Monatsgruß Dezember 2004
 Monatsspruch
Bis der Morgenstern aufgeht
 Klausur des alten und neuen GKR in Lobetal
 Kirchenmusik zum Advent und zu Weihnachten
 Die Kirchengemeinde Johannisthal lädt ein
 Kirchenmusik
 Kleckern statt klotzen?
 Brot Für die Welt
 Verabschiedung von Pfarrer Huhn
 Eine herzliche Einladung zu den Adventsfeiern unserer Gemeinde
 Nun ist es endlich so weit
 Gespräche über den Glauben im Pfarrsprengel Berlin-Oberspree-West
 Vorschau Rentnerrüstzeit
 Einladung zum Frauenkreis
 Achtung ab 2005 – neue Gottesdienstzeit: 9.30 Uhr
 Wohnung zu vermieten
 Fürbitte
 Termine

Monatsspruch
Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet.
Jesaja 61 ,10
Mit der Freude tun wir uns schwer in diesen Tagen vor Weihnachten. Uns umringen so viele traurig machende Ereignisse. Scheinbar unbeantwortbare Fragen bedrängen uns: Was wird im Nahen Osten nach Arafat? Wie geht es weiter im Irak? Das hat ja alles auch was mit uns zu tun hier in Europa, und da sieht es kaum besser aus. „Hartz IV“ rückt näher. Viele sind betroffen von Arbeitslosigkeit und neuer Armut. Die Konflikte zwischen Moslems und Christen in Holland - bricht das bei uns demnächst auch aus? Verängstigt fragen viele unter uns so oder ähnlich, laut oder leise. Wie soll man sich da auf vorweihnachtliche Freude einstimmen? Ach ja - im Grunde sehnen wir uns nach Freude, nach echter Freude, die tief in uns Wurzeln schlagen kann, die unser ängstliches Fragen zur Ruhe kommen lässt. Wo ist sie zu finden, diese Freude? – „lm Herrn“ sagt Jesaja und meint doch wohl dies: Im Vertrauen auf Gott, auf die Zusagen seines Beistandes und seiner Nähe liegt meine Freude begründet. Ich würde es für mich so sagen: Nicht im täglichen Auf und Ab der Ereignisse um uns herum, nicht in der Geschäftigkeit der Vorweihnachtszeit, nicht in der zufälligen Freundlichkeit eines Zeitgenossen wurzelt bleibende unverfälschte Freude. Aber im Hinsehen auf den freundlichen Gott wird sie mir zuteil. Sichtbar ist das geworden in dem Wunder der Menschwerdung Gottes, in dem Kind dort im Stall von Bethlehem, in dem Mann aus Nazareth. Ich möchte Sie ermutigen, Advent als Weg in die Freude, Weihnachten als Fest der Freude ganz neu zu entdecken, sich in diese alten Geschichten zu vertiefen, sie in sich hinein zu nehmen, sich daran zu erfreuen. Es lohnt. Es bringt was. Es erfüllt mich auf ungeahnte Weise. Gott kommt uns auf diese Weise ganz nah. Er hat uns die Festgewänder be-reitgelegt, ohne danach zu fragen, ob wir sie wirklich verdient haben. Kleider des Heils liegen vor uns, in denen wir uns wohlfühlen dürfen. Den Mantel der Gerechtigkeit hält er uns hin. Auf dem steht mit großen Buchstaben: Du bist o.k. Du musst ihn dir nicht erst verdienen. Das im Leben wirklich Wichtige kommt nicht durch mein Können oder meine Leistung. Es kommt mir zu von oben, von Gott. Ich muss nur zugreifen. Ich wünsche Ihnen stille, bleibende, stärkende Freude zu Weihnachten. Jürgen Huhn (aus dem Gemeindeblatt Johannisthal übernommen) Pfarrer Huhn wird am 31.12.2004 in den wohlverdienten Ruhestand treten. Verabschiedet wird er am 4.Advent nachmittags 14 Uhr in Niederschöneweide. Darum geben wir hier ein letztes Mal seine Besinnung zum Monatsspruch wieder und danken so für die Zusammenarbeit mit ihm.


