuen Partner, treibe Sport, ernähre mich gesund und ... habe Spaß am Leben! Für alle, die nicht mehr weiter wissen; mir hat es geholfen: Habt Vertrauen zu Gott, er wird Euch gewiss Helfen, bittet ihn um Hilfe, zweifelt nie und hört auf seine feine Stimme!
Eure A.


Frühlingskonzert
Am 08. Mai 2004 um 17.00 Uhr findet in unserer Kirche ein Frühlingskonzert statt. Es singen die Chöre der „Joseph-Schmidt-Musikschule“ Treptow-Köpenick. Nähere Informationen erhalten Sie im Monatsgruß Mai.
Claudia Aust


Konfirmandenrüste
Wieder ging eine Konfirmandenrüste mit Paulus Hecker nach Wanzka. Diesmal waren die Konfirmanden der 7. und 8. Klassen aus allen Gemein-den unserer Region eingeladen. Unser Hauptthema auf dieser Fahrt war: Hungertücher. Wir haben vieles erfahren und dazugelernt über z.B. die Bedeu-tungen und über verschiedene Arten und Vielfalt von Hungertüchern. Natürlich haben wir auch Hungertücher gemalt die in unseren Gemeinden in der Passionszeit zu sehen sind. Wir haben am Sonntag einen Gottes-dienst gefeiert, der von verschiedenen Grup-pen vorbereitet wurde. Gebete und Fürbitten wurden geschrieben, Lieder ausgesucht und von einer Gruppe wurde das Abendmahl vorbe-reitet. Man hat wieder neue Leute kennen-gelernt. Durch die Gruppenarbeit wurden die Kontakte zu den anderen Konfirmanden noch gestärkt. Ein großer Dank geht an Paulus Hecker, Annette Schwer und an unsere Vikarin Katha-rina Draeger, die uns bei dieser Rüste so wunderbar betreut haben.
Marit Kober














Noch einen Blick in den Sommer!
Vielleicht erinnern Sie sich noch an den lebendigen, schwungvollen Tanz unserer Gäste aus Palästina vor einigen Jahren? Mir ist die überspringende Freude, die Begeisterung noch tief in Erinnerung, zu der sich meinerseits auch die Erin-nerungen an die Besuche dort im Land Palästina gesellen. So freue ich mich sehr auf den Besuch von einer Gruppe von Jugendlichen und Kinder mit ihren Lehrern aus Beit Sahour in unserer Gemeinde. Die meisten von uns können sich bestimmt noch an das Leben „hinter der Mauer“ erinnern, so dass es leicht fällt, sich die Hoffnung unserer Besucher vorzustellen, wenigstens für 14 Tage eine „andere Luft“ zu atmen. Wir erwarten eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen und drei Kindern in der Zeit vom 15. Juni bis zum 30. Juni. Für den ersten Teil der Zeit brauchen wir Privatquartiere und die letzten Tage verbringen wir im Zittauer Gebirge, in Lückendorf, dem Rüstzeitenheim in dem schon viele Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde schöne Stunden verbrachten. Es sind noch viele Hindernisse zu über-winden, aber wir brauchen Menschen, die sich mit uns auf diesen Besuch freuen, Gastgeber sein wollen und Ideen und Engagement mit einbringen. Dazu möchte ich Sie herzlich einladen.
Antje Eberhardt


Einladung zur Atem-Pause - meditativ – kreativ – langes - Wochenende 19.-23.5. in Mötzow
Weißt du wo der Himmel ist? So fragt Wilhelm Wilms in seinem Lied. Und seine Antwort? Wir wollen den Sprung aus uns heraus wagen und gemeinsam nach Mötzow bei Brandenburg am See fahren. Wir wollen uns anleiten lassen Collagen zu gestalten, mit Öl malen und vom Wasser und vom Baum lernen. Vom 19. – 23. Mai 04 sind alle eingeladen, Kinder und Erwachsene die sich gern ausprobieren wollen mit Farbe, Papier – oder auch in Holz. Wir bitten um baldige Anmeldung. In der Vorfreude auf schöne gemeinsame Tage und interessante Begegnungen und Ergebnisse und Erfahrungen grüßen Sie und Euch
Suse Hampe, Antje Eberhardt und Pfarrer Reinhard Kees