Klausur des alten und neuen GKR in Lobetal
Es ist nicht immer leicht, sich für ein Wochenende freizumachen. Arbeit, Familie und Krankheit hielten einige zurück. Aber dennoch waren wir gut arbeitsfähig auf unserer GKR-Klausur. Vor allem die vier „Neueinsteiger/innen“ waren dabei – eine gute Möglichkeit „reinzukommen“ und den Stab zu über-nehmen. Wie immer bei dieser Übergabeklausur vom alten zum neuen GKR wurden alle Bereiche des Gemeindelebens an gesprochen. Einige Themen, die wir schon lange in der zurückliegenden Legislatur behandelt haben, wurden – nicht ohne bei den „Neuen“ Rücksprache zu nehmen, abge-schlossen.

Die liturgische Gestaltung unserer agendarischen Gottesdienste Was mir schon, so lange ich in Baum-schulenweg bin und zunehmend mehr, Schwierigkeiten bereitet hat, war die Tatsache, dass ich mich für jeden Gottesdienst entscheiden musste, ob ich das Evangelium lesen lassen oder die Epistel. Eigentlich kann es keinen evangelischen – ja überhaupt keinen - Gottesdienst geben, in dem das Evangelium des Sonntags nicht gelesen wird. Andererseits sind aber auch die Episteln wertvolle Texte, die zu hören sich lohnt – ebenso die alttestamentlichen Lesungen. Immer mal wieder in meiner 14jährigen Amtszeit in unserer Gemeinde habe ich als liturgisch denkender und handelnder Mensch vorsichtig versucht hier zu der Jahrtausende alten Tradition zurückzukehren, aber immer wieder stand die lange, inzwischen schon dreißigjährige Tradition in Baumschulenweg dagegen. Nun ändern sich die Zeiten, auch die Bedürfnisse, Ansprüche und Sichtweisen der Menschen. Vielleicht ist es daraus zu erklären, dass wir hier zu einer sehr einvernehmlichen Regelung gekommen sind. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, den Gottesdienst mit einem Musikstück zu eröffnen, in der Regel wieder zwei Lesungen zu haben (Epistel oder Alttestamentliche Lesung und Evangelium) und während der Evangelienlesung (inkusive Glaubensbekenntnis) wieder – wie es überall in der Welt bei allen Christen üblich ist - als Zeichen der Ehrfurcht und des besonderen Augenblicks im Gottesdienst zu stehen, ebenso beim Fürbittgebet und Vaterunser. Sodann haben wir das Thema der

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
abgeschlossen. Wir hatten darüber vor gut einem Jahr im GKR intensiv beraten, hatten mit einem Artikel von Herrn Aust im Monatsgruss eine öffentliche Diskussion in der Gemeinde angestoßen bzw. anstoßen wollen: Wir erhielten lediglich zwei mündliche kurze Stellungnahmen, die sich dagegen aussprachen. Offensichtlich ist das brisante Thema bei uns nicht umstritten, nicht so brisant, dass jemand dazu zur Feder gegriffen hätte. Im GKR bestand – auch mit den Neuen – Einigkeit darüber, dass wir die Möglichkeit, die unsere Landeskirche zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare anlässlich der Registrierung ihrer Partnerschaft einräumt, in unserer Gemeinde auch einräumen wollen, wenn betroffene Gemeindeglieder es wünschen und der Pfarrer es mitträgt.

Offene Kirche
Lange haben wir darüber nachgedacht, wie es uns gelingen könnte, die Kirche öfter offen zu halten, damit die Leute von der Straße mal für einige Augenblicke in das Gotteshaus gehen, dort beten und eine Kerze anzünden können. Danach sehnt sich der Mensch unserer Zeit, in dem Alltagsgetriebe dieser lauten Großstadt ein mal für wenige Minuten abzuschalten und sich an das zu erinnern, was über das emsige Leben im Hier und Jetzt hinausgeht. Die Kirchengebäude sind die Pfunde, mit denen wir – gegenüber all den anderen Sinnanbietern - wuchern können. Wenn Sie Zeit und Energie haben, in den warmen Monaten unsere Kirche mit offen zu halten, dann melden Sie sich bitte bei uns.

Konfirmandenarbeit
Ein anderes lang diskutiertes und noch nicht abgeschlossenes Feld war die Konfirmanden und Jugendarbeit. Wir hatten Pfarrer Hecker mit dabei, der eigens um mit uns diese Thematik zu besprechen nach Lobetal gekommen war. Er zeigte uns die Wurzeln der evangelischen Konfirmationspraxis und stellt uns das aktuelle Konzept der Konfirmandenarbeit vor. Auch hier hat sich die Situation sehr geändert. Durch die Zusammenlegung der Konfir-mandenarbeit mit den anderen Gemeinden des Pfarrsprengels, durch den wendebedingten Geburtenknick, der jetzt ins Konfirmandenalter gekommen ist, durch den Zuzug vieler Familien mit „Westtradition“ und westlicher Kirchensozialisation und nicht zuletzt durch den Religionsunterricht steht unsere Konfirmationspraxis mit verhältnismäßig später Konfirmation wieder einmal zu Disposition. Wir haben ja bei der Zusammenlegung der Konfirmationspraxis mit Treptow mehr oder weniger stillschweigend Kompromisse gemacht, indem wir die Konfirmation in der 9.Klasse (also mit 15 Jahren) zugelassen haben, wohin-gegen früher bei uns erst generell mit 16 Jahren konfirmiert wurde. Hier sind wir noch am Diskutieren und werden demnächst entscheiden müssen.In einem Bereich, nämlich der

Öffentlichkeitsarbeit,
wurden Schwachstellen unserer Arbeit sehr deutlich. Wir machen oftmals die Erfahrung, dass viele von den Angeboten und Veranstaltungen unserer Gemeinde gar nichts wissen. Wir fragen uns, wird unser Monatsgruss, den wir immer mit viel Aufwand erstellen, eigentlich wirklich gelesen? (Wenn Sie bis hierher gelesen haben, rufen Sie bitte im Gemeindebüro oder bei mir, Pfarrer Kees, an und sagen Sie uns (oder auf den AB), dass sie bis hierher gelesen haben. So erhalten wir endlich mal einen Rücklauf wie viele Monatsgrüße im Vergleich zu den verteilten wirklich gelesen werden. Unter den Anrufern verlosen wir auf den Adventsfeiern zwei kleine Schnitzereien aus Bethlehem.) Wie erreichen wir aber die, die den Monatsgruss nicht lesen. Wie erreichen wir neu zugezogene Gemeindeglieder, wie diejenigen, die austreten wollen oder gar ausgetreten sind. Unsere Plakate, unsere Werbung, unsere Beziehung zur Presse, den bezirklichen Blättern und den neuen Medien in der Landeskirche müssen verbessert werden. Dazu wollen wir den Ausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ des GKR durch kompetente Menschen erweitern. Wenn Sie dazu jemanden vorschlagen wollen, lassen Sie es mich wissen. Alle anderen Themen ergaben zur Zeit keinen Handlungs- und Diskus-sionsbedarf. Wie freuen uns über und sind dankbar für das vielfältige Gemeindeleben, die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden, den Zustand unserer Gebäude und vor allem die vielen ehrenamtlichen Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter. Möge es so bleiben, dass der gute Geist Gottes in unserer Gemeinde spürbar und wirksam ist.
Pfarrer Reinhard Kees


Kirchenmusik zum Advent und zu Weihnachten
Adventssingen des Volkshochschulchores
in unserer Kirche
am 4.Dezember um 10.00 Uhr
"Advents- und Weihnachtsmusik aus aller Welt"
in unserer Kirche
4.Dezember um 16.00 Uhr Benefizkonzert für die
Waisenkinder im Swaziland
es musizieren Chöre und Ensemble
der Josef-Schmidt-Musikschule
unter Leitung von Claudia Aust
mit freundlicher Unterstützung der Möricke-Apotheke