Gemeinsame Stellungnahme zum Film „Die Passion Christi“ EKD, Bischofskonferenz und Zentralrat der Juden
Als „überaus verstörend“ bezeichneten Wolfgang Huber, Karl Lehmann und Paul Spiegel in einer gemeinsamen Stellungnahme das Ausmass der brutalen Szenen und der Gewalt im Film „Die Passion Christi“. Wenn die ständigen Gewaltdarstellungen der Medien immer weiter überboten würden, endete dies in einer „fast unaufhaltsamen Spirale der Grausamkeit“. Der Film verkürze die Botschaft der Bibel auf dramatische Weise, so die drei Vorsitzenden. Das Leben Jesu werde auf die letzten zwölf Stunden reduziert. Darüber hinaus berge der Film die Gefahr, im Sinne antisemitischer Propaganda instrumentalisiert zu werden. Trotz Ansätzen zu Differenzierungen in der Darstellung der jüdischen Figuren, laufe der Film Gefahr, antisemitische Vorurteile wiederaufleben zu lassen.


Zu Besuch bei Osiris
„Ist da noch jemand drin?“, fragten sich die Kinder der Christenlehre, als die Führung im Ägyptischen Museum bei den Mumien Halt machte. Diese Frage konnte die nette Museumsführerin mit einem einfachen „Ja“ beantworten. Bei anderen Fragestellungen der Kinder war auch sie ratlos. Aber trotzdem gab es sehr viel zu entdecken und bestaunen. Der Pharao Osiris und seine Schwester Isis versetzten die Kinder mit ihrem außergewöhnlichen Kopfschmuck in Staunen. Und dass die Schrift der Ägypter aus bildhaften Zeichen bestand, unter denen auch Vögel und Wellen sind, fand mancher Grundschüler richtig toll. Nach einer lehrreichen Stunde mit vielen Fragen, konnte sich die Kinder noch ein Andenken, im Souvenierladen des Museums, kaufen. Auch auf der anschließenden Heimfahrt wurde noch wild über die Menschen im früheren Ägypten disskutiert.
Jana Lehmann


Resumé über einen Monat Gemeindeleben
Die vier Wochen meines Praktikums sind nun vorbei. Ich habe viele Erfahrungen sammeln können und einen guten Einblick in ein tolles Gemeindeleben bekommen. Dank meines Mentors Dr. R. Kees konnte ich in fast alle Bereiche der Gemeinde mal „reinschnuppern“. Ich nahm an vielen schönen Kreisen teil, in denen ich sogar noch was über Panama lernte. Auch fand ich die Kinder- und Jugendarbeit sehr interessant. So kam es, dass ich gleich in der ersten Woche an einer Konfirmandenrüste teilnehmen konnte. Ebenfalls war die Zusammenarbeit mit unserer Katechetin Antje Eberhardt für mich sehr lehrreich, da ich später als Religionslehrerin mit Kindern in dieser Altersklasse zu tun haben werde. Bei aller Freude, die mir dieses Praktikum machte, musste ich aber auch für mich feststellen, dass der Pfarrberuf gar keine so leichte Sache ist. Aber wenn es ihn nicht gäbe.... Vielen lieben Dank an alle, die mir einen Einblick gegeben haben. Jana Lehmann