Die Kirchengemeinde Johannisthal lädt ein
Die Kirchengemeinde Johannisthal lädt am 05. Dezember um 17.00 Uhr zu einem weihnachtlichen Konzert der Bläser ein „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen ...“ mit diesem Stück aus dem Weihnachtsoratorium begrüßt Sie das Blech -Consortium Kaulsdorf zu diesem Adventskonzert. Es erklingen vier- bis achtstimmige Werke aus verschiedenen Epochen, von Michael Praetorius über Johann Sebastian Bach bis Max Reger. Das Blechbläserensemble, als Quartett 1992 in Hellersdorf gegründet, spielt inzwischen in einer Doppelchor-Besetzung mit vier Trompeten, zwei Posaunen und zwei Tuben. An der Pauke und an der Orgel hören Sie Martin Fehlandt.


Kirchenmusik
Advents- und Weihnachtsmusik
am 11. Dezember um 17.00 Uhr in der Christus-Kirche, Oberschöneweide
In der renovierten Kirche mit ihrer wunderbaren Akustik wird vom Kirchenchor Johannisthal, einem kleinen Orchester, einer Solotrompete und der Sopranistin Claudia Aust ein Advents- und Weihnachtskonzert gestaltet werden. Sie hören Werke alter Meister, u. a. die Kantate für Sopran, Trompete und Orchester „DER HIMMEL STEHT UNS WIEDER OFFEN“ von J. C. Jacobi, ein Orgelkonzert von dem Bach-Schüler, Homilius, die Kantate „DEIN KRIPPLEIN IST MEIN PARADIES“ von G. P. Telemann und andere Werke. Ich lade Sie alle ganz herzlich dazu ein! Martin Fehlandt



Adventliche Chormusik
am Sonntag, den 12. Dezember um 17.00 Uhr, mit den Kirchenchören aus Treptow und Baumschulenweg in Gemeindesaal Berlin-Treptow



Festliches Bläserkonzert zur Weihnachtszeit
im Vorabendgottesdienst zum 4.Advent mit den Posaunenchören des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree am 18. Dezember um 17.00 Uhr in unserer Kirche. Die Predigt hält Frau Superintendentin Beatrix Forck.



Christvesper
mit orthodoxen Gesängen zur Weihnachtzeit am 24. Dezember um 22.30 Uhr mit dem Gesangsensemble CREDO aus Kaliningrad in unserer Kirche


Kleckern statt klotzen?
Entwicklungsförderung durch Kredit Weltweit haben Menschen aus verarmten Bevölkerungsschichten nur einge-schränkte Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Ob als Kleinbäuerin, Taxifahrer oder Schneiderin - sie brauchen Geld, um sich selbständig zu machen oder ihren Betrieb auszubauen. Da sie keine ausreichenden Sicherheiten bieten können, erhalten sie keinen Kredit von den örtlichen Banken. Ihnen bleiben oft nur private Geldverleiher, die extrem hohe Zinsen verlangen und neue Abhängig-keitsverhältnisse aufbauen. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, wurde 1975 die ökumenische Ent-wicklungsgenossenschaft mit dem (jetzigen) Namen Oikocredit gegründet. Oikocredit arbeitet in vielen verarmten Ländern der Welt mit Genossenschaften und kleinen und mittleren Unternehmen zusammen. Sie sind gleichberechtigte Vertragspartner. Anstelle von Almosen erhalten sie Kredite zu fairen Bedingungen. Außerdem gibt Oikocredit Kapital an über 150 Mikrofinanzinstitutionen, die damit Kleinstkredite an hunderttausende von Einzelpersonen vergeben. Oikocredit. unterstützt so die Eigeninitiative von Menschen, die bisher meist unter dem Existenzminimum leben mussten. Oft helfen Minikredite von nur wenigen 100 €. Die Erfahrung von Oikocredit zeigt, dass sozial benachteiligte Menschen erfolgreich Unternehmen führen können, wenn sie faire Kredite erhallen. Die erfolgreiche Arbeit von Oikokredit und ähnlichen Unternehmungen drückt sich auch darin aus, dass die UNO das Jahr 2005 zum internationalen Jahr der Kleinstkredite erklärt hat. Unsere Gemeinde als ganze sowie auch viele einzelne Gemeindeglieder haben bei Oikokredit Geld angelegt. Wenn Sie genauere Informationen über die Bedingungen dafür - und auch zu den Sicherheiten der Anlage - haben wollen, wenden Sie sich bitte an das Gemein-debüro oder direkt an mich. Rolf Letzig


„LebensMittel Wasser“
Aufruf zur 46. Aktion vom 28. November - 31. Dezember

Das Motto „LebensMittelWasser“ will daran erinnern, dass Wasser zwar für die Menschen auf der Nordhalbkugel der Erde eine Selbstverständlichkeit ist, aber für Arme auf der Südhalbkugel als „Mittel zum Leben" fehlt. Helfen Sie mit der Sammlung in den Kirchen zur Unterstützung der Projekte von „BROT für die Welt“, dass „Wasser ein Men-schenrecht“ wird.
Wir nehmen Ihre Spende gern zu den Bürozeiten entgegen und fertigen Ihnen auf Wunsch eine Spendenquittung aus. Kollekte für "Brot für die Welt" wird gesammelt am Heiligen Abend.


Verabschiedung von Pfarrer Huhn
Ende des Jahres 2004 geht Herr Pfarrer Huhn in den wohlverdienten Ruhestand. Sieben Jahre war er in den Gemeinden Niederschöneweide und Johannisthal als Gemeindepfarrer tätig. Die feierliche Verabschiedung findet am Sonntag, 19. 12. 2004, dem 4. Advent, in der Friedenskirche in Niederschöneweide, Britzer Straße 1-3, um 14 Uhr statt. Anschließend an den Abend-mahlsgottesdienst sind alle, die Herrn Pf. Huhn kennen, mit ihm befreundet sind oder mit ihm zusammengearbeitet haben, herzlich eingeladen zu einem Kaffeetrinken. Hier ist auch die Gelegenheit zu Gruß-worten gegeben. In Baumschulenweg findet an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt. Wir haben ja am Samstag einen Vor-abendgottesdienst mit den Bläsern.


Eine herzliche Einladung zu den Adventsfeiern unserer Gemeinde
Wie in den letzten Jahren laden wir zu einem Adventsnachmittag (am 15.12. ab 15 Uhr) und einem Adventsabend (16.12. ab 19.30 Uhr) ein. Je nachdem, wie Sie Zeit und Traute haben, sehen wir Sie gern am Nachmittag oder eben am Abend. Wer zur Adventsfeier mit dem Auto abgeholt werden möchte, melde sich bitte einige Tage vorher im Gemeindebüro. Vor einigen Jahren hatten uns Bilder von Sieger Köder in der Passionszeit begleitet, die uns sehr beeindruckt haben: Nun haben wir Bilder von ihm zur Adventszeit gefunden. Die wollen wir gemeinsam ansehen, wollen miteinander singen, Musik hören und einfach gemütlich beieinander sitzen und miteinander ins Gespräch kommen. Auf Ihr Kommen freuen sich
Tordis Kober und Reinhard Kees


Nun ist es endlich soweit
Am 1. Advent eröffnen wir unsere Ausstellung mit Werken aus unser diesjährigen Kreativrüste im vergangenem Mai. Ich erinnere mich noch gut an die schönen Tage in Mötzow. Kinder und Erwachsene trafen sich dort, um ihre Kreativität zu entfalten, sich vom See, von den alten Weiden, von der Landschaft und vor allem von unserer Gemeinschaft anregen und inspirieren zu lassen. Viele schöne Kunstwerke sind entstanden, ob aus Holz, mit Farbe und Pinsel auf Papier oder als Foto. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Ausstellung uns noch einmal erinnern können und dass auch die „Daheimgebliebenen“ auf diese Art und Weise daran teilnehmen können. Wir sagen Dank an Frau Susanne Hampe, die uns mit Impulsen half unsere eigenen Gestal-tungsformen zu entdecken, und auch an Herrn Pfarrer Kees, der unseren Blick für die Schönheit, die selbst im abgestorbenen Holz liegt, schärfte.
Antje Eberhardt