Dank von Frau Krafft
Nach der überwältigenden Kollekte beim Äthiopiengottesdienst von 281 Euro und den darüber hinaus noch eingegangenen mehreren großen Spenden hatr uns Frau Kraft folgenden Dank geschrieben. Nach meiner Äthiopienreise möchte ich Ihnen, allen Freunden, Bekannten und Unbekannten, die mir eine Spende für Waisenkinder in Äthiopien mitgegeben haben, Bericht erstatten. Dank Ihrer Hilfe hatte ich 4.972,- EUR =6.025,-$ in meinem Reisegepäck. Vor meiner Reise habe ich bereits mit der Leitstelle der Äthiopisch Orthodoxen Kirche für Waisenhauser Kontakt aufgenommen, damit beidseitig Überlegungen über die Verwendung des Spendengeldesgetroffen werden konnten. Ich erfuhr, dass z.Zt. das dringslichste Anliegen der Bau eines Brunnens für das Waisenhaus in Harar ist. Harar liegt im Osten des Landes. In Absprache unseres Vereins waren wir uns darüber einig, daß wir diesen Brunnenbau fördern wollen, denn Wasser ist Leben. In Addis Abeba gab es anlässlich meines Besuchs ein Treffen der Waisenhausleiter (die Äthiopische Orthodoxe Kirche unterhält 23 Waisenhäuser im Land) bei dem ich die Arbeit unseres Vereins vorstellen konnte. Die Anwesenden würdigten ausdrücklich unser Engagement, - und dankbare Grüße soll ich allen Spendern übermitteln. Ohne Hilfe von außen kann der - wenn auch sehr bescheidene - Lebensstandard für die Kinder nicht gehalten werden. So lernte ich auch die Leiterin des Waisenhauses von Harar, Lily Mersha, kennen, der ich persönlich und öffentlich 5.445,- $ = 46.952,- äthiopische Birr übergeben konnte. Mir wurden dabei die Projektunterlagen und der Kostenanschlag für den Brunnenbau übergeben. Leider deckt die übergebene Spende nicht ganz die Kosten. Es gibt aber Aussichten, dass der Restbetrag von der ansässigen Katholischen Kirche in Harar beigesteuert wird. Lily Mersha wird mich über Beginn und Fortlauf des Projektes informieren. 472,- EUR = 580,- $, die noch unmittelbar vor meiner Abreise bei einem Neujahrsempfang gespendet wurden, übergab ich dem Waisenhaus Gethsemane-home in Sebeta (dem größten Waisenhaus und einem Kloster zugehörig) bei meinem dortigen Besuch. In der waisenhauseigenen kleinen Ambulanz wurden bei einem Einbruch sämtliche Laborgeräte gestohlen. Unsere Spende von 580,- $ werden ebenfalls nicht für den Ersatz reichen, aber helfen, recht bald neue Geräte anzuschaffen, damit einfache Laboruntersuchungen wieder vor Ort gemacht werden können. So gesehen bin ich also sehr zufrieden mit dem Ergebnis meiner Reise bzgl. Spendeneinsatz, und ich danke Ihnen allen sehr herzlich für Ihre Hilfe. Kinder ohne Eltern sind auf Hilfe angewiesen - und besonders in Äthiopien. Sie sollen wissen, dass Ihre persönliche Spende ohne jeden Abzug im übergebenen Gesamtbetrag enthalten ist, - das ist das Prinzip unseres Vereins. Natürlich freuen wir uns - im Sinne der Kinder -, wenn Sie uns freundlichgewogen und verbunden bleiben. Mit sehr herzlichen Grüßen - im Namen des Vereins
Ihre Erdmute Krafft
HilfsWaise Waisenkinder in Äthiopien
e-mail: HilfsWaise@t-online.de
Spendenkonto Nr. 2529311199
BLZ 16052500
Kreissparkasse Teltow-Fläming


Fürbitte
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurde:
Am 17. März Hans Meyer im Alter von 91 Jahren
Am 19. März Charlotte Gräz im Alter von 95 Jahren
Getauft wurde:
Am 21. März Paul Wiesner