Gespräche über den Glauben im Pfarrsprengel Berlin-Oberspree-West
Alle Interessierten unseres Pfarrsprengels sind herzlich eingeladen, sich an den „Gesprächen über den Glauben“ zu beteiligen. Diese besondere Weise der christlichen Erwachsenenbildung gibt es in Johannisthal schon lange. Mehr als zwanzig Jahre lang hat Altbischof Schönherr mit anderen Persönlichkeiten unserer Kirche die „Gespräche über den Glauben“ geleitet. An vier Wochenenden im Jahr jeweils Freitagabend und Samstag haben sich Interessierte aus verschiedener Gemeinden zu Themen des Glaubens getroffen. Da die Zahl der Interessierten so groß war, wurde jedes Thema zweimal angeboten. Diese Struktur soll beibehalten bleiben. Der Veranstaltungsort wird zwischen Johannisthal und Baumschulenweg wechseln. Im Herbst 2002 haben Pf. Huhn, Pf. Kees und Pf. Vergens die Leitung übernommen und laden nun vor allem die Gemeinde-glieder unseres neu gegründeten Pfarr-sprengels Berlin-Oberspree-West zu den „Gesprächen über den Glauben“ entweder nach Johannisthal oder nach Baum-schulenweg ein. Die ersten beiden Wochenenden 2005 stehen unter dem Generalthema: "Von der Heiligkeit des Lebens"

1. Wochenende:
Der Mensch von Gott geschaffen und geliebt
In Baumschulenweg: 11. / 12. Februar
In Johannisthal: 18. / 19. Februar
Jeweils Freitagabend (18.00 bis 21.00 Uhr) und Samstag (9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr)
mit folgenden Unterthemen:
  • Die Heiligkeit des Lebens - ein Märchen von gestern?
  • Der Mensch - von Gott geschaffen und geliebt.
  • Von Wert und Würde des Menschen.
2. Wochenende:
Der Mensch im Konflikt an den Grenzen des Lebens
In Baumschulenweg: 11. und 12. März
In Johannisthal: 18. und 19. März
Jeweils Freitagabend (18.00 bis 21.00 Uhr) und Samstag (9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr).
In Gruppen werden wir je nach Interes-senlage mit verschiedenen Fachleuten Konfliktsituationen am Anfang und am Ende des Lebens wie beispielsweise
  • Genforschung, Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsabbruch
  • Gewalt-Mord-Totschlag
  • aktive und passive Sterbehilfe
betrachten

Am Freitagabend wird nach einer ersten Arbeitseinheit gemeinsam gegessen. Für Brot, Butter und Getränke wird zentral gesorgt, alles oberhalb der Butter bringen Sie bitte mit. Am Samstag gibt es ein gemeinsames Mittagessen, für das zentral gesorgt wird. Ein Kostenbeitrag von 5.00 € wird erbeten.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 10 Tage vor dem Termin im Gemeindebüro Baumschulenweg (Tel.: 030/ 532 81 96) an. Damit wir den Überblick behalten, erfolgt die Anmeldung für beide Orte zentral in Baumschulenweg. Auf Ihr Kommen freuen sich
Pfarrer Vergens, Pfarrer Huhn, Pfarrer Kees.


Vorschau Rentnerrüstzeit
Nochmals die herzliche Einladung zu der Rentnerrüstzeit unseres Pfarrsprengels Berlin-Oberspree-West (Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide und Ober-schöneweide) im Juni / Juli 2005. Wie in jedem Jahr wird es auch 2005 eine Rentnerrüstzeit geben. Diesmal laden wir die Rentnerinnen und Rentner aller Gemeinden unseres Pfarrsprengels mit ein - eine Neuerung, wodurch der neue Pfarrsprengel nicht nur in der Jugendarbeit zur Geltung kommen soll. Vom 20. Juni 2005 bis 3. Juli 2005 haben wir für 13 Tage in Gernrode das St. Cyriakus-Heim gebucht, das sich direkt neben der wunderbaren romanischen Kirche befindet. Dort kann man sehr schöne Andachten und Gottesdienste feiern, und überhaupt lässt sich im Cyriakusheim gut leben, singen, beten, nachdenken, miteinander reden und essen. In Gernrode kann man herrlich bummeln, in der Umgebung wandern oder per Kleinbus oder Kleinbahn Ausflüge machen. Die Kosten belaufen sich pro Person im Doppelzimmer auf ca. 400 € und im Einzelzimmer auf ca. 500 €. Wir reisen je nach Beteiligung und „Reisefähigkeit“ entweder per Bahn oder per gemietetem Bus an. Bisher haben wir 20 bis 22 Plätze in zwei Häusern bestellt. Ein Haus ist noch zu haben. Darum bitte ich Sie, jetzt schon ihr Interesse im Baumschulenweger Gemeindebüro (532 81 96 oder bei mir direkt 532 12 676) zu signalisieren. Wenn sich genug Interessenten melden, werde ich noch Zimmer bzw. ein Haus dazubestellen. Verbindliche Anmeldungen mit Anzahlungen von 150 Euro erwarten wir dann bis Mitte Februar. Auf zahlreiche Anmeldungen aus unserem neu gegründeten Pfarr-sprengel freut sich
Ihr Pfarrer Kees


Einladung zum Frauenkreis
Am 1.Dezember 15 Uhr zeigen Rolf Letzig und Pfarrer Kees im Frauenkreis Bilder einer Reise „Auf christlichen Spuren in Ostanatolien“. Griechische, armenische, georgische und syrische Traditionen und Kirchengebäude kann man heute noch in der Osttürkei treffen. Lebendige Christen gibt es nur noch im Tür Abdin, dem Tal der Gottesknechte nahe der syrischen Grenze. In einer Reisegruppe von Orthodoxieinter-essierten haben die beiden diese Stätten besucht und Kontakt zu den dort lebenden Christen hergestellt. Wer über den Frauenkreis hinaus Interesse an diesen Bildern und Berichten hat, ist herzlich eingeladen.


Achtung ab 2005 – neue Gottesdienstzeit: 9.30 Uhr
Wie im letzten Monatsgruss berichtet, bleibt uns wegen der Zusammenarbeit mit Johannisthal nichts weiter übrig, als bei den Gottesdienstzeiten eine leichte Verschiebung vorzunehmen. Im neuen Jahr – so haben wir im GKR beschlossen – wird die reguläre Gottesdienstanfangszeit um 9.30 Uhr sein. Am 1. Januar noch nicht, denn da sind wir zu 14 Uhr zum Gottesdienst mit anschließendem Kaffeetrinken nach Joh-annisthal eingeladen, um die Parochie-bildung zu feiern. Wir beginnen also mit der 9.30-Uhr-Zeit am 2. Januar beim Gottesdienst mit Tischabendmahl zu Jahreslosung. Zu-nächst erst einmal ohne Zeitdruck für den Pfarrer, denn die Johannisthaler sind zu uns eingeladen. Also beide Gottesdienste werden wir gemeinsam feiern und uns so in neue Verhältnisse einüben. Wir freuen uns auf die enger werdende Zusammenarbeit mit Johannisthal, denn auch in Johannisthal gibt es inter-essante, engagierte, liebe Gemeindeglieder.
R.K.


Wohnung zu vermieten
Im Wohnhaus der Johannisthaler Gemeinde am Sterndamm 92-96 ist eine 87 qm große Parterrewohnung frei geworden und neu vermietbar (auch für WG). Sie besteht aus zwei 20 qm großen und einem 25 qm großen Zimmer sowie Küche, Bad und Abstellraum. Die Kaltmiete beträgt 3,50 € pro qm, die Betriebskosten belaufen sich auf monatlich 175 €. Besichtigungstermine bitte mit Herrn Pf. Huhn abstimmen.


Fürbitte
Mit kirchlichem Geleit bestattet wurde:
Am 02. November Hertha Pingel im Alter von 75 Jahren